Prokidney Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 402,09 Mio. $ | Umsatz (TTM) = 820,00 Tsd. $
Marktkapitalisierung = 402,09 Mio. $ | Umsatz erwartet = 647,50 Tsd. $
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 220,59 Mio. $ | Umsatz (TTM) = 820,00 Tsd. $
Enterprise Value = 220,59 Mio. $ | Umsatz erwartet = 647,50 Tsd. $
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
EV/FCF setzt den Unternehmenswert eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Free Cashflow. Die Kennzahl zeigt damit, mit welchem Vielfachen des aktuellen Free Cashflows ein Unternehmen bewertet wird. EV/FCF ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Deshalb wird SBC bei dieser Variante vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
EV/FCF ex SBC = Enterprise Value ÷ (Free Cashflow (TTM) − SBC)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EV/FCF ermöglicht eine Bewertung auf Basis des Free Cashflows und ergänzt damit gewinnbasierte Bewertungskennzahlen wie das KGV. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow niedrig ist. Die Ursachen dafür sollten jedoch immer im Unternehmens- und Branchenkontext betrachtet werden.
- Ein hohes EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow hoch ist. Das kann beispielsweise auf hohe Wachstumserwartungen oder eine vorübergehend schwache Cash-Generierung zurückzuführen sein.
- Bei positiver SBC und positivem bereinigtem Free Cashflow fällt EV/FCF ex SBC in der Regel höher aus als das klassische EV/FCF.
- Besonders aussagekräftig ist die Kennzahl bei Unternehmen mit relativ stabilen und gut einschätzbaren Cashflows.
- Bei negativem oder sehr niedrigem Free Cashflow ist EV/FCF nur eingeschränkt aussagekräftig und sollte nicht wie ein gewöhnliches Bewertungsmultiple interpretiert werden.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 SBC | in % Umsatz
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % Umsatz = (SBC ÷ Umsatz) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am Umsatz zeigt, wie stark ein Unternehmen auf dieses Mittel setzt und wie viel der Wertschöpfung an Mitarbeiter statt an Aktionäre fließt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist grundsätzlich positiv: Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zum Umsatz gering aus.
- Ein hoher Wert kann dagegen auf eine stärkere Abhängigkeit von aktienbasierter Vergütung und ein höheres potenzielles Verwässerungsrisiko hindeuten. Entscheidend ist dabei auch, ob das Unternehmen die Verwässerung durch Aktienrückkäufe ausgleicht.
📘 SBC in % FCF
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Free Cashflow (FCF) ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % FCF = (SBC ÷ Free Cashflow) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am freien Cashflow zeigt, wie groß die SBC im Verhältnis zur vom Unternehmen erwirtschafteten Cash-Generierung ist. Da SBC nicht zahlungswirksam ist, wird sie bei der Berechnung des FCF typischerweise nicht als Cash-Abfluss berücksichtigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist hier meist günstig. Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zur Cash-Erzeugung gering aus.
- Ein hoher Wert bedeutet, dass ein großer Teil des ausgewiesenen freien Cashflows durch nicht zahlungswirksame SBC gestützt wird.
- Je höher der Wert, desto stärker kann die SBC die tatsächliche wirtschaftliche Belastung für Aktionäre widerspiegeln.
📘 SBC-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das SBC-Wachstum 1J zeigt, wie stark sich die aktienbasierte Vergütung (Stock-Based Compensation) eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das SBC-Wachstum zeigt, ob die aktienbasierte Vergütung für Aktionäre zunehmend oder abnehmend relevant wird. Steigt die SBC deutlich, kann dadurch langfristig auch die Verwässerung der Aktionäre zunehmen. Gleichzeitig handelt es sich um einen nicht zahlungswirksamen Aufwand, der in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis mindert, in der Kapitalflussrechnung jedoch wieder hinzugerechnet wird.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher positiver Wert ist meistens negativ, denn steigende SBC kann die Belastung für Aktionäre erhöhen, insbesondere durch mögliche Verwässerung.
