Hornbach Baumarkt AG Aktienkurs
Ist Hornbach Baumarkt AG eine Topscorer-Aktie nach der Dividenden-, High-Growth-Investing- oder Levermann-Strategie?
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
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- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Hornbach Baumarkt AG Aktie Analyse
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Vergangene Events
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JUN
19
Q1 2027 Earnings Call
vor 4 Tagen
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aktien.guide Basis
Hornbach Baumarkt AG — Q1 2027 Earnings Call
1. Management Discussion
Good morning, and welcome to our Q1 update call for HORNBACH Holding. My name is Antje Kelbert, Head of Investor Relations. Earlier today at 7:00 a.m., we published our financial results for the first 3 months of fiscal year 2026-'27, covering the period from 1st of March until the end of May 2026. I extend my warmest welcome to our CFO, Dr. Joanna Kowalska, who will be our host today presenting our latest set of numbers. Please note that this conference call, including the Q&A session, will be recorded and made available along with the transcript on our company website. Kindly also take note of the disclaimer, which applies to the entire presentation as well as the Q&A session. After the presentation, we will take your questions. The technicalities will be explained by our operator at the beginning of the Q&A session.
With that, I'm delighted to hand over to Joanna to walk us through the key developments of the first quarter of this year. Over to you, Joanna.
Good morning, everyone. Thank you, Antje. It's a pleasure to be back and to share our latest results with you. Before turning to the details, let me briefly outline the broader macroeconomic and retail environment we faced over the course of the first quarter. Customer sentiment remains subdued, particularly in Germany, but also across other markets. GDP growth and forward-looking expectation remain modest overall. However, against this backdrop, we have made a successful start to the new financial year. And on a personal note, I'm incredibly proud to be serving as CFO at a time when we have recorded the highest quarterly net sales in our company's history with May being the strongest month ever. This positive development has -- was driven by solid like-for-like sales growth in our existing stores, along with additional contributions from newly opened stores.
The spring season went well with customers appreciating our broad and product-focused assortment and services as well as our everyday low price promise. While this achievement belongs to the entire organization, it's rewarding to see our strategy, execution and teamwork translate into record results. Overall, I can say we are happy with our figures, especially against the backdrop of the challenging macro environment I have just outlined.
Let me now guide you through today's results. We will cover 3 topics. The first one, an overview of the Q1 key financial figures. The second one, details on the P&L, balance sheet and cash flow; and the third one, the guidance for the current fiscal year. Let me start with the key financial figures. HORNBACH Group net sales reached EUR 2 billion, an increase of 4.9% from last year. This was mainly driven by international sale at HORNBACH Baumarkt AG. Like-for-like sales at HORNBACH Baumarkt grew by 2.8% and once again outperforming the DIY sector as a whole. The DIY sector in Germany saw significantly weaker figures from March to May compared to our results. This is based on data by the industry association, BHB. And additional market research data proves that in our other European countries, we at least matched or outpaced the overall sector performance.
Gross profit increased by 4.0% or EUR 27 million to EUR 700 million. This resulted in a gross margin of 35.0%. Adjusted EBIT reached EUR 161 million, matching last year's level. We opened a new store in Trnava, Slovakia and continued to invest in further future growth. Overall, we remain very much committed to our organic expansion plans. And despite recording higher CapEx, our free cash flow was only slightly below prior year's level. So what do our Q1 figures look like in detail? Let's start by taking a closer look at our sales performance.
As mentioned, group sales increased by 4.9% to a total of EUR 2 billion. Looking at sales at HORNBACH Baumarkt AG, we saw an increase of 4.7% to EUR 1.9 billion. We are benefiting significantly from our diversified European footprint. Sales in our other European markets grew by 7.5% and now account for 53% of group sales. However, Germany also achieved sales growth of 1.8%. We further strengthened our international presence and our business resilience is resulting from a well-balanced geographical mix. We remain firmly committed to this strategic direction and continue to push ahead with our expansion plans in a controlled manner. Also Baustoff Union, you can see, contributed to our growth, increasing in sales by 6.8%.
