Pelagos Insurance Capital Aktienkurs
Vergleich mit Peer Group
📊 Peer Group
📈 Was ist das?
Die Peer Group sind die Unternehmen mit dem ähnlichsten Geschäftsmodell. Sie dienen als Vergleichsmaßstab, um eine Aktie einzuordnen.
🧮 Wie wird sie ausgewählt?
Nach Ähnlichkeit des Geschäftsmodells, also Unternehmen aus derselben Branche, mit vergleichbaren Produkten und einer ähnlichen Kundengruppe. Nur so vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
🏛️ Wofür ist sie wichtig?
Ob eine Aktie günstig oder teuer ist, lässt sich am ehesten im Vergleich beurteilen. Ein KGV von 18 oder ein EV/FCF von 20 wirkt je nach Maßstab günstig oder teuer. Die Peer Group liefert dabei den treffsichersten Maßstab: Unternehmen mit ähnlichem Geschäftsmodell, die denselben Bedingungen unterliegen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
Liegt eine Kennzahl unter dem Peer-Durchschnitt, ist die Aktie relativ günstiger bewertet, über dem Durchschnitt entsprechend teurer. Ein Abschlag zur Peer Group kann eine Chance sein, aber auch einen Grund haben (zum Beispiel geringeres Wachstum). Der Vergleich ist ein Startpunkt, kein Urteil.
Insights zu Pelagos Insurance Capital
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 2,15 Mrd. $ | Umsatz (TTM) = 2,48 Mrd. $
Marktkapitalisierung = 2,15 Mrd. $ | Umsatz erwartet = 3,04 Mrd. $
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 2,43 Mrd. $ | Umsatz (TTM) = 2,48 Mrd. $
Enterprise Value = 2,43 Mrd. $ | Umsatz erwartet = 3,04 Mrd. $
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
EV/FCF setzt den Unternehmenswert eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Free Cashflow. Die Kennzahl zeigt damit, mit welchem Vielfachen des aktuellen Free Cashflows ein Unternehmen bewertet wird. EV/FCF ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Deshalb wird SBC bei dieser Variante vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
EV/FCF ex SBC = Enterprise Value ÷ (Free Cashflow (TTM) − SBC)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EV/FCF ermöglicht eine Bewertung auf Basis des Free Cashflows und ergänzt damit gewinnbasierte Bewertungskennzahlen wie das KGV. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow niedrig ist. Die Ursachen dafür sollten jedoch immer im Unternehmens- und Branchenkontext betrachtet werden.
- Ein hohes EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow hoch ist. Das kann beispielsweise auf hohe Wachstumserwartungen oder eine vorübergehend schwache Cash-Generierung zurückzuführen sein.
- Bei positiver SBC und positivem bereinigtem Free Cashflow fällt EV/FCF ex SBC in der Regel höher aus als das klassische EV/FCF.
- Besonders aussagekräftig ist die Kennzahl bei Unternehmen mit relativ stabilen und gut einschätzbaren Cashflows.
- Bei negativem oder sehr niedrigem Free Cashflow ist EV/FCF nur eingeschränkt aussagekräftig und sollte nicht wie ein gewöhnliches Bewertungsmultiple interpretiert werden.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt an, wie viel Bargeld tatsächlich übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen seine Betriebsausgaben und Investitionsausgaben gedeckt hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab, um den Cashflow um den Effekt der nicht zahlungswirksamen SBC zu bereinigen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free Cashflow ex SBC = Operativer Cashflow − SBC − Investitionen in Sachanlagen (CAPEX)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF spiegelt die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens wider – unabhängig von den bilanziellen Gewinnen. Er zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab und zeigt, wie hoch die Cash-Generierung nach Abzug der SBC ausfällt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free-Cashflow-Marge | ex SBC
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel Free Cashflow ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Umsatz erwirtschaftet. Der Free Cashflow entspricht vereinfacht dem operativen Cashflow abzüglich der Investitionsausgaben. Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Daher wird SBC bei dieser Kennzahl vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free-Cashflow-Marge ex SBC = (Free Cashflow − SBC) ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie effizient ein Unternehmen seinen Umsatz in Free Cashflow umwandelt. Ein hoher Free Cashflow kann dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder weitere Investitionen geben. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung der Cash-Generierung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen einen hohen Anteil seines Umsatzes in Free Cashflow umwandelt.
- Das kann dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder Investitionen geben.
- Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich die mögliche Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen.
- Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Sinkende Werte können beispielsweise auf höhere Investitionen, Veränderungen im Working Capital oder eine schwächere operative Entwicklung zurückzuführen sein.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 SBC | in % Umsatz
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % Umsatz = (SBC ÷ Umsatz) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am Umsatz zeigt, wie stark ein Unternehmen auf dieses Mittel setzt und wie viel der Wertschöpfung an Mitarbeiter statt an Aktionäre fließt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist grundsätzlich positiv: Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zum Umsatz gering aus.
- Ein hoher Wert kann dagegen auf eine stärkere Abhängigkeit von aktienbasierter Vergütung und ein höheres potenzielles Verwässerungsrisiko hindeuten. Entscheidend ist dabei auch, ob das Unternehmen die Verwässerung durch Aktienrückkäufe ausgleicht.
