Montea Aktienkurs
📊 Peer Group
📈 Was ist das?
Die Peer Group sind die Unternehmen mit dem ähnlichsten Geschäftsmodell. Sie dienen als Vergleichsmaßstab, um eine Aktie einzuordnen.
🧮 Wie wird sie ausgewählt?
Nach Ähnlichkeit des Geschäftsmodells, also Unternehmen aus derselben Branche, mit vergleichbaren Produkten und einer ähnlichen Kundengruppe. Nur so vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
🏛️ Wofür ist sie wichtig?
Ob eine Aktie günstig oder teuer ist, lässt sich am ehesten im Vergleich beurteilen. Ein KGV von 18 oder ein EV/FCF von 20 wirkt je nach Maßstab günstig oder teuer. Die Peer Group liefert dabei den treffsichersten Maßstab: Unternehmen mit ähnlichem Geschäftsmodell, die denselben Bedingungen unterliegen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
Liegt eine Kennzahl unter dem Peer-Durchschnitt, ist die Aktie relativ günstiger bewertet, über dem Durchschnitt entsprechend teurer. Ein Abschlag zur Peer Group kann eine Chance sein, aber auch einen Grund haben (zum Beispiel geringeres Wachstum). Der Vergleich ist ein Startpunkt, kein Urteil.
Ist Montea eine Topscorer-Aktie nach der Dividenden-, High-Growth-Investing- oder Levermann-Strategie?
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 1,46 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 163,25 Mio. €
Marktkapitalisierung = 1,46 Mrd. € | Umsatz erwartet = 160,71 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 2,79 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 163,25 Mio. €
Enterprise Value = 2,79 Mrd. € | Umsatz erwartet = 160,71 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Montea Aktie Analyse
Analystenmeinungen
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Vergangene Events
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AUG
21
Q2 2026 Earnings Call
vor etwa einem Monat
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aktien.guide Basis
Montea — Q2 2026 Earnings Call
1. Management Discussion
Good morning, ladies and gentlemen, and thank you for joining our webcast this morning. The first half of the year demonstrates that Montea's strategy is working exactly as intended. As momentum picks up across our markets, we see our clients taking strategic decisions, translated directly into leasing activity, investments, developments and earnings growth. As in every quarter, I'm pleased to present these results together with our CFO, Els; and our Investor Relations Manager, Inna. Els and I will take you through the results, after which Inna will lead the Q&A session.
Our EPRA EPS remains fully on track with 5% year-on-year increase, underpinned by a strong 2.8% rental growth. Our portfolio as well as our development pipeline have seen exceptional leasing momentum with 255,000 square meters let, relet, securing an average rental uplift of not less than 16%. This progress means that we have now secured 95% of Track27, bringing us within reach of the EUR 1.15 billion target we set ourselves. At the same time, we have fully secured the funding required to deliver this growth. With both investment and financing largely locked in, we have a clear runway for future earnings growth and confidence on future execution of our strategy and our promised value creation.
Before diving into results, I would like to give one slide on the market update. And what we see is while geopolitical uncertainty remains a reality that is unlikely to change soon, we see that occupiers are starting to look through that. 51% of occupiers are now looking to expand in the next 3 years, an increase not seen since 2023. Businesses have increased their confidence with the 3PLs, post and parcel delivery and e-commerce being most optimistic, along with Chinese occupiers that are increasingly active across Europe. I will come back on that later on. And last but not least, we see that occupiers are concerned because of the lack of good quality product. Also on that topic, I will come back later in the presentation.
As said, 255,000 square meters of letting and reletting, 145,000 of that is in the existing portfolio, but 72% of that 145,000 square meters is leased to new tenants. And we were able to increase the rent by 16% on average in line with our ERV. When we look at the kind of leases we signed, we see that more than half of them were big box above 25,000 square meters with nice names like JD.com and CRG. Going into detail on some of the deals, the JD.com deal is a deal we did on the former Decathlon site. You remember, we developed that building in 2017 for Decathlon. The lease was expiring in 2027, and we were already closing this deal today, derisking the 2027 lease maturity profile already in 2026.