And now let us take a look at market shares in the DIY retail segment. Once again, we were able to further expand our market shares in all HORNBACH countries for which data is available. The left side shows our top 3 regions in terms of market share growth. In Czechia we are #1 and we were able to further increase our market share to above 40%. This is a continuation of a strong momentum of recent years. In the Netherlands, customers value our product focused offering. This has led to an increase in our market share to 40.4%. We also continued to improve our position in Switzerland. The right side of the slide shows that we also achieved gains in highly competitive markets such as Germany and Austria.
In Germany, our largest market, market share rose further, an increase of 0.5 percentage points year-on-year. We also recorded further gains in Austria. Overall, these results underline that HORNBACH is very well positioned in its market, and our ambition is to continue strengthening and expanding our presence across Europe. And this is not only about expansion, but also very much about driving profitable growth in our existing retail space. We were yet successful in this regard in the first quarter of '26-'27. As you can see, sales on like-for-like basis, excluding new opened stores increased by 2.8%. This was preliminarily driven by bigger basket size, but also customer frequency developed positively. You can see that our international regions are growing relatively faster on a like-for-like basis. However, Germany also recorded growth of 1.0%. This means that we once again outperformed the German DIY market, which developed negatively from March to May.
The other European countries achieved growth of 4.4%. We achieved this growth rate against a very strong prior year quarter, underlying our resilience. Our top 3 performance in this respect are Slovakia, the Netherlands and Czechia. Slovakia recorded strong growth of over 9%. In the previous year, local purchasing power has been subdued due to political changes. The Netherlands continued its successful development, achieving growth of just under 9%. And Czechia grew by 5.6%, showing even stronger growth than in the prior year quarter. All other countries performed also very well. At the bottom of the table, you can see a decline in Romania, where customer sentiment is temporarily impacted by tax increases impacting consumer spending in general.
Overall, like-for-like sales growth trends give us confidence for the future. Considering that sales development was also affected by negative calendar effect, this performance is particularly encouraging. We had 2 business days lower than in the previous year. And also our e-commerce contributed to the increase in sales. Here, we recorded an increase of EUR 20 million, which is a plus of 9%. Direct delivery accounted for the largest share of our online business growing by 5% and Click & Collect recorded an increase of 18%. This development shows us that our Click & Collect offering is meeting customers' demand. As you can see, the e-commerce share of HORNBACH Baumarkt sales rose to 13.6% in the last quarter. And compared to the pre-pandemic period, we have nearly doubled our e-commerce sales.
By seamlessly integrating our e-commerce offering with our stores, we are able to provide customers with a truly interconnected shopping experience. We were among the pioneers in Germany in the e-commerce space, investing in this business more than 15 years ago, and this is now paying off.
Let us now have a look on the profit for the period. Our gross profit increased by EUR 27 million. The margin -- the gross margin was slightly below the prior year at 35%. The development of gross profit was preliminarily driven by sales growth. At the same time, challenges in logistics and increasing purchase prices driven by the current geopolitical environment put pressure on the margin. We are monitoring, of course, this development very closely and aim to mitigate the impact through prudent planning. On the right side, you can see the total cost, which increased overall by EUR 27 million or 5.2%. We were able to fully offset the increase in cost through higher gross profit. Where the increase in costs come from, mainly from selling and store costs both rose due to new stores and increasing -- increases in operating costs, mainly maintenance, cleaning and payment transaction costs. However, the cost ratio remained stable at 22.6% of sales.
As you can see also, general and admin costs also increased. Here, too, higher personnel expenses were the main driver as expected. And in addition, costs for our IT infrastructure has increased. These investments are essential for us to future-proof our business model, optimize processes, increase efficiency and consistently drive forward our digital transformation. The central cost ratio remained at a comparable level to the previous year. Preopening costs were slightly before the previous year's level. And as personnel costs are the key component of both store and central costs, let me briefly provide you here some further details on that. Total personnel costs across all mentioned cost categories amounted to around EUR 370 million, an increase of 5.5%. This increase was mainly driven by a higher number of employees as a result of the new opened stores compared to Q1 of the prior year as well as salaries.
