Pfisterer Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 1,65 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 476,63 Mio. €
Marktkapitalisierung = 1,65 Mrd. € | Umsatz erwartet = 529,79 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 1,62 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 476,63 Mio. €
Enterprise Value = 1,62 Mrd. € | Umsatz erwartet = 529,79 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Pfisterer Aktie Analyse
Analystenmeinungen
11 Analysten haben eine Pfisterer Prognose abgegeben:
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Vergangene Events
|
JUN
23
Deutsche Börse Scale Summit
vor 8 Tagen
|
aktien.guide Basis
Pfisterer — Deutsche Börse Scale Summit
1. Question Answer
Good day, ladies and gentlemen, and a warm welcome to the first Deutsche Börse Scale Summit. My name is Judith, and I am very pleased to welcome you on behalf of [indiscernible]. This new format brings together investors and high-growth scale issuers to enable a direct exchange on strategies, positioning and investment stories. Each presentation will last 20 minutes and will be followed by a 10-minute Q&A session. We warmly encourage you to actively participate in these discussions.
And with that, I'm pleased to welcome Johannes Linden, who will guide us through the presentation on PFISTERER Holding SE. And with no further ado, Mr. Linden, the stage is yours.
Thank you. Thanks a lot for the warm introduction. I'm very happy to have been given the opportunity of introducing PFISTERER to you today and we really appreciate your interest in the company and the following presentation.
PFISTERER is being organized and led by a co-CEO structure. We are 2 co-CEOs. My name is Johannes. I'm the one talking to you today. And from a functional point of view, I'm responsible for the functional areas of finance and operations with 30 years of industrial experience, always in the B2B business in different environments. I have gained international experience living and working in the United States and Italy and in China. And meanwhile, I'm in the southwest of Germany at the top of the world, so to speak, when it comes to electrical infrastructure, connection technology, and that's what I would like to share with you today.
Apart of myself, there is my colleague, Konstantin Kurfiss, he is a real industry expert in the field where PFISTERER is active. He's taking care of sales and technology. And in this particular industrial environment, he's been working for more than 20 years, meanwhile, more than 16 years here at PFISTERER.
Now what is PFISTERER all about? The electrical infrastructure is consisting of an indefinite number of individual pieces, which all have to be connected together for electricity to flow from one component to the next. And the picture that you see here is illustrating a product of PFISTERER. This is in the center of the picture. There is a metal connector where the fitter is fixing the connecting screw. You see on the very left, there is a tremendous diameter of cable. This is also true on the very right. And the connector is connecting these 2 ends of a cable in order to allow electricity to flow.
And due to the indefinite number -- well, of course, it's a definite number but it's an uncountable number of pieces that have to be connected in the global grid. In this area, we are striving to be the preferred partner for innovative, reliable and also mission-critical electrical connections. And everything that is connected also needs to be insulated, so also for the insulating solutions.
PFISTERER is quite a profitable company. We have seen in the fiscal year 2025 revenues of approximately EUR 450 million, which is representing a growth year-over-year of 17.4%. We have gained an order intake of approximately EUR 550 million, which in itself again was a growth of close to 30%. And we booked an EBITDA margin in the calendar year 2025 of 17.8%, which in itself again was a growth of 0.9 points relative to the previous year.
With an order book of EUR 334.4 million that we brought into the calendar year '26, we believe we have a very solid basis of also continuing good business in this year and of course, also for years to come. And the team at the change of the year was consisting of 1,378 people. Meanwhile, we are more than 1,500. What is PFISTERER a little bit more detailed. How is PFISTERER being characterized?
Well, first of all, we look upon ourselves, and this is based on the feedback that we receive from customers and other market participants that we do have a leading market position. This is reason amongst other things, by the fact that we are cable agnostic. You have seen earlier in the picture where the fitter was connecting 2 cable ends. We have a cable independent connecting technology. That means every cable that is out there in the world can be connected using PFISTERER technology. This is not the case with the majority or even up to all of the market participants next to us.
So we believe this is giving us a very strong position. PFISTERER has a global market and also production and sales setup with 19 international companies, 5 factories in the United States, in Germany and the largest factory in the Czech Republic. We are in connection with our global supplier network, we are able to provide secure technology at the same time with the footprint of an internationally acting company.
PFISTERER is in the area of connection and insulation technology, meanwhile, since 105 years, the company was founded in 1921. And over these -- yes, more than 1 century, we have earned a reputation of being technologically excellent. We are counting 166 patents as ours, and we cover with these patents, the technologies and the experience over 105 years, we are covering the entire power value chain. And with this, I mean from the generation of electricity over the transmission up to the distribution to the individual consumer from low voltage over medium voltage to high voltage, you will find the connecting and insulation solution from PFISTERER if you are looking for a reliable and mission-critical connection.