📘 SBC in % FCF
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Free Cashflow (FCF) ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % FCF = (SBC ÷ Free Cashflow) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am freien Cashflow zeigt, wie groß die SBC im Verhältnis zur vom Unternehmen erwirtschafteten Cash-Generierung ist. Da SBC nicht zahlungswirksam ist, wird sie bei der Berechnung des FCF typischerweise nicht als Cash-Abfluss berücksichtigt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist hier meist günstig. Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zur Cash-Erzeugung gering aus.
- Ein hoher Wert bedeutet, dass ein großer Teil des ausgewiesenen freien Cashflows durch nicht zahlungswirksame SBC gestützt wird.
- Je höher der Wert, desto stärker kann die SBC die tatsächliche wirtschaftliche Belastung für Aktionäre widerspiegeln.
📘 SBC-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das SBC-Wachstum 1J zeigt, wie stark sich die aktienbasierte Vergütung (Stock-Based Compensation) eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das SBC-Wachstum zeigt, ob die aktienbasierte Vergütung für Aktionäre zunehmend oder abnehmend relevant wird. Steigt die SBC deutlich, kann dadurch langfristig auch die Verwässerung der Aktionäre zunehmen. Gleichzeitig handelt es sich um einen nicht zahlungswirksamen Aufwand, der in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis mindert, in der Kapitalflussrechnung jedoch wieder hinzugerechnet wird.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher positiver Wert ist meistens negativ, denn steigende SBC kann die Belastung für Aktionäre erhöhen, insbesondere durch mögliche Verwässerung.
- Entscheidend ist, ob die Entwicklung der SBC langfristig nachhaltig bleibt. Ein gewisses Maß an SBC ist bei vielen Wachstums- und Technologieunternehmen üblich.
📘 Aktienanzahl-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das Wachstum der Aktienanzahl zeigt, wie stark sich die Zahl der ausstehenden Aktien innerhalb eines Jahres verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Aktienanzahl bestimmt, auf wie viele Anteile sich Gewinn und Vermögen des Unternehmens verteilen. Sinkt die Anzahl der Aktien, steigt der relative Anteil bestehender Aktionäre. Steigt sie, werden bestehende Aktionäre verwässert. Die Kennzahl macht damit Verwässerung und Aktienrückkäufe direkt sichtbar.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein negativer Wert ist meist positiv, da die Zahl der ausstehenden Aktien zurückgeht.
- Ein positiver Wert deutet auf eine Verwässerung bestehender Aktionäre hin.
- Ein sinkender Wert ist nicht automatisch positiv: Entscheidend ist auch, zu welchem Preis und wie die Rückkäufe finanziert werden.
📘 Shareholder Yield
📈 Was ist das?
Der Shareholder Yield zeigt, wie viel Wert ein Unternehmen im Verhältnis zu seiner Marktkapitalisierung durch Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau für seine Aktionäre schafft. Damit geht die Kennzahl über die klassische Dividendenrendite hinaus.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Dividendenrendite allein zeigt nur einen Teil davon, wie ein Unternehmen sein Kapital zugunsten der Aktionäre einsetzt. Neben Dividenden können auch Aktienrückkäufe den Anteil bestehender Aktionäre am Unternehmen erhöhen. Ein Abbau der Verschuldung stärkt zusätzlich die finanzielle Position des Unternehmens. Der Shareholder Yield fasst diese drei Komponenten in einer Kennzahl zusammen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein höherer Wert bedeutet mehr Kapitalrückgabe bzw. einen stärkeren Schuldenabbau zugunsten der Aktionäre.
- Die Zusammensetzung ist wichtig: Dividenden, Rückkäufe und Schuldenabbau haben unterschiedliche Auswirkungen.
- Rückkäufe schaffen nur dann Wert, wenn die Aktien zu attraktiven Preisen zurückgekauft werden.
- Entscheidend ist auch, ob die Kapitalrückgaben und der Schuldenabbau nachhaltig finanziert werden.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Pelagos Insurance Capital Aktie Analyse
Analystenmeinungen
16 Analysten haben eine Pelagos Insurance Capital Prognose abgegeben:
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Vergangene Events
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AUG
13
Q2 2026 Earnings Call
vor 3 Monaten
|
aktien.guide Basis
Pelagos Insurance Capital — Q2 2026 Earnings Call
1. Management Discussion
Good morning, ladies and gentlemen, and welcome to the Pelagos Insurance Capital Second Quarter 2026 Earnings Conference Call. As a reminder, this call is being recorded for replay purposes. [Operator Instructions]
With that, I will now turn the call over to Miranda Hunter, Group Chief Investor Relations Officer. Ms. Hunter, please go ahead.
Good morning, and welcome to the Pelagos Insurance Capital's Second Quarter 2026 Earnings Conference Call. With me today are Dan Burrows, our CEO; Allan Decleir, our CFO; and Jonny Strickle, our Group Managing Director.
Before we begin, I'd like to remind everyone that statements made during the call, including the question-and-answer section will include forward-looking statements. Management's comments regarding expectations, projections, targets and any future results are based upon our current assessments and assumptions and are subject to a number of risks, uncertainties and emerging information developing over time. It is important to note that actual results may differ materially from those expressed or implied today. Additional information regarding factors shaping these outcomes can be found in our SEC filings, including our earnings press release issued last night.