Let us now turn to adjusted EBIT. Adjusted EBIT amounted to EUR 161 million, remaining largely in line with the prior year level. There were no nonoperating effects to adjust for the first quarter. On the right side, you can see the contribution from Germany and the rest of Europe to adjusted EBIT. Countries outside Germany contributed 62% to adjusted EBIT. This share increased and is 2 percentage points above the previous year's level. Let us now take a look at the cash flow statement. Operating cash flow plays an important role in our strategy of organic expansion, which is largely financed by our cash flow.
The slight increase in operating cash flow to EUR 199 million was mainly driven by increased funds from operations. CapEx amounted to EUR 56 million and increased by EUR 11 million compared to the previous year. This is in line with our strategy of organic growth. Around 46% of investments related to land and real estate, primarily in connection with the development of new store locations. 34% of investment was allocated to store equipment for new and existing stores. The remainder was invested mainly in software to further advance digitalization. And in this context, migration to SAP S/4HANA should also be mentioned, which is being driven forward with high priority.
Free cash flow after CapEx and dividend payments amounted to EUR 143 million. The elevated cash flow from financing activities included -- includes new promissory note loan. This will be used for refinance the bond of HORNBACH Baumarkt, which will be redeemed early at the end of July. Due to the new loans, the balance sheet total increased to EUR 5.3 billion. The equity ratio decreased to 42.3%, in line with the higher balance sheet total. However, it remains at a very solid level. Net financial debt decreased by 9.2%. This was mainly due to the higher liquid funds. And the leverage ratio defined as the net debt to EBITDA of 2.5 was below the year-end level. Looking ahead, we will continue to manage our leverage prudently. At the same time, we will ensure efficient financial flexibility to support further organic growth.
This brings me to our guidance for the current fiscal year. We made a successful start to the '26-'27 financial year. We also saw a good customer response in the first weeks of Q2 and expect to benefit from the selling days that we were missing in Q1. At the same time, there exists many uncertainties. Challenges in logistics arising from the current geopolitical situation as well as rising raw material prices are expected to persist for the time being and continue to put pressure on margins. Also, discussion on wage arrangements with trade unions are currently still ongoing in Germany. Based on the outcome, this may have an effect on personnel expenses. Against this backdrop, we remain prudent in our forecast and confirm the guidance issued in May. For the HORNBACH Holding Group, we currently expect net sales to be at or slightly above the level of the prior year financial year. Adjusted EBIT is expected to be roughly at the previous year's level.
We will continue to maintain a controlled pace of further organic expansion. Therefore, we expect increased investment in the coming financial year. CapEx is likely to be significantly above the prior year level. And for sure, this will put some pressure on our free cash flow compared to last year. Nevertheless, our operating cash flow remains solid. As long as this holds, investing in future growth opportunities justify a somewhat lower free cash flow in the current fiscal year. We continue to see significant medium and long-term growth potential in the home improvement sector. All in all, we are pleased with the results in the first quarter. And Q2 has started, and we are well prepared. We are doing our best to maintain our positive momentum and continue delivering a strong performance. Just in line with our model, there is always a job to be done.
Thank you for your valuable insight, Joanna. We are now happy to take your questions. [Operator Instructions]
And now I hand over to our operator to explain the technicalities of our Q&A session. Please go ahead.
[Operator Instructions]
There is [ Mr. Mal ] Raising his hand. So we might move to another participant, [ Mr. Bosse ]
2. Question Answer
I would have 2 questions. You speak about cost increases in general, but you also mentioned negotiations with the trade unions, so also potential cost increases. Could you give us here an update what kind of negotiations are currently running? And what kind of outcome do you expect from these trade union negotiations and from the overall cost inflation trend, which we see to get your view here? And the second question would be on the 2 openings. Congratulations to the first opening in Q1. Where and when will be mentioned 2 other openings in the year to come?
[indiscernible] thank you very much for your question. Let me start with the first one on personnel cost development there. Personnel costs increased by 5.5% in the first quarter. And as I mentioned, there are some negotiations in Germany. The situation is that the negotiations start always once a year. And we never know how will be the outcome, yes. Therefore, it is very difficult to make any clear statement on this matter. But of course, we plan with the increase and for the full year with 4% nearly. And we -- yes, the prediction is very difficult. But to be honest, the cost increases are in line with HORNBACH strategy and the growth agenda. The increase in expenses reflects 2 factors. The wages increases as always to keep pace with inflation and also the increase in headcount, which is a natural consequence of our ongoing expansion program with the opening of new stores.
