Osram Licht Aktienkurs
📊 Peer Group
📈 Was ist das?
Die Peer Group sind die Unternehmen mit dem ähnlichsten Geschäftsmodell. Sie dienen als Vergleichsmaßstab, um eine Aktie einzuordnen.
🧮 Wie wird sie ausgewählt?
Nach Ähnlichkeit des Geschäftsmodells, also Unternehmen aus derselben Branche, mit vergleichbaren Produkten und einer ähnlichen Kundengruppe. Nur so vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
🏛️ Wofür ist sie wichtig?
Ob eine Aktie günstig oder teuer ist, lässt sich am ehesten im Vergleich beurteilen. Ein KGV von 18 oder ein EV/FCF von 20 wirkt je nach Maßstab günstig oder teuer. Die Peer Group liefert dabei den treffsichersten Maßstab: Unternehmen mit ähnlichem Geschäftsmodell, die denselben Bedingungen unterliegen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
Liegt eine Kennzahl unter dem Peer-Durchschnitt, ist die Aktie relativ günstiger bewertet, über dem Durchschnitt entsprechend teurer. Ein Abschlag zur Peer Group kann eine Chance sein, aber auch einen Grund haben (zum Beispiel geringeres Wachstum). Der Vergleich ist ein Startpunkt, kein Urteil.
Ist Osram Licht eine Topscorer-Aktie nach der Dividenden-, High-Growth-Investing- oder Levermann-Strategie?
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
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Vergangene Events
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NOV
18
Q3 2025 Earnings Call
vor 10 Monaten
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aktien.guide Basis
Osram Licht — Q3 2025 Earnings Call
1. Management Discussion
Ladies and gentlemen, welcome to the conference call on the third quarter 2025 results. I am Mathilde, the Chorus Call operator. [Operator Instructions] And the conference is being recorded. [Operator Instructions]
The conference must not be recorded for publication or broadcast. At this time, it's my pleasure to hand over to Jürgen Rebel, Head of Investor Relations. Please go ahead.
Good morning, everyone. This is Jürgen speaking. We welcome you to today's call on third quarter results for fiscal year 2025. Aldo, our CEO, will comment on business and strategy; Rainer, our CFO, will focus on financials. We are referring to the Q3 earnings call presentation that you can find on our website. There, you'll also find further materials such as the full comprehensive IR presentation.
Aldo, please let us have your thoughts on Q3.
Thank you, Jürgen, and good morning also from my side. Overall, I would say a good quarter. Our strategic focus is paying off. We delivered strong cash flow and significant growth in the core portfolio on a like-for-like basis.
Profitability was better than previous quarter, also supported by a one-off. We reestablished the base savings continue to be ahead of plan. And I'm now on Page 3, looking at the financial performance of the group.
Revenues came in at EUR 853 million, above the midpoint of the guidance. We saw an almost double-digit percentage improvement in our semiconductor business. In the auto lamps aftermarket business, we had double-digit seasonal upswing. The weaker U.S. dollar cost us EUR 20 million top line compared to the previous quarter. Year-over-year revenues are down a bit with 3%. This is entirely due to the weaker U.S. dollar. Note the 0.07 difference in the average euro-U.S. dollar exchange rate, which equals approximately EUR 35 million top line.
If we truly look at the like-for-like comparison based on today's core portfolio at constant currencies, we have grown by about 6% year-over-year. This includes the traditional auto lamps business. The semiconductor core business, that as we measure our growth, grew approximately 9% on a comparable basis, a really good result in the current market conditions.
It clearly shows that our portfolio choices are paying off. Profitability. Adjusted EBITDA margin improved quarter-over-quarter and year-over-year by almost 1 percentage point to 19.5%. In euro terms, adjusted EBITDA improved by EUR 21 million. Within that number, we have a profit of a bit more than EUR 10 million from the sale of some manufacturing assets in our Singapore production facility.
Now quickly on the segments. Page 4, look at the traditional halogen lamp business, a classic seasonal upswing. We saw a steep 13% quarter-over-quarter increase in revenues driven by the aftermarket season. The darker months in the Northern Hemisphere make drivers replace their broken lights in their cars more frequently.
Nothing particular to report on specialty lamps for industrial and entertainment applications. The business remained at a similar level as last quarter with approximately EUR 40 million of revenues. We sold this business segment to Ushio as part of our accelerated deleveraging plan as we communicated last quarter. Closing is expected around end of first quarter '26.