Another nice deal we did over the last months was with CRG, the Claes Retail Group. You remember that 6 months ago, we bought this building empty after the bankruptcy of Euro Shoe. We renovated the building and at delivery, it was leased to CRG, a nice deal on a core location. We continue to sustain near full occupancy in our portfolio, outperforming the market by no less than 500 basis points. 95% of the leases maturing in 2026 have now been let or relet, only leaving us 0.6% to renegotiate over the last half year. And as I said, the tenants are struggling with the lack of good product, and this is something you see in my opinion, in this graph where you see that for good product like our portfolio, you still have an occupancy rate of 99.4%, where the average of the market is now roughly between 94% and 95%.
We also see that we are able to catch rent reversion with an average rental growth of 4% since 2022, clearly demonstrating the capturing of the reversionary potential to both indexation and positive reversion. As of today, we still have 7% of rent potential to capture, meaning future rental growth potential.
Let me now focus on Track27, our growth plan. As already mentioned, 95% of the EUR 1.15 billion we want to invest is now secured. More than EUR 800 million has been invested. Another EUR 90 million is under execution today and another EUR 180 million is under exclusive negotiation. A part of these are the remaining directly yielding acquisition we announced in Q1, which we expect to close in the very near future and at an average yield of above 6.5%, on average, 6.6%.
You know our 4 growth pillars, but I always want to repeat them, development, acquisitions, partnerships and green investments. Developments, 130,000 square meters of new leases signed. I will come back on that. 33,000 square meters acquired in Brussels and of course, our ongoing partnership with the Weerts Group in Liège. Going to the first pillar, the developments, we were able to win a tender in the Port of Antwerp for the development of a new building for DP World.
We were able to sign a lease with Bosch Siemens households for development in Tiel, where we were able to sign a lease for 70% of this building. So 30% is still on the market, but there are advanced discussions for these developments. And this is for me nice momentum to give you an update on the total development of Tiel. As you know, in 2018, we bought 48 hectares of land, which is the former Glassworks site. We remediated the site. We developed, and I start from the right-hand side, we developed for Intergamma last year, 95,000 square meters GLA, both logistics and cross-dock platform.
In the back of the site, we have a land lease with Struyk Verwo for another longer period for the exterior storage of building materials.
The one in blue next to Intergamma is the one we are starting now, the 67,000 square meters, of which 70% is pre-let to BSH. The one in green is the one we still have on the market on the commercial process where we are looking for -- actively looking for tenants. Then the 2 purple ones we developed for Overdie and are starting a development for Arjo. And the one in the back, the small one, the yellow one is a very interesting one. We leased it out. It's a land lease to Milence, and Milence is building a trans-European charging platform for truck charging. And this is nice because we will be able to use the energy we produce on the roofs of this park to develop or to charge the trucks that come to the park. So this is really sustainability in action.
In short, we have 188,000 square meters now under development in Halle for the Colruyt Group, 2 projects in Tiel and of course, our 40% in the JV with Weerts in Liège, which gives us another 220,000 square meters in a near-term development pipeline and after that, even 1.4 million square meters of future development potential in portfolio. Second pillar, acquisitions. We did a very nice acquisition in Brussels, really at the entrance of Brussels. We know that Brussels is struggling to organize the last mile logistics. You know that we have had great experience in Antwerp with the Blue Gate project, and we really intend to do the same in Brussels. The building is now leased for a long period to bpost, but this strategic plot will only become more strategic in the upcoming years.
Talking about the partnerships, the beautiful Skechers project we developed together with Weerts, and we're really proud of the successful partnership the first 3 units of 5 have now been delivered to Skechers who have now started the automation works in the building. Remaining phases are fully on track for this beautiful ambitious development. Looking at the pipeline of the project beyond the successful execution, what makes this project particularly attractive for us, it's the earning profile through our joint venture structure, Montea has been generating a return on every euro invested from day 1, resulting in an immediate positive contribution to our earnings.