This is illustrated also here on this condensed landscape. You see on the upper area of the landscape, examples of electricity generation. For instance, at the 12:00 position, there is a nuclear power plant at the 1:00 position, there would be an onshore wind farm on the 11:00 position. It's an offshore wind farm. In the center of the picture, there is illustrated a solar PV field.
As long as electricity is being generated, it needs to be connected somewhere because it is not exactly consumed where it is being generated, but it needs to be connected to the consumer, which typically takes place through transmission lines. They could be underground systems but they could also be overhead, cable lines at the 7:00 position. It could also be an under-the-water connection where PFISTERER is supporting the transmission of electricity and after the transmission then comes to the distribution. And again, you will find products from PFISTERER from the low voltage over the medium voltage to the high-voltage area, even up to the highest voltage areas and with the highest, I'm talking about 1 million and more.
Now we think that with our leading market position and also superior technology, we are in an absolute growth market underway. Why is that? On the one hand, we are convinced that we are living in a world where the electricity demand is growing. And at the same time, also the need for electrical resilience or energy resilience and the answer to that is electricity in many cases, where this energy resilience is also being asked for more and more.
The global population is growing. There is a trend to decarbonize, decarbonization. We do see the consumption of electricity growing for e-mobility, for heat pumps. Maybe those 2 factors are more Asian and European focus. It is growing also very strongly for the reason of data centers driven by AI investments and business perspectives, maybe this is, at this point in time, even stronger in the United States than what it is in Germany or in Europe right now, but it's also growing very strongly in Asia.
So there are a number of factors which we already see today, which are pushing electricity, which is causing the demand to grow, and this is expected to continue also for decades to come. That's the demand side.
Now this demand is meeting an electrical infrastructure that is characterized by a couple of supply changes. These changes have to do with the fact that now there is a growing demand but it's meeting an overaged infrastructure because there was a relevant underinvestment for the past 30 to 50 years in this electrical infrastructure. At the same time, also the technical situation in the grid is changing. If in the past, there was always a hierarchy from the generation centrally, it was flowing to a decentralized consumer nowadays with localized electrical generation, but at the same time, even bigger centralized power generation, for instance, offshore wind parks, you have a totally different situation where electricity is flowing sometimes from left to right and sometimes from right to left.
So a different technical demand where the outdated and overaged grid is simply not capable of dealing with. At the same and very last argument, due to these even bigger power generation factories, now you have the need of longer distances to be covered through electrical transportation, which then technically leads to higher voltages, also to a trend in favor of DC technology, direct current instead of alternate current AC technology.
And again, that is pushing the investment behavior. And what that means is illustrated now on the S type of a graph on the left here. On the vertical axis, you see the investment -- annual investment into the electrical grid. On the horizontal axis, you see a time scale. And it becomes evident that the investment in the grid until the year 2020, '21 what it has been in the area of GDP growth, this is now picking up, picking up already since a number of years and expect it to continue to pick up even steeper for the years to come and to last for at least the next 10 years, other people say for the next 30 years.
So we think this increase of investment is a substantiated hyper cycle of investments into the electrical grid amongst electrical generation. And yes, that's why we are convinced that we have a very good prospect of market development for products of PFISTERER for many years to come.
So how are we doing this? How do we want to capture the market opportunities that we are identifying. Well, we have developed the PFISTERER strategy house, an integrated strategy for the coming 5 years, lasting until the year 2030. And amongst a couple of pre-requisites that we are working on as an organization, we have -- from a product market point of view, we have developed 3 individual programs, which are characterized by the 3 pillars of the strategy house that you see here.
First of all, on the very left, we have a program in place where we are pushing our today's core markets and the core businesses. If you look into the details of the product segments and the market regions we are reporting, you will see that not every product segment does have the same relative strength in every of the regions we are dealing with. While this has historical reasons, we believe there is a lot of potential due to the technical superiority of the solutions that we offer that we can grow the existing products in the regions where at this moment in time, they appear to be lower than what we think they could be. So this is pillar #1 left.
Then second to that, we believe we have relevant room to expand our boundaries. By this, I mean expanding the boundary of existing technological solutions, adapting them to international markets slightly, bringing them closer to the individual requirements in the geographical region where possibly we see growth for us to grow but also to expand our program in terms of sales representation. For instance, last year, we opened a company in Riyadh in Saudi Arabia in January of this year. We opened up a training center in Saudi. Last year, we acquired Power CSL, which is a specialized company in providing connecting solutions for subsea applications. So we believe by continuing on the same path, there is also potential for PFISTERER to continue the growth track.