Management will also make reference to certain non-GAAP and proprietary measures of financial performance. The reconciliations to U.S. GAAP for non-GAAP financial measures as well as descriptions of proprietary financial measures can be found in our earnings press release and financial supplement available on our website at pelagosinsurancecapital.com.
With that, I turn the call over to Dan.
Thank you, Miranda. Good morning, everyone, and thank you for joining us today. This marked our first quarter as Pelagos Insurance Capital. And we are already benefiting from the increased clarity around our strategy as a capital allocator with a unique position in the market. This is driving broader interest and an increased flow of opportunities. As I reflect on our second quarter performance, I want to highlight 3 key themes that continue to reinforce our confidence in our strategy and long-term outlook.
First, we grew gross premiums written by over 6% both in the quarter and year-to-date, in line with our expectations. Growth was driven by strong performance from our new underwriting partners and targeted deployment into areas where we continue to see attractive risk-adjusted returns. This ability to allocate capital across a diverse and expanding universe of distribution networks with multiple points of access to the market is a key differentiator and one that is enabling us to grow in areas that we know and like and that meets our return thresholds.
Second, we manage portfolio volatility with an annual time horizon. As a short-tail specialty insurance business, we don't expect an even distribution of losses. That is why looking at our loss profile over a longer period is the best lens with which to assess our performance. And in that context, our higher loss activity this quarter should be viewed together with our lower loss activity last quarter. When we look at our performance year-to-date, our combined ratio is 93.1%. Over the last 12 months, our combined ratio is 86.4%, in line with our through-the-cycle expectations.
Third, we continued our strong track record of capital returns. During the quarter, we returned $73 million to shareholders, including repurchasing $60 million of common shares. This includes $32 million in privately negotiated transactions with Pine Brook, one of our original and long-term sponsors. Pine Brook remains a significant shareholder and a valued long-term supporter of the company. While our first priority is pursuing attractive growth opportunities, we believe repurchasing our shares is an accretive use of capital. And our strong capital position gives us the flexibility to pursue both.
Taken together, we are confident in our long-term outlook and our strategy. Our book value per diluted common share increased by 23% year-over-year, reflecting our business and our continued focus on creating long-term value for shareholders through disciplined execution and capital allocation.
Turning to the top line. Within Insurance, we delivered modest growth in gross premiums written in the second quarter. Growth was driven by strong performance in Property, Marine and Asset Backed Financing & Portfolio Credit. This was partially offset by our continued selectivity in areas where pricing no longer meets our return hurdles, reflecting our ongoing focus on portfolio quality and underwriting margin. Property again delivered strong performance with growth driven by expansion of our relationship with Bamboo Insurance. Across our broader portfolio, we leveraged our leadership position and our ability to navigate dynamic market conditions to capitalize on compelling new business opportunities in areas where clients value underwriting expertise and lead capacity. Overall, the property market remains competitive, following a number of years of compound rate increases. Against this backdrop, we maintained our disciplined underwriting approach and drove margin improvement through successful execution of our outwards reinsurance strategy.
Marine, political risk and political violence all saw increased demand because of elevated geopolitical uncertainty during the quarter, particularly across the Middle East, where disruption to trade flows and heightened conflict-related risks resulted in strong demand and favorable pricing. We responded by deploying capital selectively into areas where we believe risk-adjusted returns were most attractive, working closely with our underwriting partners to actively shape the portfolio as conditions evolve.
This experience highlights the flexibility and agility of our operating model. Through our ability to dynamically allocate capital, partner with leading underwriters and respond quickly to changing market conditions, we are able to capitalize on periods of dislocation, but also to pull back when conditions no longer align with our underwriting appetite. While this was a highly profitable approach in the quarter, with the reescalation of conflicts in the region and the increased competition in these lines, we are maintaining our commitment to underwriting discipline and our focus on long-term profitability.
Within Asset Backed Financing & Portfolio Credit, we continue to generate high-quality opportunities. This year, growth in these lines was driven by one of our new underwriting partners. These more bespoke specialty lines, support portfolio diversification and provide favorable returns as the buying motivation is often driven by capital relief for underlying transaction facilitation and therefore, are insulated from traditional insurance pricing cycles. Finally, we maintained underwriting discipline in our aviation book, taking a highly selective approach when evaluating risks.
Within Reinsurance, we saw strong growth in gross premiums written, driven by expanding relationships with existing clients and selectively increasing participation on programs where pricing remain attractive. We have taken advantage of the rate environment in the underlying direct market by shifting capacity towards quota share deals over excess of loss. While our growth was strong, we remain selective in areas where pricing has moderated and competition is elevated. We are not chasing premium at the expense of returns and our PMLs have remained relatively stable. We continue to prioritize portfolio quality and pricing adequacy and our client relationships, portfolio management and differentiated view of risk enable us to identify and execute on profitable opportunities.