Adjusted EBITDA stayed almost flat. Why? If revenues were up by almost EUR 25 million, the gross profit fall-through from higher volume was eaten up by a meaningful reduction of inventories. Now on semis. I'm on Slide 5. First, business unit OS. The sequential increase in Opto Semis with 6% revenue improvement, EUR 365 million compared to EUR 344 million in the previous quarter. The increase was mainly driven by automotive, but also by the seasonal peak of the horticulture business. The upswing could have been higher if it wasn't for the negative impact on the top line of the weaker U.S. dollar.
Coming to profitability, adjusted EBITDA improved by EUR 3 million to EUR 82 million. At first glance, you might have expected a higher fall-through from EUR 20 million more top line. However, the increase was balanced also here by inventory reductions and the absence of onetime effects that were supported in Q2, such as IPCEI funding catch-up.
In the end, adjusted EBITDA margin stayed almost flat at 22.6%. Now sensors and ASICs on Slide 6, an encouraging seasonal jump in revenues by 13% to EUR 271 million. Consumer products were in high demand. Indoor business was okay. Products we basically discontinued still saw some further orders that, that live longer as often. Little changes in demand for industrial and medical products.
Year-over-year, business grew by 2%, mainly driven by the new sensor products, which are more than compensating for the revenue loss from the phased out noncore portfolio and the top line impact from the weaker U.S. dollar. Adjusted EBITDA jumped to EUR 64 million. However, I mentioned earlier that more than EUR 10 million of windfall profit from selling manufacturing equipment was included there.
Now looking at the semi end market in summary, and we are on Slide 7 here. Sequentially, 9% up and year-over-year, 2% down. If we exclude the noncore portfolio that we discontinued last year, the semi core business grew by 9% year-on-year at constant currencies, well in line with our semiconductor growth model and higher than last quarter.
First, automotive. LED inventory correction has ended, but no significant restocking in sight. We even hear some customers who want to reduce their inventory reach even further. Book-to-bill hovered around 1 throughout the quarter.
Nevertheless, we saw a slight sequential increase in revenues of 4%. The uncertainty in the supply chain persists, we see a lot of short-term ordering, which is now often below normal lead times. Fulfillment channel inventories went further down. We are now between 7 and 8 weeks. In the old days, 8 to 10 weeks were considered healthy and normal.
Second, industrial and medical. In line with the slow recovery of the overall market, we saw a sequential improvement of 2%. However, we're still below last year's level and ignoring the weaker U.S. dollar, maybe roughly at the same level. As always, we have to look at the verticals individually. Horticulture revenues had a seasonal peak, professional lighting unchanged. Demand for industrial automation is improving only gradually. Same is true for medical. When we look at the channel, same picture as last quarter, Europe and U.S. relatively stronger than China.
Third, consumer, a steep seasonal increase of 22% compared to Q2. Our main business is sensors for smartphones and wearables. Year-over-year, we see the impact of the weaker USD. The slight decline is entirely due to FX. Business-wise, our new sensor product more than compensate for the phaseout of our products.
Now let's talk about future business. I'm on Slide 8. Design wins are underpinning our midterm growth model in semis. Traction in the market continued unabated in the third quarter. We are well on track reaching again accumulated lifetime value of EUR 5 billion of new business for the full calendar year.
We landed about 800 projects in the September quarter across all verticals. This pushes the total to already EUR 4 billion for the first 9 months. A few wins that we are very proud of are sticking out. First, in automotive. With our industry-leading intelligent RGBi interior lighting solutions, we secured another design win at a leading Chinese OEM. And on top of that, also a large design win for a prestigious car platform at a European premium OEM.
Second, consumer. Our spectral and proximity sensors are the best you can get. This once again convinced leading customers the design wins are worth a couple of hundred million euros. With that, let us look at some of our recent advances when it comes to differentiating technology platforms.
Now on Slide 9. We do spend a lot of R&D money as we continue to believe in exciting growth opportunities. One part of our R&D is dedicated to mastering the cost pressure in more established technologies by creating cost performance optimized platforms.
The other part of R&D is focused on differentiating technologies, especially for new applications that might see a growth inflection in the future. We're also making sure that our customers benefit from an appropriate IP safety for those innovations. For this, we signed a comprehensive cross-license agreement with Nichia covering thousands of patent protected innovations in LED and laser technologies.