- Entscheidend ist, ob die Entwicklung der SBC langfristig nachhaltig bleibt. Ein gewisses Maß an SBC ist bei vielen Wachstums- und Technologieunternehmen üblich.
📘 Aktienanzahl-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das Wachstum der Aktienanzahl zeigt, wie stark sich die Zahl der ausstehenden Aktien innerhalb eines Jahres verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Aktienanzahl bestimmt, auf wie viele Anteile sich Gewinn und Vermögen des Unternehmens verteilen. Sinkt die Anzahl der Aktien, steigt der relative Anteil bestehender Aktionäre. Steigt sie, werden bestehende Aktionäre verwässert. Die Kennzahl macht damit Verwässerung und Aktienrückkäufe direkt sichtbar.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein negativer Wert ist meist positiv, da die Zahl der ausstehenden Aktien zurückgeht.
- Ein positiver Wert deutet auf eine Verwässerung bestehender Aktionäre hin.
- Ein sinkender Wert ist nicht automatisch positiv: Entscheidend ist auch, zu welchem Preis und wie die Rückkäufe finanziert werden.
📘 Shareholder Yield
📈 Was ist das?
Der Shareholder Yield zeigt, wie viel Wert ein Unternehmen im Verhältnis zu seiner Marktkapitalisierung durch Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau für seine Aktionäre schafft. Damit geht die Kennzahl über die klassische Dividendenrendite hinaus.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Dividendenrendite allein zeigt nur einen Teil davon, wie ein Unternehmen sein Kapital zugunsten der Aktionäre einsetzt. Neben Dividenden können auch Aktienrückkäufe den Anteil bestehender Aktionäre am Unternehmen erhöhen. Ein Abbau der Verschuldung stärkt zusätzlich die finanzielle Position des Unternehmens. Der Shareholder Yield fasst diese drei Komponenten in einer Kennzahl zusammen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein höherer Wert bedeutet mehr Kapitalrückgabe bzw. einen stärkeren Schuldenabbau zugunsten der Aktionäre.
- Die Zusammensetzung ist wichtig: Dividenden, Rückkäufe und Schuldenabbau haben unterschiedliche Auswirkungen.
- Rückkäufe schaffen nur dann Wert, wenn die Aktien zu attraktiven Preisen zurückgekauft werden.
- Entscheidend ist auch, ob die Kapitalrückgaben und der Schuldenabbau nachhaltig finanziert werden.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt an, wie viel Bargeld tatsächlich übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen seine Betriebsausgaben und Investitionsausgaben gedeckt hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab, um den Cashflow um den Effekt der nicht zahlungswirksamen SBC zu bereinigen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free Cashflow ex SBC = Operativer Cashflow − SBC − Investitionen in Sachanlagen (CAPEX)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF spiegelt die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens wider – unabhängig von den bilanziellen Gewinnen. Er zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab und zeigt, wie hoch die Cash-Generierung nach Abzug der SBC ausfällt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free-Cashflow-Marge | ex SBC
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel Free Cashflow ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Umsatz erwirtschaftet. Der Free Cashflow entspricht vereinfacht dem operativen Cashflow abzüglich der Investitionsausgaben. Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Daher wird SBC bei dieser Kennzahl vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free-Cashflow-Marge ex SBC = (Free Cashflow − SBC) ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie effizient ein Unternehmen seinen Umsatz in Free Cashflow umwandelt. Ein hoher Free Cashflow kann dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder weitere Investitionen geben. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung der Cash-Generierung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen einen hohen Anteil seines Umsatzes in Free Cashflow umwandelt.
- Das kann dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder Investitionen geben.
- Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich die mögliche Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen.
- Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Sinkende Werte können beispielsweise auf höhere Investitionen, Veränderungen im Working Capital oder eine schwächere operative Entwicklung zurückzuführen sein.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Prokidney Aktie Analyse
Analystenmeinungen
15 Analysten haben eine Prokidney Prognose abgegeben:
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Vergangene Events
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JAN
14
44th Annual J.P. Morgan Healthcare Conference
vor 9 Monaten
|
aktien.guide Basis
Prokidney — 44th Annual J.P. Morgan Healthcare Conference
1. Question Answer
Welcome, everyone, to the 44th Annual JPMorgan Healthcare Conference. My name is Anupam Rama. I am one of the senior biotech analysts here at JPMorgan. I'm joined by my squad, Rati Pinge, Priyanka Grover and Joyce Zhou. Our next presenting company is ProKidney. And presenting on behalf of the company, we have CEO, Bruce Culleton.
Good morning, everyone. And thank you, Anupam and JPMorgan for inviting us back to the conference again. It's a pleasure to present this morning. So at ProKidney, our goal is to transform the treatment landscape for patients living with advanced chronic kidney disease. Patients who are at high risk of kidney failure and facing a real prospect of ending up on dialysis.
We believe that our lead product, rilparencel, there's a meaningful opportunity to intervene and change the course of a patient's progression to kidney failure. So these are the customary disclosures and disclaimers.
So there are over -- today, there are over 3 million Americans with advanced chronic kidney disease. These are patients that over the next few years that are very high risk of developing kidney failure. Many of them will require dialysis. The lucky few will get kidney transplants. They all share one goal, and that's the need for more time. So more time for spending 3 days -- more time from not spending 3 days a week in the dialysis center, more time for life's moments and more time and flexibility with the people that matter the most.
So we are advancing this goal through the development of rilparencel, an autologous cell therapy that's made from patients' own kidney cells. Across multiple Phase II trials, we've seen kidney function stabilization with the use of rilparencel. Excluding our Phase III data, which is ongoing, we've treated over 150 patients and rilparencel has demonstrated a very favorable safety profile. It also doesn't require any preconditioning or immunosuppression after treatment, unlike many of the other cell therapies.
Importantly, we are now marching towards a pivotal Phase III readout in about 5 quarters from today. So in Q2 2027. Our goal is to make rilparencel available to patients who urgently need it and to provide different and better treatment options for patients with advanced chronic kidney disease.
So 2025 was a pivotal year for us. But before I touch on our accomplishments, I want to begin by recognizing the approximately 250 ProKidney employees whose hard work and dedication made last year a pivotal one for our company. Their commitment drove meaningful progress across every aspect of our business, and I'm extremely grateful for their contributions.
Key highlights from 2025. We aligned with the FDA on an accelerated approval pathway using eGFR slope as a surrogate endpoint. We presented positive Phase III data as a late-breaking clinical trial at ASN's Kidney Week. We generated significant momentum in the Phase III PROACT 1 study. That's our pivotal Phase III study and the readout that we anticipate in Q2 2027 because of this momentum around enrollment.
And finally, we initiated expansion of ProKidney's in-house manufacturing footprint in facilities in Winston-Salem, North Carolina. So 2026 is going to be a year of highly focused execution for us. We prepare for a readout in 2027 for our Phase III data. We expect importantly, to complete enrollment for the accelerated approval efficacy analysis by mid this year.
We will continue to execute on our R&D plan. That's important for us to be able to explain our mechanism of action. I'll get into that in more detail later in the presentation. We also maintain active engagement and dialogue with the FDA under our RMAT designation. And finally, as we continue to prepare for commercial launch, we build out additional manufacturing capacity in North Carolina, where we own and operate those facilities.
So just before I dive deeper into some of the data, I'd just like to quickly level set on some of the progress. So we are solely focused on the one product, rilparencel, a first-in-class autologous cell therapy and getting that cell therapy to market. We're running the ongoing Phase III study, just the one Phase III study is all we need for FDA approval in patients with advanced chronic kidney disease and type 2 diabetes. And we have generated robust clinical data to date.
We have a very experienced clinical -- a very experienced leadership team, and we have cash runway that takes us past the data readout into mid-2027.