And then there is -- finally, there is a third growth pillar that we see. This is future trends and real innovation. For PFISTERER, that is at this moment in time as the lighthouse project for us. That's the entering of the HVDC market space on cable connections. PFISTERER has been providing solutions for overhead lines in HVDC already for decades. But now we are adding, and this is going to take place next year. We will be adding a complete program for already proven 320 kV and still work in progress 550 kV on the cable accessory market for HVDC interconnector and electricity highway solutions. This is a global trend.
We see a tremendous growth potential in the HVDC applications, and we believe this will be giving us further tailwinds on the development of the company. If you now look into the past, I was referring earlier to the numbers of '25. If you look over the past 4 years, you see already a quite positive revenue development with the growth rates of 15% or 17% as it was last year. And if we take the consensus that the analysts we have been explaining our ideas to, the consensus revenue that they have determined on their own, we should be seeing another growth year of 15% this year.
Within the midterm planning until the year 2030, we are looking for an organic growth in the area ending at EUR 800 million to EUR 900 million. On the right graph, you see the profitability development characterized by the profitability mean of EBITDA, adjusted EBITDA. Here, we have managed to develop the company starting from 15.6%, all of this is IFRS to 17.8% over the past 3 years. Based on the backlog that we have, also looking at our, I believe, quite successful quarter 1.
The consensus of the analysts has determined that this year is good for 19.2% EBITDA margin. And while PFISTERER itself hasn't given the guidance on that number, we have shared our conviction that by the end of the decade, we're going to be in the highest teen or the low 20 percentage margin on EBITDA. And with all of this, I would like to close the presentation and sharing with you our belief that PFISTERER is active in a large and fast-growing market that we have a unique positioning and a superior value proposition based on the cable agnosticity on the one hand and a tremendous amount of experience and technological backup through the patents I was talking about earlier.
We have a global operational footprint, and we are serving our customers in more than 90 countries. And based on the multifaceted growth strategy, we are convinced that we will continue to push our financial profile even more into elevated heights than where it is already today.
Thank you for the moment, and I'm happy to answer questions if there are any.
[Operator Instructions]
I think Mark is with team here. I think he check the raising hand function. I believe that has been...
Wonderful. And then [indiscernible] also raised his hand and you may be able to unmute yourself now, Mr. Haino.
And we first move on to the questions in our chat box. What are the main competitors, Mr. Linden?
Well, there is not one main competitor, I would say. It depends on into which of the product segments that we are working in you want to look at. There is for cable connectors, in particular, on the high-voltage and super high-voltage arena, the main competitors would be integrated cable system manufacturers, we call them, Prysmian, Nexans, NKT to name them, they are offering the cable and also the integrated cable connector solution. So that's a system that they are offering. The downside to that is they aren't providing the connector to anyone else, but only to their own.
And other cable companies who are looking for a connector wouldn't like to buy from their competitor, but they would really like to work with independent cable agnostic companies such as PFISTERER. So this would be one area of competitors. Then there is a second category. These are also cable connecting companies such as TE or 3M to name 2 American companies. In the overhead line business, again, would be an American company such as Hubbell or MacLean, they would also be providing solutions that could be doing a similar job that what PFISTERER is providing. All of the companies I was referring to are listed companies, stock-listed companies.
And what do you see as the key structural risks to your business model? And how are you imagining them mitigating?
We don't see any significant structural risk in the sense of there is a realistic scenario where the electricity demand is collapsing. We think electricity is requested, and there is no scenario foreseeable other than the world is going down, that the electricity demand will be collapsing.
So this being said, of course, in our growth plans that we have, we do have risks, simply in the sense of that we are not managing the growth in a proper way that we are trying to eat more than what we can digest that we are maybe doing premature merger and acquisition as we do have the financial funds to act in that way. So I think it's more from a managing point of view that we could be, yes, getting too aggressive. So how are we managing this?
I think with 2 experienced co-CEOs, which have seen a lot in their professional experience and also by committing to the market that in the coming 2 years, there won't be any significant merger and acquisition, but we are focusing on developing the company, on investing into growing our capacities in growing these capacities by brownfield expansions instead of building new factories in new countries with new management and new governmental conditions. This is not what we are doing. We are focusing on continuing what we have been doing in the past. And by doing so, we think we are mitigating the risk of biting off too much. We think we are mitigating this successfully.
