BeyondSpring Inc. Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
EV/FCF setzt den Unternehmenswert eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Free Cashflow. Die Kennzahl zeigt damit, mit welchem Vielfachen des aktuellen Free Cashflows ein Unternehmen bewertet wird. EV/FCF ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Deshalb wird SBC bei dieser Variante vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
EV/FCF ex SBC = Enterprise Value ÷ (Free Cashflow (TTM) − SBC)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EV/FCF ermöglicht eine Bewertung auf Basis des Free Cashflows und ergänzt damit gewinnbasierte Bewertungskennzahlen wie das KGV. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow niedrig ist. Die Ursachen dafür sollten jedoch immer im Unternehmens- und Branchenkontext betrachtet werden.
- Ein hohes EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow hoch ist. Das kann beispielsweise auf hohe Wachstumserwartungen oder eine vorübergehend schwache Cash-Generierung zurückzuführen sein.
- Bei positiver SBC und positivem bereinigtem Free Cashflow fällt EV/FCF ex SBC in der Regel höher aus als das klassische EV/FCF.
- Besonders aussagekräftig ist die Kennzahl bei Unternehmen mit relativ stabilen und gut einschätzbaren Cashflows.
- Bei negativem oder sehr niedrigem Free Cashflow ist EV/FCF nur eingeschränkt aussagekräftig und sollte nicht wie ein gewöhnliches Bewertungsmultiple interpretiert werden.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 SBC | in % Umsatz
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % Umsatz = (SBC ÷ Umsatz) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am Umsatz zeigt, wie stark ein Unternehmen auf dieses Mittel setzt und wie viel der Wertschöpfung an Mitarbeiter statt an Aktionäre fließt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist grundsätzlich positiv: Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zum Umsatz gering aus.
- Ein hoher Wert kann dagegen auf eine stärkere Abhängigkeit von aktienbasierter Vergütung und ein höheres potenzielles Verwässerungsrisiko hindeuten. Entscheidend ist dabei auch, ob das Unternehmen die Verwässerung durch Aktienrückkäufe ausgleicht.
📘 SBC in % FCF
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Free Cashflow (FCF) ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % FCF = (SBC ÷ Free Cashflow) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am freien Cashflow zeigt, wie groß die SBC im Verhältnis zur vom Unternehmen erwirtschafteten Cash-Generierung ist. Da SBC nicht zahlungswirksam ist, wird sie bei der Berechnung des FCF typischerweise nicht als Cash-Abfluss berücksichtigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist hier meist günstig. Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zur Cash-Erzeugung gering aus.
- Ein hoher Wert bedeutet, dass ein großer Teil des ausgewiesenen freien Cashflows durch nicht zahlungswirksame SBC gestützt wird.
- Je höher der Wert, desto stärker kann die SBC die tatsächliche wirtschaftliche Belastung für Aktionäre widerspiegeln.
📘 SBC-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das SBC-Wachstum 1J zeigt, wie stark sich die aktienbasierte Vergütung (Stock-Based Compensation) eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das SBC-Wachstum zeigt, ob die aktienbasierte Vergütung für Aktionäre zunehmend oder abnehmend relevant wird. Steigt die SBC deutlich, kann dadurch langfristig auch die Verwässerung der Aktionäre zunehmen. Gleichzeitig handelt es sich um einen nicht zahlungswirksamen Aufwand, der in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis mindert, in der Kapitalflussrechnung jedoch wieder hinzugerechnet wird.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher positiver Wert ist meistens negativ, denn steigende SBC kann die Belastung für Aktionäre erhöhen, insbesondere durch mögliche Verwässerung.
- Entscheidend ist, ob die Entwicklung der SBC langfristig nachhaltig bleibt. Ein gewisses Maß an SBC ist bei vielen Wachstums- und Technologieunternehmen üblich.
