CLIQ Digital Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 21,54 Mio. € | Umsatz (TTM) = 181,89 Mio. €
Marktkapitalisierung = 21,54 Mio. € | Umsatz erwartet = 64,26 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = -7,40 Mio. € | Umsatz (TTM) = 181,89 Mio. €
Enterprise Value = -7,40 Mio. € | Umsatz erwartet = 64,26 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
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Vergangene Events
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AUG
7
Q2 2025 Earnings Call
vor 11 Monaten
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aktien.guide Basis
CLIQ Digital — Q2 2025 Earnings Call
1. Management Discussion
[Audio Gap] I'll walk you through the group's financials. After that, both gentlemen will answer the questions you kindly sent in via e-mail this morning. Ladies and gentlemen, please take note of the disclaimer shown here and that this call is being recorded. The visual audio and/or transcription of this call may be published, including any of the data arising there from. If you have any objection, please disconnect at this time. So without further ado, over to you, Luc.
Thank you, Sebastian, and a warm welcome, everybody, from my side. Let's begin with a brief update on the important strategic developments and Cliq's current ownership structure. Ladies and gentlemen, we were informed by our payment service providers of significant developments taking place across the global digital payments ecosystem. These changes driven by new policies introduced by card schemes and acquire banks are currently seriously impacting our business operations, so much so that our ability to acquire new customers is materially restricted.
Also, our ability to process payments for our existing customers is limited. These disruptions represent a major operational constraint for us. Consequently, we are at present unable to reliably quantify the full financial impact. The newly announced regulatory standards introduced by card schemes and acquiring banks have reshaped how services must be launched, reviewed and monitored.
We are actively engaging with our payment service partners to gather further information that will allow us to assess the overall extent of our exposure and find viable solutions. However, based on what we know now, we expect these changes to have a material adverse effect on our sales over the remainder of the financial year 2025.
As a result, we also anticipate a negative impact on EBITDA and on certain items in the balance sheet, particularly capitalized contract costs as well as on our off-balance sheet operational indicator, the lifetime value of the customer base. Given this increased uncertainty, and our current inability to assess the full financial implications, we have taken the decision to withdraw our previously communicated outlook for 2025.
We will provide an update as soon as we have more visibility. We are working very hard to mitigate the impact and adapt swiftly to the evolving regulatory and payment landscape. While these developments are unexpected and challenging, we remain committed to safeguarding the company's operations and improving tweaking our business model accordingly.
The latest news yesterday was of Dylan's decision to vote against their original proposal to our AGM in 2 weeks' time for a public partial share repurchase offer. Dylan's Media's decision follows our guidance withdrawal that I just explained and is based on the precautionary principle that the preservation of liquidity is the most responsible short-term course of action for Cliq. Dylan no longer supports the use of company funds for an off-market share buyback under the current circumstances.
Taking into account Dylan's Media's updated position and the challenging business environment, Ben and I have decided that we will no longer consider a delisting of the company's shares in the foreseeable future. We shall continue to meet all relevant open market reporting obligations and thereby, we are currently reviewing the scope and frequency [Technical Difficulty] we are proceeding with plans to report our third quarter results in November, albeit in a more streamlined and efficient format.
Ladies and gentlemen, I believe it's pretty meaningful to the overall context to show you clearly our current ownership structure. As of today, Cliq has approximately 6.5 million issued shares. The ownership is split roughly 3 ways: Dylan Media B.V. and members of the Management and Supervisory Boards jointly hold around 41% of the company's share capital. The remaining 49% is in free float. And last but not least, roughly 10% are held as treasury shares, which are nonvoting and nondividend bearing.
We are in the technical process to redeem these treasury shares. Such a redemption would result in a corresponding reduction in the company's share capital. And after this reduction, Dylan would then hold around 46% of the outstanding share capital.