Last but not least, and you know this is a very important one for me. I always emphasize on it. It's our land bank where we think it is our most important competitive advantage. We were able to add another 500,000 square meters of land under option in Q2, mainly in France. So we continue to secure strategic land with now close to 4 million square meters under control. Now in Montea, you know that we always plan with a long term in mind. Our first priority today is the execution and remains the execution of Track27, but we are already preparing the future beyond Track27. One of the key growth drivers will remain this land bank and the in-house developments we can realize on them. And with the French land bank now as an anchor where we are in the process of securing 500,000 square meters of permits. We intend to continue the growth on this land bank beyond 2027.
And to make this very concrete, in our land bank, we see another 75% of rental growth in the upcoming years. But of course, growth just for the sake of growth is not really the game we're at. We want to create value, and we think that there is around EUR 350 million of additional value remaining to be captured through these developments. This, in our opinion, highlights the unique strength of the Montea platform. A substantial portion of our future earnings growth and value creation is already embedded in the assets we own today. And with this positive message, I would like to give the floor to Els.
Thank you very much, Jo. All of our growth is backed by a very strong balance sheet. During the first half of the year, we secured and refinanced EUR 207 million of funding. This means that we now have all the means in place to execute Track27. At the same time, we further improved the quality of our financing. We refinanced all debt maturing in 2027 well ahead of time while keeping our long-term, well-diversified financing profile with long-term interest rate protection. We also continue to maintain the cost of debt at a very low level of 2.2% on average, well below our maximum guidance of 2.5% under Track27. In short, we have the funding, the balance sheet and the flexibility to deliver our growth plans and take new opportunities whenever they arise.
Our funding position has been strengthened further. With the refinancing done, we now have no debt maturing before 2028. At the same time, we extended the average maturity to 5.5 years, creating a well-balanced repayment profile. The funding platform has been strengthened by adding 3 new lending relationships. Overall, our funding is well spread over time, supported by a broader group of financing partners and fully aligned with the execution of Track27. Our financial strength is not only reflected in our funding profile, it is also recognized externally. Fitch reaffirmed our BBB+ investment-grade credit rating with a stable outlook, recognizing both the resilience of our portfolio as our disciplined financial management. For the first time, we also obtained a strong F1 short-term credit rating, all while keeping our leverage and coverage ratios within the expected levels.
We continue to operate within a resilient financial framework. All remaining Track27 investments are fully funded and covered within our around 8x adjusted net debt on EBITDA barrier. We maintain our financial discipline, and we continue to protect the strength of our balance sheet while keeping the flexibility to capture new opportunities and, of course, market momentum. Based on this strong first half year performance, we reaffirm our guidance for both '26 and '27, keeping us firmly on track to deliver the 7% annual EPS growth ambition of Track27. We have our 2027 EPS target of EUR 5.60 in sight, thanks to the strong performance of our existing portfolio, the continued like-for-like rental growth, additional income from recently completed projects and of course, from new directly yielding investments. With our growth pipeline secured, funding in place and earnings Vishaysibilities continuing to improve, we remain confident about the road ahead. I will now hand back to you, Jo.
Thank you, Els. So in conclusion, we see strong leasing momentum with 255,000 square meters signed over the last 6 months. We see significant progress on Track27 with 95% now secured and with a fully funded investment pipeline, as Els mentioned, that provide us confidence in the earnings trajectory ahead with a 7% earnings per share growth over the next years. Backed by a strategic land bank, sorry to repeat it again, but backed by a strategic land bank, deep local market expertise with our local teams and a high-quality portfolio, Montea is well positioned to translate future market demand into sustainable long-term growth.
And with this message, I will now hand over to Inna for the Q&A session.
Thank you, Jo, and good morning, everyone. [Operator Instructions] Our first question is from Suraj at Green Street.
2. Question Answer
Just a couple. First one is on the EPS. It just looks like it's lagging a little bit in 1H. I know you reiterated your 2026 EPS guidance. Is it possible just to help us understand how you bridge the gap? Maybe I'll ask the second question afterwards.
