Cancom Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 673,95 Mio. € | Umsatz (TTM) = 1,71 Mrd. €
Marktkapitalisierung = 673,95 Mio. € | Umsatz erwartet = 1,85 Mrd. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 526,11 Mio. € | Umsatz (TTM) = 1,71 Mrd. €
Enterprise Value = 526,11 Mio. € | Umsatz erwartet = 1,85 Mrd. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Cancom Aktie Analyse
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FEB
2
Special Call - Cancom SE
vor 5 Monaten
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aktien.guide Basis
Cancom — Special Call - Cancom SE
1. Management Discussion
Hello, everyone, and a warm welcome to the European IT Services Summit. So I'm pleased to have you all here to this session, and it's dedicated to the CANCOM SE, and I'm delighted to welcome Vice President, IR and Corporate Strategy, Lars Dannenberg. So Lars will share some insights with us shortly and guide us through the presentation. So Lars, I would say we are interested. So I hand over to you.
Yes. Great. Thanks, [ Zara ], for that. I'm having here the presentation, the corporate presentation with you to discuss current topics. I will guide you first through the presentation as a lot of participants, which are online haven't met me before. I'm heading the IR department and Corporate Strategy, as mentioned from [ Zara ]. I was on the sell side for almost 2 decades and changed sides a few years ago.
So what do we have? CANCOM is one of the leading digital service provider in Germany and in the DACH region. The company was founded in the early '90s and went public in 1999 and since then was constantly growing as an IT service provider, IT service house in the German area or in Germany only. We were the first Apple reseller in the DACH region in very early days. And as the market is highly fragmented in Germany, we were always active in M&A transactions and took over more than 40 companies in history and so far.
Also, thanks to the growth we had and the external growth that came through acquisitions, we grew constantly and were quickly among the top 10 service provider in Germany. Currently, we are #6 or #5, depends on which metrics you're looking at in the German market for IT service provider. We did -- well, here, we just highlighted the biggest transactions we had successfully done over the time, which was in '19, a service -- managed service provider we bought and the biggest bolt-on jump we had in M&A transaction was in '23 when we acquired #2 in the Austrian market, the K-Businesscom business, which is now known as CANCOM Austria, and they contribute now 30 -- a bit more than 30% to our revenues and also to our EBITDA.
With that, we are leading in the DACH region. Our focus is the DACH region, which differentiates us from other larger market players that are active in whole Europe. We had activities in U.K., for example, which was sought that was, yes, a strategic move from our side to really focus on the DACH market in Germany, which has a size of 150 billion per year roughly and it has 100,000 participants which is, hence, very fragmented market. So the tail is extremely long when you go below 100 million or 50 million in revenues. And that's why we think the market is large enough to keep growing in this area.
Here, you can see basically what our core fields of business and the activities we have. So on the first side, we have hardware and software trading. So if you need a Microsoft license, if you just want an iPhone out of the box, an iPad, a Samsung phone, a laptop or monitor, you give our sales force a ring or they call you, and that's the pure trading business. So this is hard and software trading.
And then going from there, we have the service business, which starts with the consulting and the professional service and then the service is more and more enriching. So our customers is the German SME or the German-speaking SME space where we have 43,000 customers in DACH region. We focus on the Mittelstand here. And for them, we are a bit like the outsourced IT department. So if they have any questions, if they want to grow, if they need their landscape to be changed, the setup, we are the first point of contact with them and fulfill the whole criteria here depending on the requirements the customers have. So we can start from call center service, or we can plug in the laptops or the new monitors or video systems.
But on the other hand, with the managed service, which brings, of course, the highest margin, and we can also provide you -- yes, we can manage your data. You just give us your data. We have then, in German data centers, we have across Germany. So they are not abroad. They are not in the U.S. So this is a unique selling point. Basically, we have the data are served, managed and guided here in Germany. And this is a business where, of course, you have like the highest margin in business.
When we talk about our customer space, this is a portfolio we serve it in. So it's like this slide we have put it to the horizontal and broken it up. So on the right side, you can see the different industries we serve. We have no -- as we have 43,000 SME customers, we have no bulk in here and there. We really serve the Mittelstand only. Public is a core customer group we have which represents 30% of our revenues. And in public, you again need to split it between federal public, which is 1/3 of the public bucket, so 10% of total revenues and the other 2/3 equals 20% of total revenues that goes to local public.
So federal public is the government in Germany and the ministry in Berlin. And the local public business is like communities, schools, universities, yes, everything that's in the communities and local in the own states. So that's then in the local business. Apart from that, the financial industry, so asset management, Frankfurt, for example, banks in Frankfurt, they have in percentage the bill of materials a bit higher with IT needs with these guys, but also, they not representing more than 5% of our revenues in total.