Let's now move to the operational aspects of the quarter and half year. Over the first 6 months of 2025, market conditions remain tough. Above all, we maintained our profitability first discipline and halved the customer acquisition costs from EUR 54 million to EUR 27 million. Consequently, the customer base dropped to 600,000 as of the end of June, and group sales declined to EUR 98 million down from EUR 141 million in the first half of 2024.
Our lifetime value softened to EUR 72, down from EUR 80 in the first 6 months of 2024. Nonetheless, EBITDA increased by over 30% to EUR 6.5 million with the EBITDA margin reaching 7%, up from 3% in the prior year first half. Our headcount further reduced from 132 to 109, also as part of our continued strategic cost streamlining.
Quarter-on-quarter, our customer acquisition costs were reduced from EUR 15 million to EUR 12 million. Sales dropped marginally from EUR 50 million to EUR 48 million despite falling customer numbers. But EBITDA edged up from EUR 3.2 million to EUR 3.3 million with the margin improving to 7%. Overall, the second quarter was marked by further cost control and modest productivity gains, but also by difficult market conditions with significant churn as well as currency pressure from the weaker U.S. dollar.
Allow me now to hand over to Ben, who will dive deeper into our financials.
Thanks, Luc, and good afternoon, ladies and gentlemen. In the second quarter of 2025, we saw a modest yet meaningful stabilization in our strategic key performance indicators. For us, the highlights here in the EBITDA margin development, improving from 4% to 7% over the last 5 quarters. This clearly reflects our steadfast discipline on spending and indicates that our profitability first strategy is continuing to take effect despite the macro headwinds.
Absolute sales level declined only slightly by 4% quarter-on-quarter, and thus, the business continued to stabilize sales notably and operate with leaner cost structures on the back of significantly lower customer acquisition costs. Importantly, the efficiency of our marketing, our new customer acquisitions improved with our marketing cost ratio marked better quarter-on-quarter.
These improvements helped to offset revenue pressures from a challenging market condition environment. Regionally, the sales contribution remained largely consistent with prior periods. Quarter-on-quarter, sales in North America in the second quarter declined by 7%, solely due to the foreign currency exchange effect resulting from a weaker U.S. dollar.
To give you the full picture, group sales in the second quarter dropped quarter-on-quarter by 4%. However, adjusted for the FX impact, sales grew by 3%. In Europe, sales grew sequentially for the first time again since Q4 2023, namely by 5%, thanks to a higher LTV in that region. But it's still tough in Europe, and we need to see conclusive proof before we can talk about the turnaround.
In Latin America, our quarter-on-quarter sales growth accelerated again to 11%. As an aside, the sales composition by service remained focused with approximately 98% generated through bundled content services, our core product category. By the end of June 2025, our customer base stood at 600,000 compared to the 800,000 at the end of the first quarter. This reduction was driven primarily by the group's stronger focus on profitability than on sales growth, whereby the target CPA, the cost per acquisition was reduced, which led to less new customer acquisition.
But notwithstanding this, the average lifetime value of a customer increased slightly to EUR 75 against the prior quarter, reflecting the successful acquisition of a higher value and just more profitable new customers in Europe. The income statement for the second quarter reflected a continuation of trends seen in Q1 with a slightly weaker top line but improved earnings quality. As just mentioned, sales declined quarter-on-quarter modestly by 4% to EUR 48 million, a drop caused by the effects, the weakening of the U.S. dollar in particular.
But adjusted for those FX effects, our sales were up 3%. Our cost of sales, excluding the customer acquisition costs for the period, also declined sequentially by over 7%. That's more than a corresponding sales decline, which further underscores our cost discipline and overcompensated the higher operating expense of EUR 1.3 million, resulting mostly from strategic personnel cost cuts.
Group EBITDA improved quarter-on-quarter by 5% to EUR 3.3 million, which translated to a stronger margin of 6.9%. Depreciation and amortization expenses increased moderately, which led to a decline in EBIT from EUR 1.6 million to EUR 1.4 million. Whilst the financial results and tax expenses remained broadly stable, net profit came in at EUR 0.5 million compared to the EUR 0.9 million in the first quarter.