So a little bit about how we make our product. So rilparencel is manufactured using a patient's own kidney cells. And unlike some other cell and gene therapies, rilparencel doesn't consist of any gene editing. There's no preconditioning, no pretreatment and there's no immunosuppression after a patient received rilparencel because it's their own cells.
The process starts by harvesting a small piece of kidney tissue through a pretty standard kidney biopsy. That kidney tissue is transported to our manufacturing facility. When it shows up, there are about 50,000 to 100,000 cells that are available for us to work with. We expand them through a series of passages, and we end up with well over 1 billion cells that undergo a selection process.
The product is then cryopreserved and shipped back to the clinical study site for injection into the kidney cortex. 3 months after the first injection, we inject into the other kidney in the kidney cortex. All the injections are done by CT imaging by a trained interventional radiologist.
This is just a little bit about our manufacturing facility. We've got -- we purchased 2 adjacent buildings. Our approximate square feet is 180,000. We currently support our clinical manufacturing from these facilities. We have ongoing capital investment to manufacture -- to grow out that manufacturing infrastructure and to support what's required for a BLA submission. And these facilities also have some administrative research and cGMP manufacturing operations for a cell therapy platform.
So I'd like to spend just a few minutes to sort of set the stage on the unmet need in the patient population. So this is a complex slide. This is a framework of how we think about chronic kidney disease. It was developed by many scientists quite knowledgeable in this field, and this framework is used globally to understand the classification of chronic kidney disease, but also to understand the risk associated with different categories of chronic kidney disease.
So the rows represent kidney function as measured by estimated glomerular filtration rate or eGFR. You could see on the top row, if your GFR is above 90, you have normal kidney function. And in contrast, down on the bottom row, if your GFR is less than 15, you have what's called kidney failure. Most of these patients either have a transplant or are on dialysis or some are waiting to be started on dialysis.
The columns represent kidney injury as measured by the amount of albumin that's lost in your urine. And these are different categories of UACR. And then you could see that based upon where a patient may fall in a row or a column, then the heat map tells you what risk they have for developing kidney failure.
The area that's imposed by the blue line, the blue box, this is the area that we are focused on. These are the patients that we believe have the greatest unmet need. And these are the patients that we're currently enrolling into our Phase III clinical study. So we have seen over the last 5 years, a significant advance in the treatment of patients with chronic kidney disease. In particular, there's been many landmark clinical trials that have looked at patients who have chronic kidney disease and type 2 diabetes.
Some of these landmark trials are shown on this slide. Most of the participants in these trials have Stage II or Stage III chronic kidney disease. A few have advanced CKD that you could see on the right-hand column, subjects with Stage IV CKD. Primarily, the patients that have enrolled in these studies with Stage II and Stage III CKD, that exists because that's where the biggest population of patients with CKD currently reside.
There are well over 10 million Americans, well over that with Stage II and Stage III chronic kidney disease. But in contrast, patients with Stage IV chronic kidney disease are much lower. There's probably about 1 million Americans with Stage IV CKD. About 40% to 50% of them have coexistent diabetes, and that's the group that we hope to help with rilparencel.
A little bit of a complex slide here as well. So this is from one of these landmark studies that I just showed on the prior slide. The data here is illustrative of what's seen in the other landmark studies as well. So on the left-hand side in the left panel, you'll actually see change in kidney function as measured by eGFR. The blue line represents patients who are treated with dapagliflozin, an SGLT2 inhibitor. The red line represents those patients who are treated with placebo.
And much like other products in this space, there's an acute decline in eGFR, an acute decline in kidney function within the first 3 months. And then over time, that progression slows. But what you do see because of that acute decline, and if you look at the table in the box, the table in the left-hand panel, at month 24, there's a difference of only 1 ml per minute in progression of kidney disease. So 1 ml per minute.
So what that means in a population of, say, thousands of patients that becomes statistically significant. It's also clinically meaningful when you think about a population of patients with CKD. On an individual patient, 1 ml per minute doesn't seem like too much. Now these agents also confer cardiovascular benefit. And so they're also extremely important at reducing the risk of cardiovascular endpoints in these patients as well.