The services I just showed you on the slide before they are here in the middle here. And on the left side, here, you can see basically our portfolio again with core focus topics we have identified, which we think should provide the strongest growth potentials. Of course, it's AI and digital solutions for the customers that comes along with Internet of Things. Workplace is the systems. I'm sitting here in front of the meeting rooms, for example, data center and cloud. If you don't have a proper data center where you have your data stored and visible for AI, there cannot be any analytics done if the data are not sorted and structured.
That goes along with security and connectivity, a field where our acquired Austrian friends are very, very good in and active in. Of course, you need to secure your data. We talk about sovereignty in these spaces. These are one of the strongest growth markets we see and that's nicely covered by our Austrian colleagues and the portfolio is what we can use in Germany as well, of course. Enterprise application is a cooperation we have with ServiceNow where we have a development platform, where we customize and size basically the ServiceNow portfolio to make it suitable for the German SME space.
This was in the development phase in '25, cost quite a lot of investments here to customize that will go into sales now to the SME space from '26 onwards. This is a chart I just wanted to show you, which is the client roadshows we did in '25 to show you the interaction we have because all of you know that it was -- the customer were reluctant in ordering new equipment in '25. They were sitting on the budgets. There were high uncertainties with tariffs from the U.S. How is the German economy growing? Yes and no.
So a lot of them were just keeping the money together. And this is an example for customer roadshows we did in 8 different locations here, which came along with a lot of IT hardware partners we have. We have, for example, one of just a few NVIDIA partners in Germany. Of course, with IBM, Microsoft, Dell, HP and Cisco there, we are the highest platinum partners which allows us to -- we get involved very early in new products and in the development and customization. So we are also allowed to act in the back end and on the core of these -- their solutions, which is unique when you look at the long tail you have in the German SME space here serving the IT market where the companies can just sell what they just -- they can just resell what they get basically from these guys.
And in these roadshows, it was really one of the core topics where all the time were AI, what is AI? How can it help me? What do I need to invest? What do I need if I want to get AI in my production lines? End and end. So there were a lot of topic discussions on this and that -- there was a high demand -- and that is now constantly slowly turning into orders with the customers, but it shows you the interaction the sales force, for example, had with the customer space.
As we will present Q4 figures next week, Thursday, on the pre-level, I cannot talk really about the Q4 numbers. So unfortunately, I have hence the Q3 numbers with me. And you see that it was a challenging 9 months we had with slight decline in revenues and the disproportionate hit in the EBITDA. And it was mainly the German segment where we had also restructuring measures that was severely hit. While on the Austrian side or international side, it compromise for Austria and maybe 5% of this business, 7% of this business is public business in Belgium, in Brussels, which is sitting with the European Union.
So you see security is a topic that is driving and that's here helping the revenues and the EBITDA of 9 months to continue to grow. When we then just dive deeper into Q3, you see that overall what we had in downturn in the first half was stabilizing on demand side with the Q3 numbers due to restructuring measures we had the EBITDA was short compared to the year before. And here, again, mainly driven by 4 million restructuring we had in Germany. Apart from that, we would have been flat, and that's the picture the international business is showing for the third quarter, and that was -- yes, that was like after the half year, Q3 was giving an uptick in revenue stabilization there and also on EBITDA levels.
Also worth to look at cash flow patterns because it's very cash flow-driven business we have. We had 55 million net cash after 9 months which shows you just a normal pattern we had in previous years traditionally as well. And if you look at that, our CFO mentioned also in the Q3 call that we are aiming for 100-plus million cash flow -- operational cash flow in the fourth quarter, which would bring us then again back to normal patterns on that side.
Also a topic worth to mention when we talk about the cash flow is also our cash spending on the share buyback program, which we had the approval from the AGM in June, and we started this in September. It's a 10% buyback, maximum 90 million. I think we will not need the 90 million. Last Monday was the last announcement, and we had bought back 1.1 million shares for EUR 30 million at an average of 26% roughly, and that represents 3.7%.
We are currently running this program with full maximum speed which is allowed. And this -- that's helping to, yes, provide a certain base for the share price in our view. This is a topic, of course, for next week when we bring the pre numbers. We are aiming in the middle for 1.720 million in revenues and in the midpoint, 105 million in EBITDA. However, the Board mentioned already in the Q&A session of the Q3 call that we are rather looking at the lower end of the corridor, so midpoint to lower point of the guidance.
And with that, I would say we have my 20 minutes done. I'm more than happy to take your questions.
Thank you so much, Lars. So ladies and gentlemen, we are now happy to take your questions, if you may have. So you can speak directly to Lars by raise up your virtual hand or you can post your questions in our Q&A function, then I would read them out for you. And we directly received a question. It's a bit longer. Do you see a recent catch-up in the German public business due to an end of budget restrictions? Or is this business still more or less on hold? Can you give a little bit of color regarding the time of the picking, so Q4 2025 or Q1 2026 or even later in the second half of 2026?