📘 Aktienanzahl-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das Wachstum der Aktienanzahl zeigt, wie stark sich die Zahl der ausstehenden Aktien innerhalb eines Jahres verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Aktienanzahl bestimmt, auf wie viele Anteile sich Gewinn und Vermögen des Unternehmens verteilen. Sinkt die Anzahl der Aktien, steigt der relative Anteil bestehender Aktionäre. Steigt sie, werden bestehende Aktionäre verwässert. Die Kennzahl macht damit Verwässerung und Aktienrückkäufe direkt sichtbar.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein negativer Wert ist meist positiv, da die Zahl der ausstehenden Aktien zurückgeht.
- Ein positiver Wert deutet auf eine Verwässerung bestehender Aktionäre hin.
- Ein sinkender Wert ist nicht automatisch positiv: Entscheidend ist auch, zu welchem Preis und wie die Rückkäufe finanziert werden.
📘 Shareholder Yield
📈 Was ist das?
Der Shareholder Yield zeigt, wie viel Wert ein Unternehmen im Verhältnis zu seiner Marktkapitalisierung durch Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau für seine Aktionäre schafft. Damit geht die Kennzahl über die klassische Dividendenrendite hinaus.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Dividendenrendite allein zeigt nur einen Teil davon, wie ein Unternehmen sein Kapital zugunsten der Aktionäre einsetzt. Neben Dividenden können auch Aktienrückkäufe den Anteil bestehender Aktionäre am Unternehmen erhöhen. Ein Abbau der Verschuldung stärkt zusätzlich die finanzielle Position des Unternehmens. Der Shareholder Yield fasst diese drei Komponenten in einer Kennzahl zusammen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein höherer Wert bedeutet mehr Kapitalrückgabe bzw. einen stärkeren Schuldenabbau zugunsten der Aktionäre.
- Die Zusammensetzung ist wichtig: Dividenden, Rückkäufe und Schuldenabbau haben unterschiedliche Auswirkungen.
- Rückkäufe schaffen nur dann Wert, wenn die Aktien zu attraktiven Preisen zurückgekauft werden.
- Entscheidend ist auch, ob die Kapitalrückgaben und der Schuldenabbau nachhaltig finanziert werden.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt an, wie viel Bargeld tatsächlich übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen seine Betriebsausgaben und Investitionsausgaben gedeckt hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab, um den Cashflow um den Effekt der nicht zahlungswirksamen SBC zu bereinigen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free Cashflow ex SBC = Operativer Cashflow − SBC − Investitionen in Sachanlagen (CAPEX)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF spiegelt die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens wider – unabhängig von den bilanziellen Gewinnen. Er zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab und zeigt, wie hoch die Cash-Generierung nach Abzug der SBC ausfällt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free-Cashflow-Marge | ex SBC
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel Free Cashflow ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Umsatz erwirtschaftet. Der Free Cashflow entspricht vereinfacht dem operativen Cashflow abzüglich der Investitionsausgaben. Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Daher wird SBC bei dieser Kennzahl vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free-Cashflow-Marge ex SBC = (Free Cashflow − SBC) ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie effizient ein Unternehmen seinen Umsatz in Free Cashflow umwandelt. Ein hoher Free Cashflow kann dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder weitere Investitionen geben. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung der Cash-Generierung aus Sicht der Aktionäre.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen einen hohen Anteil seines Umsatzes in Free Cashflow umwandelt.
- Das kann dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder Investitionen geben.
- Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich die mögliche Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen.
- Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Sinkende Werte können beispielsweise auf höhere Investitionen, Veränderungen im Working Capital oder eine schwächere operative Entwicklung zurückzuführen sein.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
BeyondSpring Inc. Aktie Analyse
Analystenmeinungen
7 Analysten haben eine BeyondSpring Inc. Prognose abgegeben:
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Shareholder/Analyst Call - BeyondSpring Inc.
vor 16 Tagen
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Special Call - BeyondSpring Inc.
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aktien.guide Basis
BeyondSpring Inc. — Shareholder/Analyst Call - BeyondSpring Inc.