Before turning it over to Allan, and I wanted to take a step back and share some thoughts on the market. The market remains bifurcated, and we are seeing the difference between lead and follow markets becoming more pronounced. Increased capacity is driving continued softening in certain areas of the market with rate contraction across a number of classes. This has further highlighted the need to be selective and strategic with capital deployment and through the use of outwards reinsurance to improve margin and protect underwriting profitability.
As a market leader, we continue to see strong pricing, retention levels and access to business. Our ability to quickly adapt as market conditions evolve has long been one of the defining characteristics of our business as we actively shape the portfolio to optimize margin in response to market changes. Today, we write over 100 product lines, and across those, we were able to pick and choose not only where we underwrite, but also who we underwrite with, dampening the impact of cyclical market influences. This differentiated access to the market through our broadening network of underwriting partners sets us apart and has driven our growth year-to-date.
And our leadership position allowed us to retain attractive lines, grow high-quality clients and maintain favorable terms and conditions at mid-year renewals. At the same time, we continue to make disciplined portfolio decisions, including purchasing additional protection, where we believe it improves the overall risk-adjusted return profile of the portfolio.
Looking ahead, we are encouraged by the momentum we are seeing across our underwriting partnership strategy and expect this to remain the key driver of our growth. Our pipeline is strong, we continue to attract interest from high-quality underwriting teams, and we see opportunities to deploy additional capital through both existing and new partnerships. Importantly, these opportunities allow us to pursue attractive business while maintaining the underwriting rigor and portfolio quality that have always been central to our approach.
In conclusion, we're pleased with our performance through the first half of the year. The flexibility of our capital allocation model, the exceptional execution of our team and our underwriting discipline have positioned us well to continue creating value for our shareholders throughout market cycles.
With that, I'll turn the call over to Allan.
Thanks, Dan. Pelagos Insurance Capital delivered operating net income of $29 million or $0.34 per diluted common share in the second quarter. And our annualized operating return on average equity was 5.1%. This brings our 6-month operating net income to $117 million or $1.31 per diluted common share, and annualized operating return on average equity was 10.1%. Our book value per diluted common share grew to $26.56. Including cumulative dividends, this is an increase of 23% over the past 12 months, creating significant value for our shareholders.
Taking a closer look at our quarterly results, we grew our gross premiums written by 6% versus the same quarter last year to $1.3 billion. The growth in our Insurance segment was primarily driven by growth from our broader network of new underwriting partners in our Asset Backed Financing & Portfolio Credit and Property lines of business. We also had growth in our Reinsurance segment from targeted deployment into areas where we see attractive risk-adjusted returns. Our net premiums earned were $515 million in Insurance and $66 million in Reinsurance, both within our expectations provided on our last call.
Looking into the third quarter, we expect net earned premiums to be similar to our second quarter in Insurance, and $130 million to $160 million in Reinsurance. As a reminder, we earned a higher proportion of our Reinsurance segment business in Q3 and Q4, given our exposure to wind perils, and both segments, premium can vary depending on inwards and outwards reinstatement premiums. Our underwriting performance resulted in a combined ratio of 99.5% for the quarter. This was due to a higher-than-normal number of large loss events.
For the first half of 2026, our combined ratio was 93.1%. I will now break down the components of our combined ratio in more detail. For the quarter, our catastrophe and large losses were 27.8 points of the combined ratio or $162 million. The two largest events in this bucket were losses of $60 million from the Middle East and $34 million from the gas plant explosion at the Ras Laffan facility in Qatar. There are also other large loss events impacting our Property and Marine lines of business. We view this quarter's loss activity as random variability and timing of losses and not an indication of an underlying increase in overall frequency or severity.
During the quarter, our attritional loss ratio was 28.2 points of the combined ratio. Most of our attritional loss comes from the Insurance segment. Looking across the past 4 quarters, our average insurance attritional loss ratio was 30.4%, in line with our long-term expectations for this segment. As we've indicated previously, we expect our overall loss ratio to be in the mid-40% range. Within Insurance, we would expect roughly 2/3 of losses to be attritional and 1/3 catastrophe and large losses, while Reinsurance is more evenly split between attritional and catastrophe and large losses.
We recognized net favorable prior year development of $33 million for the quarter compared to adverse development of $89 million in the prior year period. We had better-than-expected loss emergence in multiple lines of business in our Insurance segment and continued positive development in our Reinsurance segment.
Turning to expenses. Underlying policy acquisition expenses were 32 points of the combined ratio for the second quarter, consistent with 31.4 points in the prior year period. Policy acquisition expenses to The Fidelis Partnership were 12.1 points of the combined ratio in the quarter and 13.7 points for the year-to-date period. Finally, our general and administrative expenses were $29 million for the quarter.
Moving on to our investment results. Our net investment income was $44 million, consistent with our income last quarter. As of June 30, 91% of our portfolio is in cash and fixed maturity securities, yielding an average of 4.5%. The fixed maturity securities have an average rating of A+ with an average duration of 2.9 years and a new money yield of 4.7%. In the quarter, we had $26 million of net income from other investments, primarily from our portfolio of hedge funds which, as a reminder, we exclude from our operating income.