What you mean is actually that we are currently at the 5% growth, while the guidance is 7%?
Right. Yes.
Yes, that's clear. Yes, of course, the 2% remaining is the recognition of Montea in the Netherlands as FBI for fiscal year 2024. So we are still awaiting that recognition, which will represent roughly EUR 0.08, the 2% that is missing.
Okay. And then the second one was just on France. You still, I think mentioned that you're trying to aim for the 500,000 square meters of committed land by end of '27, have 150,000 secured today. Just wanted to understand, is that still sort of the realistic goal by the end of next year? And is planning maybe the main constraint to accelerating in France right now rather than occupier demand?
Well, as in every country, planning and permitting is the main challenge in our projects, but we are well on track. We see that when we make that message, it's because we have the visibility to get the permits in place. Let's not forget that a lot of the land in France that we buy is subject to obtaining those permits. So that also means that we did not have to invest in the land prior to obtaining the permit. So we are well confident that we will obtain these in this year or the beginning of next year. But in the meanwhile, they are less difficult for us because we don't have to buy the land until they have the permit.
And Jo, maybe to add, as of today, we've secured the 150,000 square meters already of the GLA that we are planning to do until the end of 2027. So we definitely have work ongoing there, and we're confident that we can reach the remaining 350,000.
Absolutely.
Our next question on the line is from Lynn at KBC Securities.
I have 2 questions. My first question is also on France and the development potential that you have there. I was just wondering if the WDP-Argan combination changes your perspective on the French market given the potential increase of competitive pressures? And if you would maybe target a bit of tenant or building type in the future going forward?
Well, thank you, Lynn, for your question. Let's say that WDP was our first competitor in the Benelux, and Argan was our first competitor in France. So them joining forces doesn't really change the needle for us. It's just the same people. It's the same that we were encountering on the current market. So no, that doesn't really change for us the dynamics. Of course, it's the DNA of Argan, the DNA of WDP and the DNA of Montea is, in that sense, comparable that we all try to capture value by in-house developments. In that perspective, I think Montea is well equipped, as we already mentioned, by the land bank we developed, if you compare it relative to the total portfolio side, we have the largest land bank of all players in the European market. So we are really confident that we are able to continue our growth plan on our own land bank and the merger of Argan and WDP doesn't really change for us on the French market.
Okay. Perfectly clear. And then second question is on your operational margin or EPRA cost ratio. Your guidance for 2027 is 90% operational margin. But if I see it, it actually comes down a bit. And I understand there is some seasonality. But maybe could you elaborate on why it's been coming down and how comfortable you are in reaching that 90% next year?
Yes. Comparing to last year, it's more or less in line. So indeed, we have been speeding up in investing in the teams in the different countries to get the growth done, which has a slight impact on our operating margin or the EPRA cost ratio. But this being said, I think with this cost ratio, we are in the top 10 of the EPRA universe with the best performing or the highest occupancy rate. And indeed, the target for 2027 can be reaffirmed to 90% operating margin for 2027.
Our next question comes from Steven at ABN.
I have 2. I'll ask them separately. So first, looking at your recent leasing track record, large-scale occupier demand seems to be improving and being better than stated in Q1 and before. What changed most during the quarter? Is it tenant decision-making, pricing, sector demand or anything else? And also, how should we reconcile your leasing and comments with the rising market vacancy that you show on Slide 9?
Thank you, Steven, for that question. First of all, it's not repricing. Let's be very clear. If we were able to increase the rents by 16%, it shows that we have this -- when we say there is rent reversion potential in our portfolio, we really show that it is there. So it's not about lowering the prices. So let's be very clear on that. I think what a lot of the deals we did just take much longer as they did in the past. We all remember those, I would say, '21 after the Corona crisis, '21, '22, where parties needed to decide within 2 to 3 months because otherwise, there was competition and somebody else was taking the space. Now we see that they take their time. It's taking longer to take a decision. So that's why there has been a bit of a delay.