Now please take a look at the right-hand panel. So this is a slightly different look at this study where the endpoint is the cumulative incidence of a decrease in kidney failure in eGFR -- sorry, a cumulative incidence of a 50% loss in kidney function as measured by eGFR and kidney failure and death.
The placebo group is shown in red. The dapagliflozin group is shown in the blue. As you could see by looking at the blue curve, many of these patients continue to have events. Despite being part of the new pillar of care for patients with chronic kidney disease, these are not cures. Patients do continue to have events. They do continue to lose kidney function and many of them still end up on dialysis. So there's several ways that you could look at this to make that a little bit more meaningful. One is something called the number needed to treat. And in this study, you need to treat 19 patients with dapagliflozin for the course of the study to prevent one of these composite events.
Another way to look at it that's not shown on this slide, but it's in their paper, is that on average, treatment with dapagliflozin for 2 years delays dialysis for 4 months. So that's still relevant for a patient, but it's not delaying dialysis for years. It's delaying dialysis for 4 months. So that's the unmet need.
Now I'd just like to spend a few minutes on our clinical study program, our Phase III study design, an update on enrollment as well as just an overview of our R&D plan. So all the studies that we've -- all the clinical studies that we performed using rilparencel are shown on this slide.
There are 2 ongoing clinical studies. One is the Phase III study. The other is a long-term follow-up study called Study 008 in patients that have been previously enrolled in one of our prior Phase II trials. So this is REGEN-006, our Phase III program, also called PROACT 1. This is a randomized sham-controlled blinded parallel 2-arm clinical study. I know there's been a lot of talk around FDA's expectations within the cell and gene therapy around clinical trials. This design meets their expectations.
So this is a robust clinical study design in a cell therapy, using a cell therapy. Patients enrolled in this study will have to have type 2 diabetes and advanced CKD. You could see the key entry criteria on the left-hand side of the slide. Randomized patients are stratified by SGLT2 use and baseline eGFR, and they're allocated to the intervention or the rilparencel group or a sham cohort, that's the control arm.
Patients and the principal investigators are blinded to the treatment allocation. As stated earlier, we have alignment with the FDA for accelerated approval using eGFR slope as the surrogate endpoint. In the same study, patients will be followed over time for the confirmatory analysis, which will be performed when 122 patients have one of the composite clinical events.
As stated earlier, we've done a really good job. The teams have done a really good job in enrolling patients this year. A special thank you goes out to all our study participants, our study sites and also to our internal clinical operations and manufacturing teams who've really been dedicated to this over the last several years, but we made significant progress this year and a special thanks to them.
So if we stopped enrollment today, which we're not going to do, but if we stopped enrollment today and just followed the currently enrolled participants, we would have 80% power for the surrogate endpoint efficacy analysis in Q2 2027. We're going to continue to enroll patients. And by mid this year, we'll have sufficiently enrolled patients for 90% power. And we are very confident based upon that enrollment, where we stand today and if you look like the pipeline of participants that are coming into the study, we're extremely confident that we will have our analysis in Q2 2027 for our top line surrogate endpoint readout.
So let me talk a little bit about our R&D. Last year, we made a commitment to invest additional funds to support a lot of R&D work to further elucidate the mechanism of action for rilparencel. So we had done as a company, a significant preclinical work in the 2011 to 2015 time period. This was deprioritized when ProKidney moved to the clinic.
Notably, this decision missed the real transformative shift, I would say, to single cell and spatial omics as a means to interrogate biological systems. So now we have 4 different related programs in progress. This includes in vitro, ex vivo, in vivo in animals and in vivo in human descendants.
We are working with some of the top scientists across major institutions in the U.S., and we anticipate release of data related to our MOA throughout 2026.
So shifting gears now a little bit to some big news that we had this year, and that was related to our Phase II REGEN-007 data and why it's important because we think it provides some window into what we'd expect with our Phase III results.