Consequently, basic earnings per share decreased from EUR 0.16 to EUR 0.09. Our income statement shows that while pressured at the bottom line, we continued our tight cost control and incremental margin expansion.
Let's go to the customer acquisition cost. Our strong focus on profitability drove a further tightening of customer acquisition spend during the quarter. This reduction, while impacting year-on-year top line growth was a necessary step in maintaining financial discipline during difficult times. Total customer acquisition costs were reduced by 20% quarter-on-quarter from EUR 15 million in Q1 to EUR 12 million in Q2. This reflects management's decision to lower the target CPA in adherence to the group's profitability first strategy and in light of market volatility.
Customer acquisition costs for the period were down by 10% from EUR 17.1 million in Q1 to EUR 15.4 million in Q2. And as you can see, the marketing cost ratio, the CAC for the period, the customers acquisition cost for the period as a percentage of total sales further improved from 41% in Q1 to 32% in Q2, confirming the improved marketing efficiency and more targeted approach to customer onboarding.
Let's go to the favorite topic. Cash conversion and cash position. Ladies and gentlemen, one of the clear highlights of the second quarter was a strong cash generation. Operating free cash flow increased significantly from EUR 2.1 million in Q1 to EUR 6.8 million in Q2. This improvement was driven by a combination of a reduction in customer acquisition costs and a continued tight operational cost control as well as an incremental margin expansion and lesser corporate tax payments.
Cash tax paid were EUR 2.8 million, which was lower than the EUR 4.8 million recorded in the first quarter. Investing and finance activities remained modest with only around EUR 0.5 million of cash outflow each during the quarter. At the end of June, our net cash position reached EUR 20 million, up from EUR 13.6 million at the end of March. This strong liquidity position provides a solid foundation for the second half of the year.
The group's balance sheet remains robust and well capitalized, but might be strongly affected by the current situation going forward. As of June 30, total assets amounted to EUR 94 million compared to EUR 98 million at the year-end 2024. This slight reduction was mainly due to the continued decrease in contract costs, consistent with our shift towards lower marketing spend as well as a further amortization of our technical platform developments.
We expect that the recent developments regarding the payments ecosystem will likely have a significantly adverse effect on our contract cost in future periods. And as already mentioned, cash rose sharply to EUR 20 million, whilst trade and other receivables decreased further.
On the liability side, we continue to operate with 0 bank borrowings, further underlying the strength and simplicity of our capital structure. Deferred tax liabilities reduced to EUR 5.7 million and income tax payables were cleared completely during the period. Our equity increased marginally to EUR 73.3 million, resulting in an equity ratio of 78% compared to 72% at the end of 2024.
Our lifetime value of the customer base totaled EUR 89 million at the end of Q2. But as Luc mentioned earlier, the significant developments in the digital payment ecosystems will also negatively affect this off-balance sheet operational indicator going forward.
Ladies and gentlemen, while our top line remains under pressure, the underlying cost structures have improved. We will continue to balance growth initiatives with profitability discipline and will reassess our CAC investment levels in the second half depending on market conditions, digital product developments and customer response.
The year 2025 has proven to be and will continue to be a demanding period for our business. To navigate these tough conditions successfully, we must focus on adapting to required changes in the digital payment ecosystem while maintaining strict cost discipline and cash flow management. We remain confident that we are able to get back on track despite the recent developments in this global payment ecosystem.
So let's go to the Q&A. So thank you for your attention, and that concludes our presentation today. We shall now commence our Q&A session. So Sebastian, our first question, please.
Our first questions today are from Robert Pohlhausen at Astaris Capital Management and directed to Luc. Robert asks, I read the news about the payment issues, which is disappointing. Who is your payment provider? And what are these new standards?