1. Management Discussion
Good morning, and welcome to the 2026 Annual Meeting of Shareholders of BeyondSpring Inc.
Good morning. I'm Min Qiu, Chief Executive Officer of BeyondSpring Inc. It's my pleasure to preside over our company's 2026 Annual Meeting. This meeting is officially called to order. I'd like to thank Richard Ouyang from our independent auditor, CBIZ, who is in attendance at today's meeting. A notice of the meeting was sent to all shareholders of record as of the close of business on September 3, 2026. Only shareholders of record are entitled to vote. I'm informed by our Inspector of Election that the holders of more than a majority of the total number of outstanding shares of common share entitled to vote are present, either virtually or by proxy. So a quorum is present. The polls are open for voting through the web portal. Shareholders who would like to vote may do so now and follow the instructions there. The polls will be closed following the discussion of today's business items.
The first and only item is the ratification of the appointment of CBIZ as our independent registered public accounting firm for the fiscal year ending December 31, 2026. Our Board recommended that our shareholders vote for the ratification of authority. If a shareholder would like to make a comment regarding the proposal, please submit your comments through the web portal.
There is no further discussion regarding the proposals. We will now proceed to vote. Any shareholders still wishing to vote should do so now. If you have already sent in your proxy or voted via telephone or Internet and do not want to change your vote, you do not need to take any further action. I will pause for a moment for any final voting.
[Voting]
Now that everyone has had the opportunity to vote, I now declare the polls closed. I can now present the voting results received from our Inspector of Election. I'm pleased to report that the majority of votes cast have been voted in favor of the ratification appointment of CBIZ as the company's independent registered public accounting firm for the fiscal year ending December 31, 2026.
We greatly value shareholder input. Any questions submitted will be carefully reviewed and addressed after the meeting through our transfer agent. Complete voting results will be filed with the Form 8-K that will be posted on the sec.gov website, following the tabulation of the final voting results.
That concludes the business items for consideration at today's meeting. Thank you for your participation. The meeting is now adjourned.
The meeting has now concluded. Thank you for joining. You may now disconnect.
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BeyondSpring Inc. — Special Call - BeyondSpring Inc.
1. Management Discussion
Greetings. Welcome to BeyondSpring's Corporate Update and Strategic Development Call. [Operator Instructions] Please note that this conference is being recorded. At this time, I'll now turn the conference over to Min Qiu, CEO of BeyondSpring. Thank you. You may now begin.
Good morning, everyone, and thank you for joining today's call. Before we begin, I would like to remind listeners that remarks made on today's call may reflect forward-looking statements that are related to such matters as BeyondSpring's clinical and preclinical research and development activities and results, regulatory and commercial plans, industry trends, market potential, collaborative initiatives and financial projections, among others.
While management believes that its assumptions, expectations and projections are reasonable in view of the currently available information, you are cautioned not to place undue reliance on these forward-looking statements. The company's actual results may differ materially from those discussed during this call for a variety of reasons, including those described in the forward-looking statements and risk factors sections of the company's 10-K and other filings with the SEC, which are available on the Investors section of BeyondSpring's website.
Joining me today are our Chairman, Dr. Lan Huang, our Chief Executive Officer, Mr. Min Qiu; and our Chief Scientific Officer, Dr. June Lu. I will now turn the call over to our Chairman, Lan, please go ahead.
Thank you,[ Cedric ]. Good morning, everyone, and thank you for joining us today. First, let me briefly introduce BeyondSpring Inc., which was founded in 2010, is headquartered in New Jersey and was listed in NASDAQ in 2017. BeyondSpring holds an equity interest in Seed Therapeutics, which is a clinical stage molecular glue company with investments from global pharmaceutical companies, Eli Lilly and Eisai. In addition, we are developing a first-in-class anticancer small molecule agent, plinabulin, which has composition of matter patent protection through 2036 in over 40 jurisdictions with potential to extend to 2041 based on Hatch-Waxman rule.