And to be honest, I see we're investing in our employees. And this is really an asset of HORNBACH. Investing in employees is essential to expand our customer reach and to continue providing first-class service at every location. And if you consider that we performed such as we performed even in this strong competition, even in this challenging times, having the best quarter results ever in the history, our strategy to really invest in the people I think very, very good. And -- but of course, we always are committed to finding the right balance between investment in our people and maintaining the cost discipline. Therefore, also we -- yes, we are -- we monitor all costs and try to find efficiency gain going forward.
I do not complain about your strategy, and I see the reason for investing. Just for a clarification, you mentioned you have 4% full year cost increases. This is on personnel costs or cost increases overall. And if you say in personnel costs, this includes also new employees, of course, on the back of the store expansions.
I mentioned the 4.4% increase. It relates only to the personnel costs.
And includes new employees as well, right?
Of course, this is total. And yes, this is a roughly prediction. [indiscernible] What it will come. And...
Would you say that overall cost inflation is also in the range by 4% so including personnel overall costs, so to say, OpEx in general?
It's difficult to say. To be honest, of course, as I mentioned, we have also pressure in the gross margin, logistic cost and to make any prediction on the increase of this cost or energy or it's very difficult. Yes, but 60% of our total costs are personnel costs. Therefore, -- and [ Volker ] you mentioned also the question too about other openings, yes. So -- we plan 2 new openings. The first one is Vloeren in the Netherlands and the second one is Graz in Austria.
When to come roughly summer, autumn or next year?
Yes. Both are planned for autumn this year.
So we move to another participant dial in by phone. [ Mr. Hyde ]
This is [ Mitchell Hyde ] from [indiscernible] Bank. [Foreign Language] to CapEx.
Mr. Hyde [indiscernible] English could do...
I have 2, 3 questions, if I may. First one on CapEx. We had EUR 55 million or you had EUR 55 million in the first quarter. Last year it was EUR 220 million. You say this year, you expect significantly higher CapEx. I suppose that's in relation to the 2 more openings coming. But I mean, is there -- can you be a little bit more specific here after the first quarter? Yes, is my assumption right here that this is going to accelerate in the rest of the year? That would be my first question. Then second question on the Baustoff Union, which saw a nice acceleration in growth. Can you give us the reasons behind this? And then the last one, you touched upon it, but maybe you can elaborate a little bit more on the current pricing environment. Do you think we have reached the peak here now with the political situation currently? Or what is your expectation here?
Thank you, [ Mitchell ] for your questions. So I'll start with the first one about the CapEx. Yes. The CapEx grow by EUR 11 million, and it reflects the higher investment in expansion. To your question, to be more specific on that, unfortunately, I appreciate your interest in this topic. However, this is not information we disclose. And I can only tell you our strategic growth strategy, in this year, we have in this year many opportunities and also many options to invest. Therefore, I announced that the CapEx will be on a higher level than the last year.
Let me answer -- and the second question was -- and here, we are really happy and very, very satisfied with the development in this quarter. This is really something which we, for a long time, waited for. And both driven by existing location plus the M&A transaction. Maybe you remember Sankt Wendel, we bought a small store or location from Baustoff Union, but the most impact of the growth are coming from existing locations. And we are very happy having this situation now. And -- of course, the situation stays tense in the building sector. But yes, we hope that the next months will develop in the -- yes, in the same line with the last month. We hope we will see.
Is this related to increasing construction activity in the area or are you gaining market share or something?
We see a little bit of the recovery in the building sector. Last year, we see that the permit -- how to say, building permit are rising and it was last year. Therefore, I think this is a result of that. Of course, good weather. And yes, we have to see how the next months will develop. And your question was -- yes, the current situation on the market and the price increases. Let me answer in that way. The situation remains volatile. Of course, supply chains from Asia continue to face extended lead times and higher container rates. And more and more suppliers really are demanding higher prices nearly each day. And we are continuously in negotiations with them. And not all claims are justified. But in some cases, we need to make concessions. What we value long-term supplier relationships, and it is important to us that our supply chain remains stable to provide our customers with everything they need.