Turning to taxes. Our effective tax rate for the second quarter was 16%. Now looking at capital management. We are in a very strong capital position. This has enabled us to grow our underwriting portfolio, return capital to shareholders and provides significant flexibility in how we deploy capital. In the second quarter, we repurchased 2.8 million common shares for $60 million at an average price of $21.60 per share. This includes 1.4 million common shares that were repurchased through privately negotiated transactions with Pine Brook.
Our repurchases have been highly accretive on both the book value and earnings per share basis to our shareholders, with $280 million of repurchases in the first half of the year, contributing $0.90 to our diluted book value per share. Since the inception of our share repurchase program in 2024, our strategic approach to share repurchases has contributed $2.14 to our diluted book value per share. We maintained our quarterly dividend and last week, we announced a $0.15 quarterly dividend payable in September.
In summary, we are executing against our plan. We grew our top line, returned capital to shareholders and further increased our book value per share. We remain confident in the strength of our portfolio, the resilience of our earnings and our ability to continue creating long-term value for shareholders.
And with that, I will now turn the call over to Jonny.
Thanks, Allan, and good morning, everyone. As a capital allocator, broadening the options we have to access risk is key. We are delivering on that objective by capitalizing on our deep relationships to position us to execute on new underwriting partnerships. Our growing network of new underwriting partners continues to perform well, delivering results both in the quarter and year-to-date that beat our through-the-cycle targets. This is reinforcing the strength of our model and its role in our long-term capital allocation strategy.
As we've said before, each of our underwriting partners brings expertise and a proven track record in specific underwriting areas. The Fidelis Partnership remains a good example as we've been able to execute on opportunities created by geopolitical uncertainty and the current macro environment. It demonstrates how our partnership model enables us not only to match our capital to the right risk, but also to the right partner at the right time.
We continue to engage with a growing number of underwriting teams seeking to partner with us. And we have seen that momentum build following our rebrand to Pelagos. We are actively evaluating a number of potential opportunities across multiple classes of business with both new and existing partners. And the level of interest we are seeing is further validation of our ability to attract high-quality underwriting talent in specialty business lines.
During the quarter, we expanded an existing relationship within our underwriting partner network with a well-known specialist in Asset Backed Financing & Portfolio Credit, broadening our participation across a wider portfolio of transactions, while further enhancing diversification within our portfolio. Asset Backed Financing & Portfolio Credit, it's been a significant source of profitable growth for us over the past few years. And this partnership gives us yet another way to access risk in this attractive market through a new distribution avenue. More broadly, it's a good example of the benefits of our underwriting partnership strategy. Rather than relying on a single route to market, we are intentionally building multiple points of access to these classes of business that we know well and like.
By partnering with specialist underwriting teams that have differentiated relationships and expertise, we can grow, diversify and shape the portfolio while maintaining our underwriting discipline. As we have said before, our goal is not simply to grow premium, but to grow through opportunities that broaden our market access, continually optimize the portfolio and deliver sustainable risk-adjusted returns through the cycle.
Turning to outwards reinsurance. Outwards reinsurance is a strategic portfolio management tool that allows us the benefit of taking meaningful gross positions while managing net volatility. It enhances risk-adjusted returns while maintaining discipline around capital and exposure. Consistent with this approach, we are continually optimizing our protections and we remain opportunistic. To that end, we were pleased to secure an additional whole-account quota share arrangement with a leading U.S. insurance partner effective July 1. This not only supports our growth and optimizes capital, but also provides further validation of our strategy, the quality of our portfolio and the attractive opportunities being generated through our expanding underwriting partner network.
Our outwards strategy has enabled us to grow while maintaining our net risk profile. To provide some context on our risk exposure as of July 1, our 1-in-250 California earthquake probable maximum loss remains in the mid-single digits as a percentage of shareholders' equity. And our 1-in-100 Southeast, Gulf and Caribbean clash exposure remains below 10% of shareholders' equity. We are very pleased with the positioning of the portfolio today. The deliberate actions we continue to take across all our underlying partnerships, outwards reinsurance and capital allocation position us to deliver attractive returns through the cycle.
With that, I'll hand it back to Dan.
Thanks, Jonny. Stepping back, the first half of the year is a clear demonstration of our long-term strategy, delivering continued profitable growth, optimizing our risk profile and returning capital to shareholders. Taken together, this is creating significant value for shareholders as underscored by the 23% growth in our book value per diluted share year-over-year. While the market remains competitive, I firmly believe that this is the kind of environment where our business stands out because we are purpose-built for agility, moving quickly, and deploying capital through our expanding network of partners to the most attractive opportunities. Against this backdrop, we maintain our disciplined approach in how we deploy capital, focused on generating strong risk-adjusted returns, and committed to accretive capital management actions, all of which we believe positions us well to continue creating value through the cycle.
With that, operator, we will now open the line for questions.
[Operator Instructions] And our first question comes from Meyer Shields at KBW.
2. Question Answer
Great. Dan, I was hoping you could share a little bit about how you evaluate the underwriting profitability associated with the Middle East conflict because, obviously, part of the strategy is to lean in and that's going to carry the risk of randomness and losses. So internally, how are you thinking about how this opportunity is playing out?