Plinabulin has an extensive safety package. More than 700 cancer patients have been treated with plinabulin. We plan to initiate DUBLIN-4, a confirmative Phase III study in second-line/third-line non-squamous non-small cell lung cancer post immune checkpoint inhibitors, or ICI, 442-patient study with OS as the primary endpoint. We believe to this study to be supported by its unique mechanism and the previous encouraging clinical evidence. This is a patient population with significant unmet medical needs. Recently, 12 Phase III studies have failed to demonstrate an OS benefit over docetaxel, the current standard of care.
Plinabulin combined with docetaxel demonstrated OS benefit versus docetaxel in a Phase III study in non-small cell lung cancer, DUBLIN-3, which was published in the Lancet Respiratory Medicine in 2024. Learning from DUBLIN-3, we have designed DUBLIN-4 to focus on plinabulin mechanism-targeted non-small cell lung cancer patients. Today, we are excited to share with you the news that the FDA has granted Fast Track designation to plinabulin plus docetaxel for the patient population being studied in DUBLIN-4.
In addition, we entered into a strategic transaction to receive access to clinical data from around 50% of the 442 patients planned for DUBLIN-4 by selling our ownership in Greater China subsidiary. We believe this represents a more capital and execution-efficient path toward DUBLIN-4 interim analysis of 221 PFS events. After this strategic transaction, BeyondSpring still owns global rights of plinabulin outside of Greater China. Today, we would like to explain the scientific and the clinical rationale for DUBLIN-4, what the Fast Track designation means for this program and how the strategic transaction is expected to support this global Phase III study.
I will now turn the call over to our CEO, Min, to begin the presentation. Min, please go ahead.
Thank you, Lan. Good morning, everyone. As Lan mentioned, today, I will focus on 2 important developments for BeyondSpring and our DUBLIN-4 program, the FDA Fast Track designation and strategic transaction related to the China portion of DUBLIN-4. I will first outline the key messages, then turn the presentation over to June Lu, our Chief Scientific Officer, to review the unmet need, the mechanistic rationale for plinabulin and the clinical evidence supporting DUBLIN-4. After that, I will return to review the DUBLIN-4 study design and summarize the path forward for plinabulin and DUBLIN-4.
Let me begin with the key takeaway from today's update. We have 2 important developments that we believe strengthen the path forward for DUBLIN-4. First, the FDA has granted Fast Track designation for plinabulin plus docetaxel for the same patient population being studied in DUBLIN-4, second- and third-line non-squamous NSCLC following ICI treatment and platinum-based chemotherapy and without actionable genomic alterations. The designation provides opportunities for more frequent interaction with the FDA during development and may allow rolling review of a future regulatory application as well as potential eligibility for priority review if applicable criteria are met.
Second, we have entered into a strategic transaction involving the sale of our Greater China subsidiary interest to Biolin Investment Limited. Under this arrangement, BeyondSpring expects to receive access to clinical data from approximately 50% of the planned 442 patients in DUBLIN-4, supporting progress towards the study's interim analysis. Importantly, BeondSpring continues to retain the global rights to plinabulin outside Greater China. Together, these 2 developments are designed to improve the capital and execution efficiency of DUBLIN-4 and advance the study toward its next major clinical milestone, the prespecified interim analysis at 221 PFS events.
With that overview, I will now turn it over to June, our Chief Scientific Officer, to review the unmet need, the mechanistic rationale for plinabulin and the clinical evidence supporting DUBLIN-4. June, please go ahead.
Thank you, Min. I would like to expand on what Lan and Min just mentioned about the clinical need and the patient population that DUBLIN-4 is designed to address. Immune checkpoint inhibitors or ICI have become a major part of the standard of care for treatment of non-small cell lung cancer. However, almost 60% of the patients eventually progress after ICI treatment. For patients who do not have actionable genomic alteration, or commonly referred to as driver-negative, treatment options are limited once they progress after frontline ICI and platinum-based chemotherapy.