So as a reminder, we presented in 2024 results from another Phase II trial at the ERA meeting in Stockholm. This year, actually, last year, it was in November of 2025, we presented a late-breaking clinical trial at ASN Kidney Week, and I'll just get into the design of that study in the interest of time.
So importantly, patients were -- patients who were eligible had type 1 or type 2 diabetes, a GFR of 20 to 50 and a UACR between 30 and 5,000. Patients were -- in 2021, we started to enroll patients, and they were allocated randomly to 2 groups. The first group is the group of most interest to us. And the reason why that's most interesting to us is because those participants were treated in the same way as our Phase III clinical study program. They had a biopsy, then they were injected into the biopsied kidney and 3 months later, they got an injection into the other kidney. That's the same treatment schedule we have for our Phase III program.
Group 2 was more of an exploratory dosing design. In Group 2, all patients had a biopsy. They received an injection into the biopsy kidney and then there was a period of waiting. And a second treatment was only given if there was a trigger and that trigger was an increase in UACR or a decrease in eGFR. What we know is of those 25 subjects that were enrolled in Group 2, 15 of them had a second injection and the time to that second injection, the median time of that second injection was 10 months.
So a much longer time between first and second injection in Group 2 than in Group 1. Also I want to point out on this slide that there was a pre-injection period. That was the control group for both Group 1 and Group 2, and that included all historical eGFR values going back to 2 years.
The primary efficacy endpoint was the difference in annual eGFR slope in that pre-injection period versus the period following the last rilparencel injection. And the primary safety endpoint was frequency of procedural and rilparencel-related adverse events.
A few things to point out on our baseline characteristics. So the first I'll note is we were underrepresented in this study of patients who are important from a chronic kidney disease perspective, and that is black Americans and patients with Hispanic and Latino ethnicity. As you could see, we were also underrepresented by women who have chronic kidney disease. And we have recognized the challenge associated with this and have gone out of our way in our Phase III program to correct that. And I'm glad to say that we've seen some significant changes in enrollment in our Phase III program with making sure that we have better representation from patient groups that are actually overrepresented in the chronic kidney disease space.
Also note that we enrolled some patients with type 1 diabetes. That's not the case in our Phase III program, which is all type 2 diabetes. And please have a look at the eGFR as well. The average eGFR was less -- was just above 30. We've narrowed the target population in our Phase III program to patients with more advanced chronic kidney disease, and I anticipate an eGFR somewhere just north of 25 mls per minute in the Phase III program.
These are the main results of the study. In Group 1, the annual decline in eGFR slope improved by 78% after treatment with rilparencel. Pretreatment, the decline was minus 5.8. Post treatment, the decline was minus 1.27. That was statistically significant and very clinically meaningful in this patient population.
In Group 2, we didn't have a statistically significant result, but we did see an improvement in the annual decline by 50% in Group 2. And just as a reminder, that group was also treated differently than what our Phase III program is at this point in time.
Safety, no rilparencel-related serious adverse events. That's pretty consistent with what we've seen in our other studies as well. And the safety profile overall, even related to the injections is pretty consistent with what's reported, a little bit better actually than what's been reported with adverse events related to a kidney biopsy.
We include this slide to graphically represent the primary efficacy endpoint. And as you could see the slope of eGFR prior to treatment with the 95% bounds on that slope in the blue shade, you could see that slope changed considerably after patients were treated with rilparencel. This table represents serious adverse events that were observed.
We did see a few events in patients who had -- who were related to the kidney biopsy. This is well described in the literature. We had one hematoma, a patient with a hematoma that was uncomplicated in a patient who received a rilparencel injection, and there were no serious adverse events associated with rilparencel as a product.
Finally -- or sorry, so just in summary, our key findings, bilateral dosing of cryopreserved product, which mirrors our Phase III program resulted in stabilized kidney function after treatment with rilparencel and the safety profile is pretty consistent with what we've published previously.