Yes. Thanks, Meyer. Good question. I think as we discussed on the last call, it was a really good example of the capital allocator model that we were able to identify who we thought would be the best underwriting partner to execute on what we saw as an opportunity. That was The Fidelis Partnership. We immediately set a risk framework, and they started deploying capacity, but on a per vessel, per voyage, per cargo. So very specific, we didn't want to enter the market with the broader facilities. So being a first mover in the market, we're able to take advantage. It's very fluid. It's been very profitable business since the beginning of the conflict in the Middle East this year.
I think we've written our business and it is running at something like a sub-20% loss ratio. So that's been very profitable. I think right now, we've seen a reescalation and we've also seen a bit more competition in the market. So we're seeing less risks that will align with our risk appetite. But we were very quick with the partnership over that weekend setting out that risk framework, and that's what gives you the first-mover advantage.
And it's Jonny here. Just to add some numbers around that, Meyer. We think about our war book overall, for example, since Russia-Ukraine, we've written over $1 billion of premium there with a sub-20% loss ratio, and that includes the losses that we picked up in the Middle East. So we continue to think that war-related lines are a very attractive area to deploy capital to.
If I think about the Middle East specifically, as Dan said, post conflict, the business that we've written there is run at a sub-20% loss ratio. I'd also add that, that type of business, there's no reporting delay in the claims coming through to us. So if the ship's hit, we know about it within a day, and that's because we write them risk by risk so we can track them risk by risk.
And if I think about our overall Middle East loss, our market share in these lines is north of 5%. So I think with that context, if you look at the size of our loss versus the size of our market share, we think the portfolio has performed very well in the conflict overall. And the reason we think we've got that result is our underwriting approach. We think risk by risk, ship by ship is the way to go. And I think that's proven out if you look at our results in context.
Okay. That's very helpful. And if I can briefly switch gears, and I apologize if I missed this. I was hoping just for a little bit of insight into the Reinsurance segment acquisition expense ratio because it's a little higher than we had anticipated before the quarter.
Yes. It's Allan here, Meyer. Thanks for the question. As you know, we focus on the overall profitability of our business by looking at combined ratio and there can be some changes between acquisition ratio, loss ratio, expense ratio as we move through our underwriting process. And what you're seeing a bit of this overall is that with our new underwriting partner business, and as that's earning through, there is no Fidelis Partnership commission related to that. And so more of the cost goes into the acquisition line. And second of all, for 2026, as Dan said in his prepared remarks, there was more quota share premium written and earning through our books. So that would have a higher commission, but hopefully, overall, still meet our mid- to high 80s combined ratio.
We'll move next to David Motemaden at Evercore ISI.
Just bigger picture. I was wondering if you could just talk about how the catastrophe and large loss ratio here in the second quarter compares to your expectation for a typical second quarter, understanding that there is some randomness to some of the losses on the specialty lines, but 50% of the book is property, which has some seasonality to it. So I'm hoping you could sort of help us think through that.
Yes. Thanks, David. It's Dan here. Great question. So I'll kick off, just to kind of frame how we think about the business. I think we've said before, we're not looking at it quarter-to-quarter. We manage the business to an annual plan. And then we believe viewing our business through that lens is the best way to evaluate our performance. The combined ratio for the last 12 months is 86.4%, which is in line with our expectations, in line with our plan. First half this year, we're running just over 10% ROAE. So 93% combined, broadly in line with the plan. Q3, Q4, historically, we've earned more premium in those quarters. So that has a more profound effect on combined ratio. So we think as we get to halfway through the year, we are on plan, and we're very pleased with that.
Got it. Is for like a full year cat load, I think it was like '22, '23-ish, call it, in '24 and 2025, is that sort of -- just as a follow-up, is that sort of how you would think about it going forward as well?
Yes, it's Jonny here. So how we think about it is a mid-40s loss ratio overall for insurance and about 1/3 of that coming from large and cat. In Reinsurance, we think mid-40s loss ratio and half of that being big events that go into our large and cat bucket. If you think of that in dollars, David, you get more dollar cat and large load in the second half of the year because we earn more premium through for the cat-exposed lines.
Got it. That makes sense. And then my next question just on the partnership pipeline. It sounded like that has gotten a bit more traction. So I'm wondering if there are any more details you could share in terms of some of those coming online and potential impact to the top line relative to, I think, you guys had called out about half of last year's premium growth is coming from the new partnerships. Is that something that can accelerate from that level? Just sort of wondering how you guys are thinking about it here.
Yes. Look, I think we did estimate mid-single-digit growth for the year. We delivered 6.4% growth in the quarter, 6.6% growth year-to-date. And I think the strength of the model has enabled us to deliver this. And that's obviously -- that model allows us to work with our core partner, but also work with a new distribution network, and we've seen that growth play out in our numbers. I don't think we expect Q3 to deliver the same sort of growth, and that's really around the seasonality of the book, but we're still very comfortable with that mid-single-digit growth. And yes, we have opportunities on our part, I mean, with both the partnership and new partners, and that's what we're focusing on.
It's Jonny here. Just to add to that, if you think about our new underwriting partnerships, then most of those are portfolio level deals. So there's a higher weighting of that to the first quarter. So if you look back at our results quarter-to-quarter, you'll see insurance, in particular, grew more in Q1 than Q2, and that's reflecting some of that seasonality that Dan mentioned.