In this setting, docetaxel remains an important standard treatment option. However, historic outcomes with docetaxel remain modest with a median overall survival of approximately 9 to 11 months and significant hematologic toxicity, including over 40% severe neutropenia, which may limit docetaxel dose intensity and the treatment duration. Importantly, 12 Phase III studies using different treatment approaches, including 8 PD-1, PD-L1 inhibitor combinations and 4 antibody drug conjugate monotherapy in similar patient populations have failed to demonstrate an overall survival extension beyond docetaxel.
This highlights the significant unmet need in the post-ICI setting. Based on our projections, the post-ICI target population across the U.S. and the 5 major European markets of Germany, France, the United Kingdom, Italy and Spain could reach approximately 135,000 patients in 2037 at the projected peak sales if approved, which represents a meaningful patient population that DUBLIN-4 is designed to address. Before reviewing the clinical data, I would like to first highlight the mechanistic rationale for plinabulin in the post-ICI setting.
First is the structural basis of plinabulin as a first-in-class fast-off microtubule destabilizer with a distinct mechanism and a tolerability profile differentiated from other microtubule targeting agents on the market, such as taxanes, eribulin and vinca. Researchers now know that microtubules are not just structural elements of the cells, but also serve as dynamic sensors in response to stress signals. Plinabulin's interaction with microtubules triggers the release of guanine nucleotide exchange factor GEF-H1, a key signaling protein that drives dendritic cell, or DC maturation, antigen-presenting cell or APC activation and a subsequent antitumor immune response. This is especially the case when plinabulin is combined with standard of care chemotherapy or radiation that induces real-time tumor cell death and the release of tumor neoantigens. In other words, plinabulin's immune modulatory effect improves tumor antigen presentation that is necessary for sustained tumor-specific T-cell response to help overcome ICI resistance.
We have early clinical data that plinabulin also modulates tumor vasculature, which provides additional mechanistic rationale for going after non-squamous non-small cell lung cancer where anti-VEGF drugs are used. Finally, plinabulin has demonstrated neutropenia mitigating activity, which may help support chemotherapy dose intensity and the treatment continuity. Together, these complementary mechanisms provide a biological rationale for evaluating plinabulin containing regimens in the post-ICI setting. Let me now turn to the clinical evidence supporting this rationale. DUBLIN-4 is supported by encouraging clinical evidence from our DUBLIN-3 study together with the prospective data from Study 303.
First, in the overall DUBLIN-3 Phase III population of intention-to-treat 559 patients in second- and third-line EGFR wild-type non-small cell lung cancer with 1:1 randomization. Plinabulin plus docetaxel demonstrated a statistically significant overall survival benefit with a hazard ratio of 0.82. We also observed a long-term survival benefit with higher 24 and 36 months survival rates than docetaxel alone. Second, in the non-squamous population of 332 patients, which is more relevant to DUBLIN-4, the observed overall survival hazard ratio was 0.72 with a median extension of approximately 2.5 months.
Third, a post-hoc analysis of DUBLIN-3 revealed an encouraging efficacy signal in the post-ICI subgroup. The median overall survival was 15.8 months with plinabulin plus docetaxel compared to 11.7 months with docetaxel alone. The median progression-free survival or PFS was 5.6 months versus 3.8 months and the objective response rate or ORR was 18.2% versus 8%. In addition, Study 303 evaluated a plinabulin containing regimen with docetaxel in the post-ICI setting. It reported a median PFS of 7.0 months, an ORR of 18%, a disease control rate of approximately 80% and a 2-year overall survival rate of 58%.
These data suggests a more durable tumor response compared to docetaxel in similar patient populations as reported in TROPION-Lung01 and COSTAR Phase III study. Taken together, the DUBLIN-3 subgroup findings and the results from Study 303 provide a clinical rationale for evaluating DUBLIN-4 in a more clearly defined plinabulin mechanism-supported population of patients with non-squamous non-small cell lung cancer whose disease has progressed following ICI treatment.