Yes. Thanks, [ Mr. Claptor ]. So in general, on that question, I have to make it a bit longer. The thing is, as public represents 20% and local business represents another 10%, giving 30% of total revenues, the public market is generally driven Q4 and year driven budget business. And it's even worse, it's really December business where the orders come in and the money is spent. Why is it? Because public business is for IT, it's a budget-driven business and it's cash flow driven.
So at the end of the year, on the 1st of January of the year, the budget starts with 0 and they have the next year's budget. So they can't save on the previous year budgets and then prolong it to the next year or something like that. That's not possible. Now if you look into the last 2 years we had, we had the problem that in Q4, I think was November, December '24, Mr. Schulz was giving the -- was asking the big question in the Bundestag, [Foreign Language].
And with that day, business totally collapsed because nobody knew on the public side what will happen. Then it moved into '25. And in '25, it was a situation that there was no budget approved until the 19th of September. So what does it mean? If you are sitting in the public ministry and your Samsung phone, iPhone is falling off the table and is broken, of course, you are allowed to replace it, but you can't do big project investments on the IT side because the budget is not signed in yet. That means only 30% to 40% of the existing budget is allowed to be withdrawn for replacement investment.
So if the Ministry of Labor, for example, thinks about replacing all fax devices and make it digital, which is a 6-month project, then this was not possible before the 19th of September '25. And if you are on that date, you already late of the year, framing your demand, framing the framework contract for that takes you another 2 months. Then you send it out the RFP and then IT companies like us are pitching for this deal. And this goes in several rounds vice versa and takes another 3 months.
So we talk about like from the moment the budget was signed and was granted from the government, you at least need -- at least 4 months to have it up and running to have larger projects. So from the beginning, it was clear in '25 that in Q4 there were no big new contracts coming in, not for us and not for our competitors. Hence, Q4 is a business that was driven by existing framework contracts and by the calls for these existing contracts and framework contracts.
So for example, if you hold a contract for, I don't know, 100 million iPhones, and we were the counterpart, these could be fulfilled, but that's it. And having that in mind, Q4 is a traditional business for public, but without new big projects, and they will also not come in Q1, right? Because now there's a new budget starting. '25 was a lost year on that, Q4 on starts.
Luckily, we have a new budget since December and that starts now, ramping up over the year. And as I mentioned, 4 to 6 months for an RFP to win it. The public business is quarterly ramping up with showing the biggest impact traditionally in Q4 of every year. Bit longer, but I think the context was required. Thank you.
All right. Thank you for answering. So then we have another question on what will drive your business in 2026 regarding Windows 10 to Windows 11 or Digital Pack 2.0?
Yes. Thanks, [ Zara ], for that. That's a good question. And that was also the -- this is the business we expect for '26 and was also important for us to level them -- to manage the level of salespeople we have because we kicked 200 people out and where to find the balance if you have this nice opportunities in front of us. And it's really that if you look out into the DACH region, IT equipment is extremely outdated. It was replaced. It came new after -- with corona, the COVID times in 2020, '21. So a laptop is now 4 to 5 years old, and my laptops are not looking good. They are 5 years old.
So it's definitely a wave that's going. There needs to be replacement to be done in '26 for this. A driver that is pushing on that hardware replacement on top is Windows 10, Windows 11 replacement. There are out of 11.6 million devices in Germany, only 2 million -- 2.5 million devices have been replaced. So Germany is sitting on 9 million devices which are not able for Windows 11, and that means that if this old Windows 10 environment is still operated, then they are not secure. They are currently Windows patches. They will run out in October. And from there, the computer are not safe anymore.
And every CEO of a mid-cap company is reliable. So no insurance will pay you the cyber hacks if you are running an outdated system. So that is even coming on top of this replacement wave we expect. Then it's the federal budget is a topic I just mentioned with [ Mr. Claptor ]. The budgets are approved in December for '26. We are back to the traditional rhythm and pattern. So having that in mind, we expect a really running, yes, typical business on public on that front.
Also, I think on Friday, the government came out and the European Union with their figures for the BIP growth -- GDP growth in Germany, which is also a topic that's definitely helping on our side. So that's improving on that end. We have a Digital Pack 2.0 it's called. That's positively impacting the local business because it's the iPad and a device replacement, special budget of 5 billion for schools and university that's running very well.
So overall, if we sum this up, it's -- '26 is in light of an improving economic environment for the German Mittelstand in our view, boosted or supported by outdated devices not Windows 11 capable. On the public side, we have a budget, and we have the Digital Pack 2.0. That's definitely on the positive side.