Well, thank you, Robert, for your questions. Regarding the entity -- the identity of our payment service provider, we ask for your understanding that we cannot disclose the specific name publicly, of course. This is due to competition reasons and confidentiality obligations that we are bound by. Our focus remains on resolving these matters constructively and improving our payment infrastructure for the future. We are working hard to find a solution and are actively engaged with existing and alternative partners to secure continuity in our payment processing capabilities.
As for the new standards affecting our operations, they relate to the implementation of Visa's acquiring monitoring program, named VAMP, which is scheduled to come into force on October 1, 2025. VAMP introduces stricter global requirements for acquirers and merchants with a focus on charge-back performance of fraud risk classification. In anticipation of these changes, some acquiring banks have reclassified certain merchant IDs, so called MIDs as high risk and have stopped processing transactions for them. This has affected our ability to process payments from a portion of our customer base and to acquire new customers.
We are doing everything we can do to mitigate the impact and adapt swiftly to the evolving regulatory and payment landscape. While these developments are unexpected and challenging, we remain committed to safeguarding the company's operations and improving tweaking our business model.
Our next 3 questions are from [ Kun Binet ] at [indiscernible] for Ben. Kun asks, could you elaborate on what the impact is of the current restrictions to process payments from part of the existing customer base and what you exactly mean with it?
Thanks, Kun. When we refer to restrictions to process payments from part of the existing customer base. We mean that certain acquiring banks have in response to evolving card scheme standards, halted the processing of transactions linked to specific merchant ID associated with Cliq. So this has resulted in a portion of existing customers being unable to complete recurring subscriptions payments. This impact is currently being evaluated in close cooperation with our payment service partners. And we are actively engaging with alternative acquiring banks to restore full processing capacity as soon as possible.
How does the announcement regarding the payment standards affect the revolving credit facility of EUR 15 million of HSBC? Are there any discussions with HSBC regarding the renewal of the credit line or breach of covenants?
There has been no breach of covenants, and we remain fully compliant with all terms. The current facility is structured with minimal covenant requirements. So there is no immediate impact stemming from the development in the payment ecosystem. We currently hold a strong net cash position of over EUR 20 million and continue to manage our liquidity proactively. That said, we remain in regular and constructive dialogue with HSBC about our financing structure.
And lastly, did Dylan Media, by your knowledge, sell any of its shares in the last month? This is for investors a relevant question as the owner of Dylan is also a member of the Board of Directors.
Appreciate it Kun. And to our knowledge, Dylan Media has not sold any of its shares in Cliq in the past months. Dylan Media remains a committed long-term shareholder and with a holding of around 46% of the outstanding share capital, our largest shareholder.
Next up, a question sent in by [indiscernible]. Ben, Uwe asks, regarding your statement with the payment service providers, I understand that it's been early days to assess the financial impacts. Could you give at least a ballpark estimate on how huge the challenge is not only financially, but also in terms of subscriptions and number of payments or a time line when you will have further information and plan to resolve it? Will there also be an impact on future subscriptions since the last time when payment service providers changed the service scheme, our business was heavily disrupted. Do you see any further disruptions coming from the change this time? Or do you have a time line when you could assess the longer-term impacts?
Thank you. It's indeed still early days for quantifying the full impact of the recent developments with our payment service infrastructure. At this stage, we are actively working with our payment service partners to fully assess the situation. But we are not yet in a position to provide reliable estimates, neither in financial terms nor in specific subscription numbers or transaction volumes. As mentioned, a portion of the recurring payments from the existing subscribers cannot currently be processed. And new customer acquisition is also temporarily constrained in affected markets.
However, this is not a full system disruption and many parts of our business remain fully operational. The degree of disruption will ultimately depend on how quickly we can either resolve the issue with the effected acquiring banks or successfully onboard new partners. We understand the concern, your concern, the market concern regarding potential future subscriptions. While it is true that previous changes to customer care tools in place, and the card scheme companies led to significantly higher churn rates.