Our focus now is on continued enrollment of PROACT 3 to complete our R&D plans for this year and to prepare for BLA submission and commercial launch after top line readout. I will say one other thing on REGEN-007 data. And we do think it's a window into our Phase III program, and we may get into this a little bit into our Q&A as well. But when we also cut the data for Group 1 and just looked at those patients who are Phase III eligible, so patients who met the Phase III criteria, we actually saw a greater difference in decline pretreatment versus after treatment.
So just quickly, a quick update on our key financials and milestones for 2027. At the end of September, we had $270 million in cash to fund our operations. This will take us into mid-2027 after our top line readout. We anticipate this year as one of our key milestones to complete enrollment for the accelerated approval cohort within PROACT 1. We expect that enrollment to be complete by mid-2026. And again, we're working towards that top line readout in Q2 2027, and we feel very confident about that.
So in conclusion, I'd like to finish by returning to what we have as our North Star. And our 250 employees come to work every day with one purpose, and that's to bring a transformative therapy to patients with advanced chronic kidney disease. And that's a therapy to extend time to provide more options and to bring hope to patients and their loved ones.
Thank you all for your attention today and your ongoing interest in our company.
Thank you, Bruce. I'll ask the first couple of questions, but there will be an opportunity for the audience to ask questions. So when I prompt, just feel free to raise your hand. Bruce, when I think about ASN last November, what do you think are some of the key points that the Street is underappreciating as it relates to rilparencel, the data you presented at ASN and the derisking that it has for PROACT 1?
So I think just on the derisking, Anupam, I think there's a few things that the Street underappreciates. So one is certainly the effect size, right? So the effect size that we saw that I just went over with our Phase II data, was substantial, we've taken a very conservative approach to that effect size in our Phase III readout.
We've assumed a -- in our power calculations, we've assumed a difference of only 1.5 mls per minute between the intervention group and the control group. What we saw in the Phase II data was a difference that was greater than 4 mls per minute. So arguably, we've taken a very conservative approach. And we've had some lengthy discussions in-house as to why we did that, why it's 90% power, why we've assumed a smaller effect size.
And honestly, it comes down to when we're ready to turn that card in May or June of 2027, we want to be sure that we don't find ourselves in sort of some port of nebulous p-value, something that's in the 0.06 or 0.08 or 0.10. So we wanted to be quite confident in the analysis at that point in time. So I think that was one.
The other thing I'll point out is consistently what we've seen in our Phase II data is we see a greater benefit in patients who have the highest risk of kidney disease and patients who have an eGFR that's less than 30. I think sometimes it's underappreciated that we changed the design of our Phase III program in early 2024 to narrow the target population from a GFR of 20 to 50, we narrowed it down from 20 to 35. And I think that also gives us more confidence moving into the Phase III readout.
And then I saw in the slide that you -- in 2026, we're going to get some fuller understanding of mechanism of action of rilparencel. What's your current understanding of the mechanism of action? And what could we learn this year?
So we certainly know a lot more about our product over the last couple of years, and we've done some -- we understand what happens when our cells come into our manufacturing facility and how that product looks different at the end of manufacturing.
And what we see in those cells that are coming out as our final product is that they have less markers of inflammation, they have less markers of oxidative stress, and they have less markers associated with fibrosis. So we know that those cells are quite different than the cells that come in from the disease kidney from the patients. We also know that the final product, the cells seem to be plastic, at least that's how it's described to us by our R&D leaders. And plastic means that if they're exposed to a different environment, they may actually have a different phenotype depending upon what that exposure is. So we've learned a lot about those cells.
Now our working hypothesis today is that we believe when the cells are injected into the kidney, they do have an anti-inflammatory effect. They do have an effect on oxidative stress. And we also believe that they take advantage of the innate sort of restorative mechanisms that are already in the kidney and they take advantage of those, and we think that's what's leading to stabilization of kidney function. But at the same time, Anupam, we -- as you saw our R&D plan, we have a pretty robust plan, and we are working with some -- not just internally where -- we have some great leadership in the R&D group, but we're also working with some top-notch people across academics in the country.