With that, I will turn it back to Min to review the DUBLIN-4 study design and discuss how we plan to execute the program. Min, please go ahead.
Thank you, June. Let me now briefly review the design of DUBLIN-4. DUBLIN-4 is a confirmatory global Phase III study in post-ICI driver-negative non-squamous NSCLC. Approximately 442 patients are planned to be enrolled. Patients will be randomized 1:1 in the double-blind design. The experimental arm received docetaxel plus plinabulin, while the control arm received docetaxel plus placebo. OS is the primary endpoint with PFS, ORR and other important clinical and safety measures also included in the study. Approximately half of the planned enrollment is expected from China and approximately half from Western regions.
BeyondSpring brings several execution capabilities to this program, including global oncology and regulatory experience, experience completing Phase III studies and established clinical sites and investigator network and direct operational experience from DUBLIN-3. Our currently disclosed development timeline should start initiation around the end of 2026 to early 2027, with interim analysis expected in 2028. As interim analysis is event-driven, the timing will depend on enrollment and the accumulation of PFS events.
Let me close by bringing these elements together and highlighting what we believe creates a clear path to value creation for plinabulin. First, we have a differentiated clinical stage assets supported by a substantial body of scientific and clinical evidence. More than 700 cancer patients have been treated with plinabulin across multiple clinical programs, providing an extensive clinical safety database. In DUBLIN-3, plinabulin plus docetaxel demonstrated a statistically significant OS benefit and its differentiated GEF-H1 mechanism provides both immunomodulatory activity and the potential to mitigate chemotherapy-induced neutropenia.
Second, we believe DUBLIN-4 provides a focused path to confirm this clinical benefit in the mechanism targeted post-ICI non-squamous NSCLC population. Importantly, the FDA Fast Track designation and our strategic transaction related to the China portion of DUBLIN-4 are expected to strengthen both the regulatory and execution framework for the program. Based on our current development time line, the prespecified interim analysis is expected in 2028, subject to enrollment and the accumulation of the required PFS events.
Finally, we believe DUBLIN-4 addresses a large and underserved post-ICI NSCLC patient population and if successful, could establish a meaningful commercial opportunity for plinabulin and unlock plinabulin's potential as a differentiated anticancer agent in NSCLC and beyond. Taken together, we believe the clinical evidence, differentiated mechanism, focused Phase III strategy and recent regulatory and strategic developments provide a clear path towards the next major value-creating milestones for plinabulin and BeyondSpring. Our focus now is on disciplined execution of DUBLIN-4 and advancing the program towards its prespecified interim analysis. With that, I will turn the call back to Lan.
Thank you, Min, and thank you, June. We believe these developments represent important progress for BeyondSpring and DUBLIN-4. We remain focused on executing the global Phase III program and advancing plinabulin towards its next major clinical milestone. With that, we're ready to take your questions. Operator, please open the line for Q&A.
[Operator Instructions] Our first question is from the line of Silvan Tuerkcan with Citizens.
2. Question Answer
Congrats on the transaction and the update here. Maybe just starting off big picture here. As you highlighted, there's 12 Phase III studies that showed no OS benefit, which points to the really big unmet need here post checkpoint inhibitors. Could you just maybe summarize one more time why DUBLIN-4 should work? And specifically, how did your prior observations and insights on the mechanism inform the trial? And how did you get to your powering assumptions from DUBLIN-3 and the Study 303? And then I have a follow-up.
Yes. Thank you, Silvan. I think I'm going to turn the answers to Dr. June Lu, our CSO.
Yes. Thank you for the question. This is June Lu. Yes, I agree with you that given the type of data out there, this is a challenging therapeutic space competing against docetaxel in post-ICI setting. I should also mention that in the recent COSTAR Lung Phase III study, Jemperli or dostarlimab plus docetaxel did not surpass docetaxel in PFS and overall survival. But still, this space is very active with at least 8 Phase III studies either ongoing or not yet recruiting, evaluating novel IO agent, ADCs, including those of novel targets bispecific antibody or bispecific ADC.