But I think the way we think about it is we're comfortable with the plan to grow mid-single digit in 2026.
[Operator Instructions] We'll move next to Pablo Singzon at JPMorgan.
First question I had, as you add underwriting partnerships, can you talk about the profitability threshold that you apply to new partners and lines of business? I think at least in my head, right, this sort of framework I had for you guys is something like mid- to high 80s combined, maybe ROAE in the mid-teens through the cycle. Are you sort of like applying the same lens as you evaluate new partners?
Pablo, it's Jonny here. I'll take that one, and thanks for the question. Yes, is the short answer. We apply exactly the same lens to the new underwriting partnerships. I mean, we think about it as where should we deploy capital to get the best risk return relationship that we can. And therefore, new underwriting partners have to compete with existing underwriting partners when we think about that. Obviously, reasonably early days in terms of new underwriting partnerships earning through in our results. But as I mentioned in my prepared remarks, their performance is beating those hurdles so far. So they've been performing very well, and we're really pleased with that.
Yes. I mean we've said before, when we think about new partners, they've got to meet or beat the existing framework when we think about performance. I'm pleased to say that's happening.
And then my second question was about the new quota share arrangement. Did you strike that in anticipation of an uptick in gross premium growth? Or was it more of a surplus management strategy?
Pablo, it's Jonny here again. This was much more a strategic relationship and something that we'd expect to build out and support our portfolio over the longer term. And as a reminder, it covers all the business that we write, whether it be through The Fidelis Partnership or the new underwriting partners, so it positions us well to scale in either over time.
We'll take our next question from Brian Meredith at UBS.
Dan, I'm just curious, could you talk a little bit about what you're seeing kind of the effect of alternative capital in the marketplace right now? And maybe kind of remind us or talk about your approach and what your thoughts about using alternative capital, perhaps as a vehicle to capital vehicle for you -- also for yourselves?
Yes. It's a great question, Brian. Obviously, we see one of the characteristics of this earning season is conversation around abundant capital, and that comes through not just traditional players, but as you rightly say, alternative capital. We see more of that interaction with our buying hat on thinking about ILS and some of the funds that are out there. And we do actually think the retrocession market as a buyer has been one of the most competitive markets for quite a while now. But as a buyer, that's enhancing our outwards reinsurance program improving margin and managing volatility. So look, we've got a long history of trading with alternative capital, it's here to stay, but it is helping us improve our margin.
Great. That's helpful. And then perhaps maybe talk a little bit about the hyperscale opportunity for you all data center build-out. I know it seems like limits continue to increase there.
Brian, yes, it's Jonny here. We still continue to see that to be an attractive opportunity. We've said before, our risk appetite in that area is pretty vanilla. We want to stick to the construction risk. We want to stay away from the chips business interruption, any cover sort of related to that in any way. But still, it's one of the factors that's driving economic growth, particularly in the U.S. at the moment. And so where we can participate in a vanilla way, then it's something we'll continue to look to do so.
Our next question comes from Karol Chmiel at Citizens JMP.
Apologies if this was already mentioned. But can you just specify how large that new quota share agreement is?
Karol, it's Jonny here. That's not something that we're able to disclose at this point in time, but we will continue to give color on that as it evolves over time.
And next, we'll move to Mike Zaremski at BMO Capital Markets.
Maybe just a big picture question, thinking through the cycle dynamics currently versus 1 year or 2 ago and your ROAE targets? I know that a couple of years ago, we were thinking ROAEs -- we were at the top of the cycle, so ROAEs could probably be in the teens and now the cycle is moving to a softer marketplace, but then also the progress of the company has changed a lot, too. There's things that have transpired in the last couple of years. So just curious, I know you give guidance and really helpful guidance on ratios for each segment. But should we be thinking the consensus ROAEs where they are? Should we be thinking we're at the very low end of the range for the foreseeable future given the market dynamics? Or any thought process you could add would be helpful.
Yes. Thanks, Mike. It's Dan here. Great question. So I think we have a lot of confidence in our guidance around ROAE and combined ratios. So if you look at the last 12 months, our combined ratios run at 86.4%. So we've been trading through that more competitive term, but still being able to deliver our target metrics. We don't see any reason to change that. Halfway through this year, we're pretty much on plan. And as I said earlier, Q3, Q4, we earn more of our premium. So we would expect those quarters to bring us in line with our targets, 13% to 15% ROAE, mid- to high 80s combined ratio. We think that's achievable. We don't see any reason to change that plan at the moment. It is more competitive. But as a leader, there's a big bifurcation in the market between lead and follow. We're managing that through improved outwards reinsurance, which is helping the margin. But yes, we've seen that -- we're confident in our performance metrics for '26.
Got it. Excellent. Very clear. And then just lastly on some of the share buybacks. Is that still an opportunity on the private market versus public market on a go-forward basis, what you all have been able to do there?
Yes. Thanks, Mike. It's Allan. Yes, I mean, in the first half of the year, we repurchased $280 million worth of shares, $216 million of that was through privately negotiated transactions. So certainly, we worked with our existing institutional shareholders to buy back some of their shares. We don't comment on our shareholders' aspirations and what they plan to do with their share capital. Obviously, they've sold down some of their shares. We will continue to talk to them when they come to us. But right now, we'll focus on the open market and work with our private shareholders as a need arises.