When we think about sort of that May, June data for next year, the top line of PROACT1, obviously, we're going to get eGFR slope. That's the key endpoint for AA, accelerated approval. Any other endpoints we should be focused on within that update? And then also on eGFR slope, kind of what's a win scenario?
Yes. So the key for the top line is, as you said, it's the eGFR slope. That's the key thing. We'll -- we've got some planned subgroup analysis around that as well, Anupam. But I would say the other key component of that top line readout is safety. I mean not only do we need to show the efficacy, but also we need to continue to demonstrate a very strong safety profile.
Questions from the audience? I've got one last one.
Yes, go ahead.
Very beautiful data. My question is, how many times does the biopsy sample expand in culture? And does every type of nephrons can proliferate? That's the first question.
So I'm sorry, I missed the second part.
Second question is does all type of nephronal cells expand after the culture?
Okay. That's great. Two great questions. So thank you for your question. So we've actually had some really good success at biopsies that come into our facility and biopsies that we're able to make actually cells on. We're over 95% across all our studies, and we've continued to improve on that in our Phase III program.
What we -- and then getting into the second half of your question, so the cells that come in from the kidney biopsy represent the standard kidney biopsy cell. The cells that we -- that are in the product that's finally made have primarily markers of tubular and epithelial cells, less so on the endothelial side, mainly markers of tubular and epithelial cells. And as I said earlier, they also have markers that are less inflammatory, less fibrotic as part of that final product.
Next question is, does injected cells reform the nephrons?
I don't think so. I don't think anyone has ever been able to demonstrate the formation of a full nephron. And so I don't think that, that's the case in what we're doing either. More to come in 2026, but I don't think we'll end up with that type of data to show that we're forming new nephrons.
Maybe final question for me. Your slides also talked about in 2026 becoming -- doing some commercial prep work. What does that encompass in 2026 heading into the data next year?
Well, so some of that encompasses actually getting ready for a BLA submission. And there's a long lead time to some of the items, especially related to CMC. So big focus and the internal team around ensuring that we've got everything ready for our CMC part of the submission.
And then the other thing is as you know, it takes a long time to build out future capacity around manufacturing. And so there's some early work being done around expanding our manufacturing capacity in our buildings as well.
Thank you, Bruce.
Yes. Thank you.
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Prokidney — 44th Annual J.P. Morgan Healthcare Conference
Finanzdaten von Prokidney
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Jun '26 |
+/-
%
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| Umsatz | 0,82 0,82 |
55 %
55 %
100 %
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| - Direkte Kosten | - - |
-
-
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| Bruttoertrag | - - |
-
-
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| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 47 47 |
19 %
19 %
5.746 %
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| - Forschungs- und Entwicklungskosten | 131 131 |
5 %
5 %
15.966 %
|
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| EBITDA | -170 -170 |
3 %
3 %
-20.777 %
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| - Abschreibungen | 6,85 6,85 |
12 %
12 %
835 %
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| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | -177 -177 |
2 %
2 %
-21.612 %
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| Nettogewinn | -84 -84 |
16 %
16 %
-10.263 %
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Angaben in Millionen USD.
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Firmenprofil
ProKidney ist ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das sich mit der Entwicklung einer proprietären Zelltherapieplattform beschäftigt. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen (CKD) und verlagert den Schwerpunkt von der Behandlung des Nierenversagens auf die Wiederherstellung der Nierenfunktion, um das Fortschreiten der CKD zu stoppen oder zu verzögern. Es bietet REACT an, einen Produktkandidaten, der ausgewählte Nierenzellen (SRCs) enthält, die aus körpereigenen Nierenzellen eines Patienten gewonnen werden. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Winston-Salem, NC.
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| Hauptsitz | Cayman-Inseln |
| CEO | Dr. Culleton |
| Mitarbeiter | 231 |
| Gegründet | 2015 |
| Webseite | prokidney.com |