And how has becoming public actually changed the company? What have the real benefits turned out to be? And how do you plan to leverage being listed for your growth and strategy going forward?
Well, the second half of the question, by turning into a public company, including the capital increase that was connected to it, we have collected monetary funds inside of the company that is securing our investments for the coming years. So including the investments and the funds that we have collected, the positive operational and also free cash flow we are generating, we can invest for the coming 5 years, our investment program, which is adding up to a number in the area of EUR 270 million.
So for a company of the size of PFISTERER, I think quite a reasonable investment program in the sense of this is relevant, needs to be managed well. I was talking about that earlier. The first element of your question, this public company, I mean we all know that the stock market can get slippery once in a while, yes. So you need to do things with caution. You need to try to improve your predictability. You need to be accountable on the predictions that you give. And we are raising the bar inside of the organization in order to meet all of these expectations. And this is of course, this is a new expectation we have to deal with. So this is changing the company, turning into a more professional company at the end of the day.
And who are the main customers?
There are so many. Where do you want me to start? We do have a heck of a lot of customers, leading to the situation, I think, a quite positive situation that the largest single customer's revenue share at PFISTERER is in the area of 3%. So it's very well distributed. And the individual customers are coming out of different customer groups. There are the transmission system operators in Europe, TenneT, for instance, to give an example, or Con Edison in the United States, SEC in Saudi Arabia, just to name a few.
Other customers would be coming out of the cable area, people who need to connect their cables, a company such as Hellenic would be an example in Europe or Southwire would be an American company or DUCAB, Dubai Cable, again, would be a cable company from the Middle East.
There are customers from the original equipment manufacturers, OEMs, such as Siemens Energy is a large customer of ours, ABB, Hitachi and so on and so forth. And then there are 2 remaining customer groups. One would be EPCs, so project management companies. And last not least, there are the technical distributors with whom we are working and who are supporting us in order to cover the 90 countries I was referring to earlier.
Thank you very much. And we have 3 minutes left with 4 questions. I will see that I can put them all into this time. Do you have products to participate on high-power charging like HPC from 800 to 1,000 volt stations for electric cars?
Yes. We would call this low voltage though, as everything up to 1,000 volts, we call low voltage. But yes, we do have these products, yes. Not the total solution, but we are providing the connectors that are needed.
And in which regions of the world do you generate most of your sales? And do you grow more by volume or more by price increase?
The regional split shows that the largest single region is Europe and Northern Africa with approximately 55%. It depends a little bit on which time span you are looking at. The second largest meanwhile is the Middle East and the Arabic countries with in the area of 30% and then comes the Americas and then comes Asia Pacific. We are growing in all regions. And we are growing in all product segments we are talking of. So as we are adding another product segment, I was talking about HVDC cable accessories earlier, we think that we will also continue to see the growth in all regions. I think I missed an element of the question, though, if you could ask that again.
Yes. Do you grow more by volume or more by price increases?
It has -- recently, it has really been more by volume, but also price increases playing a role in our favor.
And can you elaborate what are you known for versus your competitors? Is it technology superiority, lead times and flexibility or price?
It's certainly not price in the sense of cheap. PFISTERER is not known to be a cheap supplier in the market. But people come to PFISTERER because they are looking for 100% reliability and accountability. That's why they come to us, they turn to us. And as the demand on the grid is growing, the voltages, the higher -- the higher the voltage, the higher the electrical sophistication in the solution needs to be as this is growing. So the stress on the products to be provided is growing, people are turning more and more in our favor and yes, looking for solutions from us.
Wonderful. Thank you very much. This is on the point, and we, therefore, come to the end of today's roundtable. Thank you very much for your interest in PFISTERER Holding SE. If you have any further questions, please feel free to reach out to Investor Relations. A big thank you on this point, Mr. Linden, for your presentation and your time. I wish you all a successful day around the world and handing back over to Mr. Linden for some final remarks.
So PFISTERER is a provider of mission-critical connections for the electrical grid. We are convinced that the investment into the electrical grid are going to grow for decades to come. And with a history in this market of 105 years, a worldwide reputation of being a technologically superior solution provider into the market, we believe that despite the fact that the company is already in a pretty good shape, we are convinced that the best is yet to come. So thank you very much for considering to look even deeper into the PFISTERER. Thank you.
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Pfisterer — Deutsche Börse Scale Summit
Pfisterer — Deutsche Börse Scale Summit
Pfisterer positioniert sich als kabelagnostischer Spezialist für mission‑critical Verbindungs‑ und Isolationslösungen und sieht langfriste Nachfrage durch steigende Netzinvestitionen.