The new agreement also covers sophisticated LED packages and also includes metric headlamps as an example. As such, we are the right partner for our customers, holding a truly unique IP position in the industry. On Slide 9, you get an impression of our leadership in infrared emitter technologies that are used in a multitude of applications. We are speaking of AlGaAs material systems that provides LED and laser light between 808 and 1130 nanometers, just beyond what a human eye can see, the so-called near infrared.
Our LEDs boast industry-leading wall-plug efficiency and red glow suppression. Our laser IOs boast industry-leading efficiency and optical output power. Together with high-quality, cost-effective standard packages, these components are ideally suited for a multitude of applications that deliver already today a revenue contribution in the triple-digit million territory.
We see the infrared LEDs in the car for in-cabin sensing and consumer applications or in drones, among many others. Our lasers are very established in material treatment and LiDAR, but these properties also make them ideally suited for future defense applications such as drone defense or even for more visionary applications one day like nuclear fusion -- laser-based nuclear fusion, a technology that could harness the energy generation process of our sun.
We think there's much more to come here on this technology platform. Now let's switch to the sensor side of things on Slide 10. We recently introduced the industry-leading 2-dimensional direct time-of-flight sensor platform. By direct, the sensor measures the time of photon traps from the object and back and calculates the distance pretty fancy.
I'm very proud of our engineers who delivered industry-leading sensors that feature twice the frame rate at the same resolution as competitor devices or twice resolution at the same frame rate, whatever you need in your application. You can use this performance for gesture and object recognition, but also for 3D distance measurement.
It also enables Edge AI sensing applications, for example, in smartphones. You will see the principle in the lower left corner when an image is enhanced with the 3D dimensional depth information from the sensor, you can place objects such as furniture in an environment completely virtually.
Just to give you an example here. We see applications for the sensor technology, not only in smartphones, but also in building automation, home appliances, robot drones, consumer electronics, you name it. Completing our technology product to this quarter, I'm on Slide 11 now. We have the leading spectral sensing platform in the industry.
Here, you see Honor's latest flagship model, the Magic 8, a high-end premium smartphone with 4 cameras on the world-facing site. Our sensors allow for eye-fatigue protection and professional-grade color accuracy for an enhanced user experience.
With this, let us move to bottom line products. We reestablished the base continues to be a great success as it has been so instrumental in mastering many of the headwinds to our bottom line, especially when it comes to gold price this year. We're on Slide 12 here. By the end of September, we have pocketed approximately EUR 185 million of the implemented run rate savings, another EUR 25 million during the last quarter alone.
Now this time for more details on the financials. And Rainer, please tell us about the latest progress.
Thank you, Aldo. Hello, everyone, from my side as well. Let us look at the balance sheet first. With the private placement of an additional EUR 500 million of U.S. dollar and euro senior notes, we increased our cash on hand position to EUR 979 million end of September and end of October, we were even above EUR 1 billion.
After the tap in July, we have approximately EUR 651 million equivalent of the U.S. dollar bond and EUR 1.30 billion the Eurobond, both are due on March '29. Last quarter, we got some questions about why we tapped at a particular moment. If you look at the leverage finance market in the last couple of weeks, it turns out that our timing was pretty good.
Momentarily, conditions are certainly less favorable. No news on the Malaysia sale and leaseback transaction yet. We continue to talk to interested parties, but we are not yet on the final approach. The value stood almost unchanged at EUR 422 million end of September. This brings us to an almost unchanged net debt position of EUR 2 billion compared to end of June.
Having just mentioned the sale and leaseback, we certainly continue full steam in negotiating the indicated asset disposals on top of the sale of the entertainment and specialty lamps that we announced in July to venture realize proceeds well above EUR 500 million.
We are fully on track. Minority shares with a value of only EUR 11 million were tendered during the summer months. Consequently, the outstanding minority put options stood at EUR 570 million or 12% outstanding at the end of Q3. Taking cash, the revolver and bilateral lines into account, our available liquidity significantly increased to approximately EUR 1.6 billion.
We are prepared for all eventualities, any liquidity concerns in the market should be a thing of the past. And switching to Slide 14, cash flows. A strong improvement in the third quarter operating cash flow. We recorded EUR 88 million. And that's despite us paying the coupon on the high-yield bonds, which, as you know, is always due in Q1 and Q3.
So we paid that in Q3, but we also managed inventories well and made sure we are collecting money from litigation and subsidies. Last year in Q3, we had the customer prepayment of approximately EUR 220 million that came as a onetime positive at that time. CapEx stayed in check, EUR 48 million in the third quarter. For the full year, we will land between 6% and 7% of revenues, well below our long-term average ratio of 8%.