We are actively pursuing multiple risk mitigation strategies and corrective actions in parallel at this time.
Roland Pecker wrote, as a shareholder, I'm especially interested in the statement in the today announced Q2 highlights. Certain card schemes and acquiring banks are no longer allowing the processing of payments authorized by existing Cliq Digital customers. These new standards currently limit the company's ability to process payments from some of its existing customer base and to acquire new customers. What exactly does that mean? And why is that problem not solvable since other companies don't seem to have the same problem. How can credit card institutes deny by the customer authorized payment? This is a problem for over a year, which wasn't explained until now in detail by the management of Cliq Digital. Shareholders finally do deserve an answer. Luc, what do you answer, Roland?
Well, thank you, Roland. It's important to note that this does not imply customer authorizations were invalid or that card networks are arbitrarily rejecting legitimate payments. Rather acquiring banks have discretion on the card scheme rules to block transactions associated with merchant IDs, they deem noncompliant with updated program thresholds and even if the end user has authorized the transaction. While it may seem that other companies don't have the same problem, this is not entirely accurate.
Many subscription-based digital service providers, especially those with multi merchant structures and international footprints have faced similar challenges under the evolving Visa MasterCard compliance regimes. However, the visibility of those issues can vary as companies respond differently based on the structure of the acquiring relationships, dispute ratios and operational complexity.
As to why this issue has not been resolved yet, it's not a purely internal Cliq issue that can be fixed via product or process tweak. It requires coordinated action between our payment service provider, current and potential new acquiring banks and the card schemes themselves.
Ralf Marinoni at Quirin has the following questions for Luc. You explained that certain card schemes and acquiring banks don't allow processing payments authorized by existing customers of Cliq any longer. Is this the case for North America and Europe or North America only?
Well, thank you, Ralf. The current restrictions primarily affect Europe, where certain acquiring banks have stopped processing transactions linked to specific merchant identifiers associated with Cliq. But the restrictions will also affect the U.S. just to a lesser extent.
How important is credit card payment at present?
Well, credit card processing remains one of the most important payment channels for Cliq Digital subscription-based services. It supports 98% of the group sales and is deeply embedded in our customer journey. Any disruption to credit card processing, therefore, has a meaningful impact.
In this context, does it make sense to switch to alternative payment systems such as Apple Pay, Google Pay or PayPal? Or are there other alternatives?
Well, of course, we are actively evaluating additional payment options, including Apple Pay, Google Pay and PayPal. These methods could play an important role in diversifying and strengthening our payments infrastructure, especially in markets where credit card coverage is less stable or where we face restrictions on the current merchant identifiers. However, integration time lines and regulatory compliance vary across partners, of course, and regions.
So we are approaching this step in a parallel with restoring core credit card functionality. And our long-term goal is to create a more resilient and diversified payment setup.
Dylan Media holds 25% of Cliq's share capital. And together with members of Cliq's Management and Supervisory Boards, 41% of the company's share capital are held. Do you know what Dylan Media plans with its share package?
Well, as of today, we have no indication that Dylan Media intends to change its shareholding in Cliq Digital. Together with the members of the Management and Supervisory Board, this group represents around 41% of our total share capital. And as always, any changes to major shareholdings would be subject to statutory disclosure requirements.
Our next questions are from Stein [indiscernible]. He asks, Luc, could you give an update of the Fit for Future program?
Yes, of course, I'm happy to provide an update. The Fit for the Future transformation program was essentially concluded in the first quarter of this year and is now hardwired into how we operate. It enabled us to streamline our organizational structure, reduce personnel costs and shut down legacy systems. And as a result, Cliq is leaner, more focused and better aligned with our profitability first strategy. That said, while the foundations are in place, the productivity gains we are targeting have not yet fully materialized. And some early signals are encouraging, but they are not yet consistent or scalable.
So while the formal program has ended, we do expect to continue fine-tuning our organization as we push for greater efficiency and structural competitiveness.