I think that uncertainty is the new normal. It's a bit of a catch phrase, but I think it's true. Uncertainty is the new normal. Those who said we are going to wait until we have more visibility in the market, they now understand that it's not about to come. Operationally, they were stressed and they needed to take a decision and now they start acting again. Maybe last point I want to make, and it's a repetition of what I said during the presentation, we see the clear distinction between the A product, A product being a sustainable new product compared on an A location, on top location compared to everything else. And you see that on that A product, there is still a lot of competition. It's much more difficult if you have B product, this can be on B locations, it can be a bit of older buildings, not really in line with current demand, then you are struggling. But luckily, we have this strategic well-positioned portfolio.
We did a lot of -- a lot of people forget that, but 10 years ago, we already did a lot of asset rotation in the portfolio. I've always said that we focus on those strategic long-term leases. If you look at the first break dates on average in our portfolio, it's above 6 years, which is quite unique in the market, but it's really because we focus on that prime product. So I think that is, in my opinion, the main reason why you see that difference between our 99.4% and the average in the market, which stands around 94.5%.
Okay. Very clear. Maybe a second question, if I may. If I recall correctly, you have started some small speculative developments, something you didn't do that much before. Can we expect more of those speculative development starts going forward and to what extent?
Well, we've always been very clear, Steven, that for our developments, we would start based on a 50% pre-let. We've done that in France. We've done that in Holland before. And we are doing that now in Tiel. It's 70% pre-let. So we feel confident that we are -- there are already ongoing discussions for the remaining 30%. So there, our strategy is unchanged. Speculative development is part of our scope, but only if there is 50% pre-let. And on that, if I can assure you, every time we've done that in the past, we were able to lease out the entire building before the delivery date. So we have a very strong track record on that topic.
Yes. And looking at the total portfolio of developments in execution, the pre-let level still stands at 92%.
Yes. That's very clear. Just wondering indeed for the future.
Our next question comes from John at Van Lanschot Kempen.
Hope you can hear me. I wanted to follow up on Steven's questions. Looking at the leases that you signed, the JD lease is a reletting with, I suppose, refurbishment and the BSH one is a new development. So the time lines until the tenant can move in are quite different. At the same time, you are mentioning that occupiers are concerned about the lack of good quality demand. They take longer to make decisions. But once a decision is made, do you sense that whether demand out there really has the patience to wait for the space that they're taking up? Or do they want it as soon as possible once they make this decision?
Well, we have the advantage in logistics that the throughput time of a project is rather short. We can deliver -- once we have the permit, we can deliver within 9 to 12 months. So that's not really -- for me, and I've always said that it's not a reason to do speculative development. Sometimes in real estate, you say you have to do spec in order to catch the demand at delivery. We are not really convinced of that. We really focus on pre-letting. So there, we don't change our strategy. JD, they will start immediately. BSH, they can wait. And of course, DP World, it's a tender they organize themselves. It's a beauty contest that they organize together with the Port of Antwerp. So they also -- it's a process they manage. So they are well aware that there is a timing of 12 to 18 months, including their internal works that need to be done. So the timing is not really an issue.
Okay. That's clear. And then in Q1, you mentioned that you had 4 acquisitions signed. I suppose the Brussels one is one of those 4 and you closed that. Could you provide a bit more color on the progress for the remainder and also whether closing these are included in your '26 EPS guidance?
I'm always looking ahead. So if we are looking back, then I give the floor to Inna.
No, John, it's -- so you're referring to the EUR 90 million to close at above 6.5% net initial yield. So we're indeed one of which was bpost. It was an EUR 18 million acquisition that we now closed in June. And the remaining mix, it's a couple of acquisitions. I don't think we've confirmed exactly how many we will be doing. But the remaining mix is EUR 70 million, which are now in final stages of closing. So we expect to provide news on that very shortly. And we indeed confirm the same target of yield at above 6.5%, which, of course, will feed directly into our earnings towards the end of this year as well as next.
And our next question comes from Francesca at ING.
Can you hear me?
Yes.