📣 Kernbotschaft
- Strategie: Drei‑säulen‑Plan bis 2030 – Ausbau Kernmärkte, Grenzerweiterung (z. B. Saudi‑Arabien, Zukauf Power CSL) und Innovationsfokus auf HVDC‑Kabelzubehör.
- Marktblick: Management erwartet anhaltenden Investitionszyklus in elektrische Netze (Dekarbonisierung, E‑Mobility, Rechenzentren) und sieht daraus langfristiges Wachstum für PFISTERER.
🎯 Strategische Highlights
- Technologie: Kabel‑agnostische Anschlusslösungen und 166 Patente als Differenzierer; Fokus auf Zuverlässigkeit statt Preisführerschaft.
- HVDC‑Einstieg: Produkte für 320 kV (bereit) und 550 kV (in Entwicklung) für Hochspannungs‑Gleichstromverbindungen, Markteintritt ab nächstem Jahr geplant.
- Operationelles Netz: 19 internationale Einheiten, 5 Fabriken (u. a. Tschechien, USA, Deutschland), >1.500 Mitarbeiter; Brownfield‑Expansion bevorzugt.
🆕 Neue Informationen
- Finanzdaten: FY25 Umsatz ~EUR 450 Mio (+17,4% YoY), Auftragseingang ~EUR 550 Mio (+~30%), EBITDA‑Marge 17,8% (+0,9pp); Auftragsbestand EUR 334,4 Mio zum Jahreswechsel.
- Ambition 2030: Organisches Umsatzziel EUR 800–900 Mio; EBITDA‑Marge langfristig in den hohen Teen‑ oder niedrigen 20er‑Prozenten. Analystenkonsensus für laufendes Jahr: +15% Umsatz, EBITDA ~19,2%.
❓ Fragen der Analysten
- Wettbewerb: Kein einziger Gegner – Systemanbieter wie Prysmian/Nexans/NKT und Anschlusshersteller (TE, 3M) sind je nach Segment Hauptkonkurrenten; PFISTERER hebt Unabhängigkeit hervor.
- Risiken: Hauptsächliche Risikoquelle ist Execution: zu schnelles Wachstum oder falsche M&A; Gegenmaßnahme: Fokus auf organisches Wachstum und keine großen Übernahmen in den nächsten 2 Jahren.
- Regionen & Wachstum: Regionen: Europa/Nordafrika ~55%, Mittlerer Osten ~30%, Amerika, Asien‑Pazifik; Wachstum derzeit vorrangig volumengetrieben, Preisaufträge unterstützen zusätzlich.
⚡ Bottom Line
- Implikation: Für Anleger bleibt PFISTERER ein spezialisiertes, profitables Nischenunternehmen mit klarer Wachstumsstory durch Netzinvestitionen und HVDC‑Expansion; Hauptrisiko ist die operative Umsetzung des beschleunigten Wachstumsplans.
Finanzdaten von Pfisterer
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Mär '26 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 477 477 |
-
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 281 281 |
-
59 %
|
|
| Bruttoertrag | 196 196 |
-
41 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 104 104 |
-
22 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | 27 27 |
-
6 %
|
|
| EBITDA | 84 84 |
-
18 %
|
|
| - Abschreibungen | 15 15 |
-
3 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 69 69 |
-
14 %
|
|
| Nettogewinn | 57 57 |
-
12 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Pfisterer Aktie News
Firmenprofil
Die Pfisterer Holding SE ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen der Elektroindustrie. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Winterbach, Bayern. Das Unternehmen ging am 14.05.2025 an die Börse. Die Pfisterer Holding SE, vormals PFISTERER Holding AG, ist ein in Deutschland ansässiges Technologieunternehmen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Systeme zur Isolierung und Verbindung von elektrischen Leitern an Stromnetzschnittstellen. Die Produkte des Unternehmens werden in der gesamten Energieversorgungskette eingesetzt, einschließlich Erzeugung, Übertragung und Verteilung, und sind in land-, see- und luftgestützten Umgebungen einsetzbar. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst Kabelzubehör, Pressverbinder, SICON-Schraubverbindungen, Freileitungen, Niederspannungsschaltanlagen, Kabelverteilerschränke, Komponenten für Transformatoren, Universal-Reparatursätze, Energieverkabelungen und andere Produkte.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| Mitarbeiter | 1.378 |
| Webseite | www.pfisterer.com |