Could you give more color on this vague statement? The background of such rejections are significant developments in the digital payments ecosystem driven by newly announced worldwide regulatory standards introduced by card schemes and acquiring banks. Is this related to certain players in the industry like Worldline?
Well, as previously mentioned, this primarily concerns the global tightening of fraud and dispute thresholds by card schemes, especially Visa Mastercard as part of structured programs, which affect specific needs. These programs require acquiring banks to proactively screen and act on merchants that are trending toward our exceeding predefined risk thresholds. And even if transactions were previously authorized by the customer. So really, this affects many players in the market.
What is the recommendation of the members of Cliq's Management and Supervisory Boards in the function as a shareholder of Cliq concerning the proposed share buyback?
Well, the original proposal was made upon request of Dylan Media. And giving their percentage of shareholding in Cliq, we presume that this resolution will not pass at the upcoming AGM as they will vote against a repurchase program. As members of the Management Board, we are currently primarily concerned with the developments announced on August 5, 2025, and their impact on our financial position. In light of those developments, we understand Dylan Media's move to no longer pursue to repurchase program. As announced yesterday, we currently no longer follow a strategy to delist the company.
As members of Cliq's management are also involved at Dylan Media, how are the potential conflicts of interest handled? With all the strange moves, first tender offer, then no tender offer, but share buyback, now no share buyback anymore, it feels that minority shareholders are missing some pieces of the puzzle.
Well Stein, the Management Board remains fully committed to transparent communication. Rest assured that the Management Board and the Supervisory Board of Cliq Digital AG remain fully committed to the fiduciary duties to act in the best interest of the company and all its stakeholders. This responsibility guides every step we take, especially regarding decisions of strategic significance for the company. All potential conflicts of interest of a Board member were disclosed to the other Board members and adequate measures to deal with the conflict were discussed in each individual case. All relevant conflicts of interest were handled in accordance with the law.
And our last question today came in from Dr. Peter [indiscernible] for Luc. On the 14th of July, the FTC's Click-to-cancel rule went into effect can you specify the impact on Cliq's business, please?
Of course. Thank you, Peter, for that question. We were all aware of the Federal Trade Commission's Click-to-cancel rule. The regulation largely formalizes existing U.S. requirements for clear and simple cancellation processes aiming to prevent the necessary barriers for customers, which we have also in place already for several years. As previously communicated at the beginning of last year, the standards had already begun to influence the market and thus. In 2024, we already observed elevated churn levels across all regions, driven by tightened refund and cancellation practices in anticipation of regulatory changes.
So ladies and gentlemen, this was our last question for this afternoon. Should you have any further questions, please reach out to Sebastian. Thank you for joining our second quarter 2025 earnings call today. Have a great day and all the best.
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Finanzdaten von CLIQ Digital
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Dez '25 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 182 182 |
51 %
51 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 150 150 |
50 %
50 %
82 %
|
|
| Bruttoertrag | 32 32 |
54 %
54 %
18 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 29 29 |
30 %
30 %
16 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | -3,25 -3,25 |
122 %
122 %
-2 %
|
|
| - Abschreibungen | 7,68 7,68 |
31 %
31 %
4 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | -11 -11 |
408 %
408 %
-6 %
|
|
| Nettogewinn | -12 -12 |
58 %
58 %
-6 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Firmenprofil
Cliq Digital AG engagiert sich in der Bereitstellung von digitalen Unterhaltungsprodukten über ihre eigene Zahlungs- und Vertriebsplattform. Sie bietet den Endkunden Direktmarketing und Abrechnung ihrer Produkte über Online- und Mobile-Marketing-Kanäle an. Das Unternehmen wurde 2003 von Luc Voncken und Remco Westermann gegründet und hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf, Deutschland.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Mr. Voncken |
| Mitarbeiter | 102 |
| Gegründet | 2003 |
| Webseite | cliqdigital.ag |