I have [indiscernible] questions. The first one is escalating a bit the question of Lynn at KBC on sector consolidation. We have an important consolidation trend across the logistics sector. How Montea is looking at this? What is your view? And how -- what type of strategic opportunities or strategic risk do you see in the recent deals that we have seen? Should they go one by one?
Yes, that's maybe easier, Francesca. I will take that one. I agree. But what we see today in the market is definitely a mismatch between the public and the private markets. If we look -- if we want to buy an asset, the yields we have to buy and we then look at the share prices on the public market, there is indeed a mismatch there, which leads to more pressure on M&A. We -- from our side, we want to continue to focus on value creation, as I said, through the land bank, through our local teams, through rent reversion. So we are not really playing on that market today and every opportunity that would come by would, of course, have to lead to EPS growth or significant NTA growth. Otherwise, if it's just growing for the sake of growing, we will never do it because it would dilute the potential of our land bank in more shares. So yes, we are well aware of that mismatch today, but it's not our first focus today.
Okay. Another question for you, Jo. You're always looking ahead. So that's the question for you. Track27 is approaching its completion. Today, you look more confident when it comes to dynamics among tenants. When should we expect an update about your next strategic plan and key priorities, let's say, up to 2030?
You will understand, Francesca, that I will not give you a date on that. Unfortunately, I cannot give it. But let me assure you that if you look at the land bank, if you look at the potential we are building there, of course, we want to continue the growth story. We want to continue on those strong KPIs, both on EPS growth, on NTA growth. So yes, there will, of course, one day be a new growth plan. It's not for today, unfortunately, but we are working on it behind the scenes. And I think when we say that we have now a land bank of 4 million square meters, that should be the best indicator that we are still able to continue that growth plan.
Okay. And maybe another question. We see peers becoming more active, a little bit more active when it comes to asset rotation. Is this something that might be of interest also for yourself?
Absolutely. But as I mentioned, we already did a lot of asset rotation back, I would say, '10 to -- between '10 and '15, between 2011 and 2016. We already did quite some asset rotation, light industrial. I remember some of my competitors saying at the time, well, every time you sell a building, you're selling a client, which was partly true. But on the other hand, it gives us the equity to continue the growth and to continue in those strategic long-term assets. So we're really happy for the fact that we did that in the past.
Now for me, when the share price is at the level it is today, if I would have to raise capital today, I would have to get hurdle rates above 7% in order to create EPS growth. That doesn't make sense. So for us, asset rotation as part of a growth strategy where you say, I want to create shareholders' value by rotating in the portfolio. That's an exercise we're really making in every individual country, on every individual asset line. It's not our preferred scenario. We would like to continue both growing EPS, NTA, but also the portfolio. It's our ambition to grow. But if it doesn't create value, then asset rotation will definitely be part of the strategy of our future growth, absolutely. So it's not our first option, but if we have to do it, we will do it.
Additionally, the question is on the Decathlon. Out of curiosity, why didn't they renew the lease in their building?
We did not understand your question. I think there's a problem with the line, Francesca. Could you repeat it?
Can you hear me? Why you didn't renew the leasing?
Francesca, I think the line was quite bad again. Perhaps I can either ask you to submit the question via the chat or we can pick it up offline afterwards, if that's okay for you. It appears we don't have any remaining questions in the queue. So, over to you for the concluding remarks.
Thank you very much, Inna, and thank you very much for your questions. I hope that through this call, we were able to prove to you that Montea's momentum is building. And we are confident that there is much more space for growth to come. Thank you all for joining the call. Thanks for your time, and I already wish you a great weekend. Thanks.
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Montea — Q2 2026 Earnings Call
Montea — Q2 2026 Earnings Call
Montea bestätigt Track27, sichert Finanzierung und zeigt starkes Vermietungsmomentum bei hoher Auslastung; Guidance für 7% EPS-Wachstum bestätigt.