[Operator Instructions] And with no further questions, that concludes today's question-and-answer session. I apologize. We do have one more question, Alex Scott from Barclays.
This is Justin on for Alex. I just had a quick question on the Asset Backed Financing & Portfolio Credit. It seemed like the release highlighted that growth was coming from -- with new partnerships. So I was just curious if there was any growth coming from your existing partners in this line of business?
Justin, it's Jonny here. I'll take that one. Thanks for the question. Yes, we've been growing pretty consistently with The Fidelis Partnership over the last few years in Asset Backed Financing & Portfolio Credit, and we think we'll continue to do so. The new partnership we onboarded are targeting a slightly different client base. So it's the same product, a different set of clients with a different geographical focus. So it's very complementary to what The Fidelis Partnership do, and that's why we onboarded them. But we continue to see both opportunities outside The Fidelis Partnership and opportunities to grow with them in this line of business.
Got it. And then as a quick follow-up, I think now like if I look at asset-backed and bespoke in general, like it's about 12% or asset-backed -- ABF is about 12% of your portfolio. So I guess from like a portfolio mix standpoint, you guys did mention sort of like the diversification benefits of growing into these bespoke areas. Like should we be thinking about this mix shift more as we think ahead into '27 in terms of like ABF has been a big contributor to growth in '26. I was just curious if that will continue to be the case as we kind of like look out into sort of the outer years as well?
Justin, it's Jonny again. Yes, I really think about asset-backed finance is something that's grown steadily over the last 4 or 5 years. Whereas the other lines of business are much more cyclical in nature, you saw us grow our Property D&F book very significantly for a period of time when it was attractive and then growth slows as the market changes. So looking forward, it's really difficult to predict because we don't know what market will be in next year. What we know is Asset Backed Financing & Portfolio Credit, I think we'll continue to grow at the same rate and other line of business will evaluate the market conditions, depending on how they change over time.
And we'll take another question from Andrew Andersen with Jefferies.
You've talked about a bifurcation between the lead and the follow markets. Could you talk about how that dynamic has evolved over the last 6 to 12 months, and how you think about the durability of that bifurcation?
Yes, it's Dan here. So yes, great question. I think -- so looking specifically say at the reinsurance cat renewals midyear, we've heard from peers, from broker estimates, rates are down 15% to 20%. I think a good example here would be where you're able to leverage your lead position which includes, obviously, your enhanced outwards reinsurance structure, but also your ability at -- to kind of pivot capacity, restructure, get in first. We think we're outperforming this metric, it will be closer to single digits for us. So I think that's the kind of delta that we would think about or when we talk about the bifurcation of lead, versus follow verticalized markets, et cetera, et cetera.
I think we've seen that spread widen a little bit in the last 12 months. It does depend a little bit online. But yes, I mean, it's -- being a leader has a distinct advantage. It gives you a differentiated outcome without any shadow of a doubt.
And when you talk about kind of this quarter's losses, including an element of just random volatility, how do you think about just pricing and portfolio construction? Is there any change in frequency assumptions going forward?
It's Jonny here. Thanks for the question. I'll take that one. No, we don't see a change in frequency assumption. I mean we said maybe a year ago that we expect 3 or 4 large events per quarter. We had one in the first quarter. We had 5 in the second quarter. So frequency-wise, we're still along that same run rate. The Middle East, I don't like using this term, I mean, it's a larger large loss, and it's kind of what we'd expect given our market share in that line versus our market share in other lines. So again, I don't really see any change to the frequency coming -- the severity rather coming through either. And all of that adds up, that we don't see a reason to change our guidance. And I think the number that punctuates that best is if you look over the trailing 12 months, our combined ratio is 86%. So right in there in terms of overall profitability.
And that concludes today's question-and-answer session. I'd like to turn the call back to Dan Burrows for closing remarks.
Well, thanks, everyone. We appreciate you joining us today. As usual, if there are any additional questions, we're here to take your calls. We thank you very much for your ongoing support, and enjoy the remainder of your day.
Thank you. That concludes today's conference call. Thank you for participating. You may now disconnect.
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Pelagos Insurance Capital — Q2 2026 Earnings Call
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Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
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Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
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Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
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Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
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Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Jun '26 |
+/-
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| Umsatz & Prämien | 2.485 2.485 |
4 %
4 %
100 %
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| - Versicherungsleistungen | 880 880 |
40 %
40 %
35 %
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| Rohertrag | 1.604 1.604 |
44 %
44 %
65 %
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| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 114 114 |
24 %
24 %
5 %
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| - Sonst. betrieblicher Aufwand | 3 3 |
215 %
215 %
0 %
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| EBITDA | - - |
-
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| - Abschreibungen | - - |
-
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| EBIT (Operating Income) EBIT | 486 486 |
2.184 %
2.184 %
20 %
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| - Netto-Zinsaufwand | - - |
-
-
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| - Steueraufwand | 59 59 |
1.213 %
1.213 %
2 %
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| Nettogewinn | 401 401 |
1.002 %
1.002 %
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Angaben in Millionen USD.
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