In total, we finished the quarter with EUR 43 million positive free cash flow. This brings us year-to-date to breakeven in free cash flow. If you exclude the customer prepayment last year, Q3 was the best quarter in a long time, though Q4 is expected to be better with lower interest payments and counting on the promised money from the Austrian government under the European CHIPS Act.
We switch to Slide 15, net earnings and earnings per share. On the left, you find the adjusted figures. The adjusted net result improved in line with EBITDA to EUR 27 million in the third quarter. Adjusted EPS developed accordingly. The net financing result came in at EUR 59 million. Income tax stood at just EUR 5 million.
So following the rule of thumb that there's always EUR 50 million, EUR 60 million adjustments per quarter due to transformation cost, depreciation of PPA and share-based compensation, we ended up with minus EUR 28 million net result according to IFRS. Consequently, IFRS earnings per share also came in negative EUR 0.28.
That concludes my remarks. And with that, I would like to hand back to Aldo for the summary and outlook.
Thanks, Rainer. And now on Slide 16, let me summarize the third quarter results again. Looking at the business, we delivered revenues above the midpoint and profitability at the midpoint of the guidance.
9% growth in the core semi business year-over-year on a comparable basis, well in line with our midterm target model. Execution of reestablish the base program is ahead of plan now with EUR 185 million run rate savings implemented. And we are securing future semiconductor business with unabated design win streak, now EUR 4 billion already in the first 9 months of this year.
Looking at the deleveraging plan, everything well on track without being able to go into further detail right now. R&D investments I've presented to you, an example of our relentless efforts to find future growth opportunities by investing in differentiated technology with great potential.
Today, we talked about infrared emitters and 2-dimensional time-of-flight sensors. With that, let us look at the right-hand side of the slide, the outlook for the fourth quarter. We expect revenues to come in between EUR 790 million and EUR 890 million at an exchange rate of 1.16.
Compared to the beginning of the year, the weaker U.S. dollar cost us a middle double-digit million figure in top line. Automotive lamps will see its peak in the annual lighting season. For semis altogether, we expect a small seasonal decline.
Industrial medical might be kind of stable, but we sense a lot of uncertainty in the automotive market, maybe flattish at best, whereas in consumer, the smartphone season is cooling off a bit logically.
We expect adjusted EBITDA margin to come in at 17.5%, plus or minus 1.5 percentage points in absent, stable compared to Q3, if you back out the windfall profit from the selling of manufacturing assets in Singapore.
Looking at cash flow. With year-to-date 0 and keeping up our promise for the full year, we expect free cash flow of more than EUR 100 million in the fourth quarter, certainly also driven by the expected inflows from the Austrian CHIPs Act. With that, I conclude my remarks, and we're now ready for your questions.
[Operator Instructions] The first question comes from the line of Sébastien Sztabowicz from Kepler Cheuvreux.
2. Question Answer
The first one is on the automotive market. So do you see the demand building up? It seems that you are coming to the end of the inventory correction, but I'm just curious about the trajectory of growth moving into the next few quarters. And in the short term, have you seen any specific downside to demand linked to Nexperia turmoil or is not something that is affecting the global car production volume for you or your demand?
The second question is on the synergies and the cost saving program. You already reached EUR 185 million at the end of Q3, which is well above the target for '25, and you are coming closer to what you expect for 2026. Do you plan to accelerate a little bit more further the cost-cutting action? Or you will stick to EUR 225 million for next year and then you're going to stop cutting the cost base?
Yes. Thanks, Sébastien, for those questions. Yes, on the automotive side, I would say inventory situation is okay. We do see that there is a lot of short-term order behavior. And I do also link that partly to the Nexperia topic, just our carmakers also have to be very agile in their production schedules and what they build and when they build it does vary a bit.
So I would expect this quarter and next quarter to be impacted a bit by that. But overall, vehicle build volumes globally are actually holding up quite well. And here, it is also important that we have a good position in China as the Chinese market in this is doing -- is growing quite nicely, I have to say.
And Europe and the U.S. are struggling a bit. But given our global exposure, we are able to balance that out. So I would say, overall, the story hasn't really changed. We still see more content per vehicle globally that we benefit from a fairly stable vehicle build volume currently and also for next year.
At the same time, yes, also the usual price pressure that eats it up a bit. And then, of course, FX that also goes against us. But yes, underlying demand, I would say, is in principle, okay with some short-term hiccups, as explained.