📊 Quartal auf einen Blick
- EPRA EPS: +5% YoY (H1)
- Mieterträge: +2,8% like‑for‑like Mietwachstum
- Vermietung: 255.000 m² neu/neu vermietet, durchschnittliche Mietaufschläge ~16%
- Occupancy: 99,4% (Markt ~94–95%, Outperformance ~500 Basispunkte)
- Track27: 95% von EUR 1,15 Mrd. gesichert; >EUR 800 Mio. bereits investiert
🎯 Was das Management sagt
- Track27‑Fokus: Investitions- und Finanzierungsbedarf für Track27 weitgehend gesichert; Ausführung erste Priorität
- Produktqualität: Konzentration auf „A“-Produkt (neue, nachhaltige Logistikimmobilien) treibt Vermietungsstärke und Mietreversion
- Landbank & Entwicklung: ~4 Mio. m² Landkontrolle, zusätzliches Wertpotenzial ~EUR 350 Mio. durch In‑house‑Entwicklungen
🔭 Ausblick & Guidance
- Guidance: Bestätigung der 7% jährlichen EPS‑Wachstumsambition; 2027 EPS‑Ziel EUR 5,60
- Finanzierung: Refinanzierung von EUR 207 Mio., Durchschnittszins 2,2% (Ziel ≤2,5%), keine Fälligkeiten vor 2028, Rating Fitch BBB+ (stabil)
- Risiken: Genehmigungs-/Planungsrisiken (insb. Frankreich) und ausstehende niederländische steuerliche Anerkennung (FBI) mit ~EUR 0,08 EPS‑Effekt)
❓ Fragen der Analysten
- Frankreich: Ziel 500.000 m² verbindliche Flächen bis Ende 2027 bleibt realistisch, Haupthemmnis sind Genehmigungen; Management zeigt Zuversicht, keine Garantiefrist genannt
- Vermietungsdynamik: Nachfrage verbessert sich; Entscheidungszeiten länger, aber starke Mietaufschläge in Prime‑Assets bestätigen Reversionspotenzial
- Entwicklungsstrategie: Weiterhin konservative Pre‑let‑Politik (≥50%); aktuelle Pipeline hat ~92% Vorvermietungsgrad, nur selektive spekulative Starts
⚡ Bottom Line
- Fazit: Montea liefert eine ausgeprägte Umsetzung von Track27: starke Leasingzahlen, hohe Auslastung, gesicherte Finanzierung und bestätigte Guidance erhöhen die Ertragssichtbarkeit. Hauptabhängigkeiten bleiben Genehmigungsrisiken in Frankreich und die noch ausstehende steuerliche Anerkennung in den Niederlanden; für Aktionäre bedeutet das erhöhtes, aber kontrolliertes Wachstumsprofil mit sichtbaren Werthebeln.
Finanzdaten von Montea
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Jun '26 |
+/-
%
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| Umsatz | 163 163 |
21 %
21 %
100 %
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| - Direkte Kosten | 13 13 |
274 %
274 %
8 %
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| Bruttoertrag | 150 150 |
14 %
14 %
92 %
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| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 13 13 |
9 %
9 %
8 %
|
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| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
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| EBITDA | 138 138 |
14 %
14 %
84 %
|
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| - Abschreibungen | 0,38 0,38 |
3 %
3 %
0 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 137 137 |
15 %
15 %
84 %
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| Nettogewinn | 146 146 |
5 %
5 %
89 %
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Angaben in Millionen EUR.
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Firmenprofil
MONTEA NV ist eine Immobiliengesellschaft, die sich mit der Bereitstellung von logistischen und halbindustriellen Immobilien beschäftigt. Sie ist in den folgenden geografischen Segmenten tätig: Belgien, die Niederlande, Deutschland und Frankreich. Das Unternehmen wurde am 26. Februar 1977 von Dirk de Pauw, Pierre de Pauw, Marie-Christine de Pauw, Albert de Pauw, Jozef Roumieux, Lucas Roumieux, Jozef Molleman und Maria Biesemans gegründet und hat seinen Hauptsitz in Aalst, Belgien.
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| Hauptsitz | Belgien |
| CEO | Mr. Wolf |
| Mitarbeiter | 68 |
| Gegründet | 1977 |
| Webseite | montea.com |