And to make some details on the price increases, this preliminary affects all freight-intensive product ranges, the building materials, garden construction materials as well as all oil-based products. And this is only a part of our product range. What we see is the increase in freight costs. And this affects not only HORNBACH directly, but also our suppliers. Therefore, yes, we -- the pressure on the gross margin is expected to continue in coming quarters at a similar level, I would say. Of course, yes, we all know the current situation is very volatile. And each day, we have new news. But to be honest, yes, I expect to -- that we will face the pressure on the gross margin and higher logistic costs and purchase prices.
So we move on to the next participant, [ Mr. Saripelli ] So this seems enough to be able for him unfortunately. And we therefore get to Mr. [indiscernible].
I have a question regarding the reverse factoring program. So I see from -- I would like to understand how it works. I see from basically the balance sheet that you repaid EUR 149 million during the quarter. And I would like to understand again how this is booked basically how -- whether this moves through the P&L or how it moves for the P&L and the cash flow statement.
Yes. So how to understand the reason of that. I think this is a normal procedure we see for the last couple of years. We are conducting this instrument. So in Q4, we normally start with that, we then fully repay in Q1. So this is the pattern in the end to prolong our paying terms to industry standards. So it's a procedure, I think we've taken over a couple of times now to make a balanced cash flow situation. This is just to smoothen our cash flow structures. I think the booking will taken by Joanna.
So of course, the EUR 150 million from the last year was recorded as a payable. And when we repay this, we have this not on our balance sheet. This is a matter of cash. But in the P&L, we only see the cost for this program. And the benefit of the program clearly exceed the cost. We had -- in the last year, we had EUR 100 million of the reverse factoring. And now in this year, we had the EUR 150 million. And in the current financial year, we plan to use it at the same level.
And sorry to ask again, so if you repay the roughly EUR 150 million what is -- basically it reduces the liability. Is it booked against cash? Or is it booked against another like balance sheet position against, I don't know, inventories or.
No. This is like payables to suppliers. Therefore, yes, with this instrument, we just postpone our payment terms, and have a little bit add to balance our season.
And the account would be payables.
Exactly. Yes.
So due to the fact that we don't have any risen hands, I hand back over to Antje Kelbert.
Okay. So thank you. Those who had some technical issues can always come back to us. So for those who were unable to mute and post their questions, so we are here at the Investor Relations team, just come back to us. But the other questions, it looks like all those have been addressed now. And with that, also thank you for Joanna for her contribution today. After the summer break, we will have already scheduled participation in several capital market events and conferences, and we look forward to engaging in personal conversations with many of you there. So you can also find an overview of the upcoming Investor Relations activities on our website. So as already said, if anything comes afterwards or you were not able to post your questions during the call, just don't hesitate to come back to the Investor Relations team.
And all the others, thank you very much for your interest and time this morning. We hope to see you soon, and we wish you a great summer time. Thank you very much.
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Hornbach Baumarkt AG — Q1 2027 Earnings Call
Rekordumsatz im Q1, Adjusted EBIT stabil; Guidance bestätigt, aber Margendruck und höhere CapEx dämpfen den freien Cashflow.
Berichtszeitraum 1. März–31. Mai 2026: Fokus auf organisches Wachstum, internationale Expansion und Digitalisierung.
📊 Quartal auf einen Blick
- Netto-Umsatz: EUR 2,0 Mrd. (+4,9% YoY)
- HBM-Sparte: EUR 1,9 Mrd. (+4,7% YoY)
- Bruttogewinn: EUR 700 Mio. (+4,0% / Bruttomarge 35,0%)
- Adjusted EBIT: EUR 161 Mio. (weitestgehend unverändert vs. Vorjahr)
- Free Cashflow: EUR 143 Mio. nach CapEx und Dividenden; CapEx Q1 EUR 56 Mio. (+EUR 11 Mio.)