I can see that [ Simon ] is asking a question, which is just adding up on that. If we see any risk on '26, on chip shortage? So that is something that is impacting the market this year, but we see it in a positive way. So the fact is that in late November, December, the RAM producers, there are just 3 worldwide. Samsung, Micron and SK hynix, they experience high demand of RAM chips for AI data center. And because of that, it could happen into a shortage.
So what we were going is like we are securing volumes, we are supplying -- securing delivery, and we informed our customers early enough. And our CEO was last year also with our biggest suppliers, and they again secured us the delivery of the items we need. On the other hand, of course, it means that offers we have out are just out for 2 weeks now with price fixes and not for 2 months. And then we need to ask for new prices. We see customers that are now acting early and going into, hey, let's replace everything of our hardware in the first quarter and not split over the year. We have the volume secured so we will get everybody served. Just the prices might increase for our customers, which is good for us at that point.
Thank you, Lars. So I think you covered all the questions in the Q&A.
There's a follow-up of [ Mr. Claptor ].
Follow-up. Yes. That's what we can ask. So is there a difference in the recovery respecting your public hardware business on the one hand and your public software services business on the other hand?
No, because it comes along -- if there's no money to spend, it doesn't matter if it's for a Microsoft license or if it's a new iPhone. If you don't have the money, you can spend, you can't buy it. And for '26, there are several, well, it's just starting normal, right? They are coming in RFPs. We are pitching for the RFPs and these are traditionally projects that come along over our entire value chain. So it's not just -- we are not just selling here a license, or we are selling there a laptop. It's normally coming with an entire project that contains software and hardware.
All right. Great. And then another question. Can you give some insights about the risk side and possible pressures from AI regarding your consulting professional services business?
Yes. So on that side, AI is handling us on 2 sides. So first of all, we are selling AI solutions from our partners to our customers to make them more efficient, more productive. And on the other hand, it, of course, also is impacting us in a positive way because we have like -- we are using AI, of course, also internally to get more productive and faster and maybe here and there, save some head count.
And the area that is mainly asked here for is like our call center business, for example. And here, it's the fact that we are operating call center for our customers. And since mid of last year, I think September, we are more and more implementing AI solutions with our call centers for our customers to get more and more automated outputs on that side.
So I forgot my password. What's the login on this page again? I was on holidays, I can't find the holiday formula, where to find it? So that's more and more replaced with our AI solutions. And we think that over the time we can shift the stuff to different tasks than just answering these easy questions AI can do.
We, of course, also sell our own AI solution there, which is the CANCOM Assistant. That's an existing AI that's coming from our partners and has a CANCOM branded front end. And if you buy this, for example, some communities did, we brand them on their page, and you can see it if you go on the web page of the communities, you can ask them what's the opening hours of the car station and what are waiting hours and then they give you the answers already. So that's something we sell, yes.
Great. Thank you so much. So in view of the time, we will come to an end. So thank you, Lars, for your presentation and for answering the questions. And dear participants, thank you for all your interesting questions. So if you have some follow-ups, just get in touch with Lars. So yes, from my side, thank you, and have a lovely remaining day. So Lars, final remarks belongs to you.
Yes. Thanks everybody for your time. I think it will be an interesting 2026 for IT and for the German Mittelstand. And we are just happy to be among the top players in this market, and we really want to ride this wave here this year. Thank you very much.
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Cancom — Special Call - Cancom SE
Finanzdaten von Cancom
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Mär '26 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 1.711 1.711 |
0 %
0 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 1.038 1.038 |
1 %
1 %
61 %
|
|
| Bruttoertrag | 673 673 |
1 %
1 %
39 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 472 472 |
0 %
0 %
28 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | 109 109 |
5 %
5 %
6 %
|
|
| - Abschreibungen | 64 64 |
0 %
0 %
4 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 45 45 |
12 %
12 %
3 %
|
|
| Nettogewinn | 33 33 |
26 %
26 %
2 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Cancom Aktie News
Firmenprofil
CANCOM SE ist in der Bereitstellung von Informationstechnologie (IT)-Infrastruktur und professionellen Dienstleistungen tätig. Sie ist in zwei Segmenten tätig: Cloud-Lösungen und IT-Lösungen. Das Segment Cloud Solutions umfasst das Cloud- und Shared-Managed-Services-Geschäft. Das Segment IT Solutions bietet umfassende Unterstützung für IT-Infrastruktur und Anwendungen. Das Unternehmen wurde am 27. Januar 1992 von Klaus Weinmann, Regina Weinmann und Stefan Kober gegründet und hat seinen Hauptsitz in München, Deutschland.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Mr. Rath |
| Mitarbeiter | 5.234 |
| Gegründet | 1992 |
| Webseite | www.cancom.com |