On reestablished the base, yes, we were very happy that we are making very good progress, EUR 185 million already. So I would assume that we can get to the EUR 225 million goal also significantly ahead of plan. And we are thinking about how to extend this program after that. But we at the moment, mainly focused on bringing in the savings as quickly as possible of the measures that we've already defined.
The next question comes from the line of Harry Blaiklock from UBS.
The first is just on the consumer business. I know you've had success at one of your big consumer customers in terms of getting a socket rolled out across the whole kind of smartphone portfolio. And historically, you've spoken about potentially getting further socket wins in that business. I was wondering whether you could just provide an update on that. And then my second question is just on whether there's any update you can give us in terms of progress on the further asset disposals for generating over EUR 500 million.
Sure, Harry. Thanks for the question. So yes, at the various cell phone customers, we are making good progress and are winning new sockets. And I must say that it goes across both Android and non-Android space in a very steady and good manner, I must say, without calling out one specific socket, but I must say the engagement across the customer base is very strong, and we continue to see good growth potential in this space with our technology.
On the asset disposals, yes, it's hard to comment on that in detail, but I can say we are very active in the process and the plan still stands. We will deliver significantly more than EUR 500 million of disposal proceeds. As we have communicated, the first step, the EUR 200 million, on the lamp business, on the entertainment lamp business is in execution. We are progressing well towards closing probably by the end of Q1 next year. And on a second bigger step, we are making good progress, and we'll share that, of course, as soon as we can with all of you.
[Operator Instructions] We now have a question from the line of Reto Huber from Research Partners.
Now I was wondering the adjusted EBITDA, maybe I missed it, that includes the gain from sales of assets, if I understood this correctly. Have you disclosed that number somewhere? And how much is the one-off gain? And then secondly, what is the reduction in year-over-year sales due to disposals?
Yes. The adjusted EBITDA had a benefit from that asset sale of roughly EUR 10 million, a bit north of EUR 10 million. That's obviously a onetime effect. And yes, if you look at the year-over-year impact from asset disposals from the portfolio, I would say that, that is probably EUR 30 million.
Ladies and gentlemen, that was the last question. I would now like to turn the conference back over to Jürgen Rebel for any closing remarks.
Thanks very much for the interest. We had a lot of people who dialed in. If you have any further questions, don't hesitate to reach out to us. And we're looking forward to receiving your feedback. Thank you. Bye.
Bye-bye.
Ladies and gentlemen, the conference is now over. Thank you for choosing Chorus Call, and thank you for participating in the conference. You may now disconnect your lines. Goodbye.
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Finanzdaten von Osram Licht
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Mär '21 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 3.032 3.032 |
-
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 2.351 2.351 |
-
78 %
|
|
| Bruttoertrag | 681 681 |
-
22 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 580 580 |
-
19 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | 336 336 |
-
11 %
|
|
| EBITDA | 249 249 |
-
8 %
|
|
| - Abschreibungen | 420 420 |
-
14 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | -171 -171 |
-
-6 %
|
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| Nettogewinn | -472 -472 |
-
-16 %
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Angaben in Millionen EUR.
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Firmenprofil
Die OSRAM Licht AG beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Beleuchtungsprodukten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München, Bayern und beschäftigt derzeit 22.042 Vollzeitmitarbeiter. Das Unternehmen ging am 2013-07-08 an die Börse. Die Firma hat drei Segmente. Das Segment Opto Semiconductors entwickelt Produkte im Bereich der optoelektronischen Halbleitertechnologie, wie z.B. Leuchtdioden (LEDs), optische Sensoren, Infrarot-LEDs und Laserdioden. Das Segment Spezialbeleuchtung bietet Lampen und Systeme für den Automobilsektor, für Bühnen- und Kinoanwendungen sowie für industrielle und medizinische Anwendungen, wie z. B. UV-Entkeimungslampen. Das Segment Lighting Solutions & Systems ist in zwei Geschäftsbereiche unterteilt: Digital Systems entwickelt LED-Light-Engines, elektronische Vorschaltgeräte für LED-Module und herkömmliche Lampen sowie Lichtmanagement-Software, die in der intelligenten Gebäudeautomatisierung und im Internet der Dinge (IoT) Anwendung findet, und Lighting Solutions produziert und vertreibt Leuchten sowie entwirft und implementiert Lösungen für die Innen- und Außenbeleuchtung.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Dr. Berlien |
| Mitarbeiter | 50 |
| Webseite | ams-osram.com |