🎯 Was das Management sagt
- Umsatztreiber: Rekordmonat Mai, positives Like‑for‑Like (HBM +2,8%) und Beitrag neuer Filialen; internationale Märkte wachsen stärker (53% des Konzernumsatzes aus Nicht‑Deutschland).
- Expansion: Fortgesetzte organische Expansion mit kontrolliertem Filialaufbau; zwei Neueröffnungen geplant (Niederlande und Graz, Herbst).
- DIGITAL & PEOPLE: Integration E‑Commerce und Filialen (Click & Collect +18%), Investitionen in IT (SAP S/4HANA) und Personal zur Servicequalität.
🔭 Ausblick & Guidance
- Guidance: Bestätigt — Konzernumsatz auf Vorjahresniveau oder leicht darüber; Adjusted EBIT ungefähr auf Vorjahresniveau.
- Investitionen: CapEx wird deutlich über Vorjahr liegen und belaste kurzfristig den Free Cashflow; operative Cashflowbasis bleibt aber solide.
- Risiken: Anhaltender Margendruck durch höhere Logistik‑ und Beschaffungskosten sowie mögliche höhere Personalkosten aus Tarifverhandlungen.
❓ Fragen der Analysten
- Personalkosten: Anstieg Q1 +5,5%; Management rechnet grob mit ~4% Volljahres‑anstieg bei Personalkosten (inkl. Neueinstellungen für Expansion), Ergebnis offen wegen Tarifverhandlungen.
- CapEx/Expansion: Management bestätigt höhere Gesamtinvestitionen, konkrete Jahreszahl nicht veröffentlicht; zwei weitere Eröffnungen geplant für Herbst.
- Margendruck & Supply Chain: Höhere Frachtkosten, längere Lieferzeiten und Preisanpassungen von Lieferanten belasten Bruttomarge; Baustoff‑Segment profitiert von lokaler Nachfrage und punktuellen M&A‑Effekten.
⚡ Bottom Line
- Fazit: Starke operative Performance mit Rekordumsatz und stabiler Profitabilität liefert Bestätigung für die Strategie (Expansion + Digitalisierung). Kurzfristig begrenzen Input‑Kosten, Logistik und erhöhte CapEx den Free Cashflow und stellen Risiken für Margen dar; mittelfristig bleibt die internationale Expansion und E‑Commerce‑Integration der Hauptwerttreiber.
Finanzdaten von Hornbach Baumarkt AG
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Feb '24 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 7.553 7.553 |
1 %
1 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 4.968 4.968 |
2 %
2 %
66 %
|
|
| Bruttoertrag | 2.585 2.585 |
1 %
1 %
34 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 2.344 2.344 |
2 %
2 %
31 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | 614 614 |
5 %
5 %
8 %
|
|
| - Abschreibungen | 344 344 |
11 %
11 %
5 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 270 270 |
20 %
20 %
4 %
|
|
| Nettogewinn | 146 146 |
32 %
32 %
2 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Hornbach Baumarkt AG Aktie News
Firmenprofil
Die HORNBACH Baumarkt AG betreibt eine Kette von Megastores. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bornheim, Nordrhein-Westfalen, und beschäftigt derzeit 23.549 Vollzeitmitarbeiter. Das Unternehmen ging am 21.10.2019 an die Börse. Das Unternehmen ist auf den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen in seinen Gartencentern sowie über seinen Online-Shop spezialisiert. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig: dem Einzelhandelssegment und dem Immobiliensegment. Das Immobiliensegment umfasst alle Immobilienaktivitäten der Hornbach Baumarkt AG Gruppe. Der Immobilienbereich befasst sich mit dem Bau oder der Vermietung und anschließenden konzerninternen Vermietung von Baumarktimmobilien. Das Sortiment der Hornbach-Märkte umfasst stationäre und Online-Artikel aus fünf Produktbereichen wie Eisenwaren, Elektro, Farben, Tapeten, Bodenbeläge, Baumaterialien, Holz, Fertigbauteile, Sanitärartikel, Fliesen und Gartenartikel sowie Bad- und Sanitärartikel und verschiedene Produkte für Haustiere, darunter Futter und Spielzeug.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Mr. Harsch |
| Mitarbeiter | 24.145 |
| Webseite | www.hornbach.de |