So to our end, we believe that plinabulin's mechanism supports the DUBLIN-4 program as the following: First, as docetaxel kills the cancer cells in the body, plinabulin is there to drive immunogenic DC maturation, breaking the immune tolerance, which is the key determinant to fully reverse T-cell exhaustion. We also stacked the deck in our favor, so to speak, by enrolling only non-squamous patients based on the efficacy data we saw in DUBLIN-3, Study 303 in post-ICI non-small cell lung cancer patients and the tumor vasculature effect of plinabulin. Together with the CIN benefit of plinabulin that allows for more docetaxel dosing and a better bone marrow recovery, we think that plinabulin helps to refresh and sustain the cancer immunity cycle for more durable antitumor immune response to help overcome IO resistance. Lan please chime in.
Yes. Thank you, June. Yes, Silvan, you asked this great question. So we have been studying plinabulin for over 15 years in its immune modulating mechanism. And we believe that it's differentiated DC maturation and also targeting vasculature and finally, reducing chemotherapy neutropenia really is perfect to combine this profile for this -- to get into this DUBLIN-4 population. And from the study design and also patient number, we have worked with independent statistician to use the DUBLIN-3 study data and also the OS hazard ratio for non-squamous population and also the post-hoc analysis in ICI progression patients to determine this 442-patient 1:1 randomization with a power of over 85%. Yes.
Yes. Great. And maybe on the business side, did the FDA sign off on your DUBLIN-4 basically design and maybe the patient composition, right? So now you will have a significant number of Chinese patients and then rest of world patients. Did they sign up for it and specifically the 50-50 split that you can expect here in this trial?
So Yes, if I can just start and then Min can chime in into the split of Western and Asian population split. So from a study design point of view, our Phase III protocol for DUBLIN-4 has been aligned with FDA in this population and also OS is the primary endpoint. And we are very honored to receive the Fast Track designation from FDA for this population. So secondly is, of course, it's always good to have more Western patients. But depending on where the patients come from the speed and also cost efficiency and also the support for the global study and the package for the FDA approval, where to utilize this 50-50 split. And they already have some examples before for this successful regulatory strategy. Min, you can talk about those examples.
Thank you, Silvan. Thank you, Lan. Yes, of course, there are also recent FDA approvals supported by programs with a substantial proportion of Asian patients. For example, the Nuvation Bio's drug taletrectinib, was approved based in part on the study conducted entirely in China together with the global study that also enrolled a high proportion of Asian patients. And also a drug from Dizal called sunvozertinib was approved based on a multinational study in which approximately 65% of the efficacy population was Asian.
But I think which is most important for us is that DUBLIN-4 will apply the same protocol and evaluation standards across regions. PK and efficacy will be evaluated across Asian and Western populations to assess the consistency of drug exposure and treatment effect. So yes, I think we believe our approximately 50-50 strategy is reasonable. Yes, of course, the ultimate acceptability of the data will depend on the actual study results and FDA's review. Thank you.
[Operator Instructions] The next question is a follow-up from the line of Silvan Tuerkcan with Citizens.
Yes. One more question, if I may be able to sneak that in. After obviously, this transaction that you just did, how much -- can you just maybe summarize your cash needs and how that aligns with the time in operations and trial start-up costs in the U.S. versus your first interim analysis in 2028?
Yes. So probably I can start, and then Min can chime in. So as you see that this study is a 442-patient study with the prespecified interim at a 221 PFS event. So with this very important noncash and also non-dilutive transaction with investors, that we are getting around 50% of the patient data, which is around 221 PFS events and OS events in the future. So that definitely cuts down on the cost for the -- for BeyondSpring to generate data to get to the prespecified interim analysis, which is the 221 PFS events. So the actual how much to be saved, of course, it's going to be determined by the study operation. But as you see here, already more than half of the study cost is reduced. And also China has such a great population of non-small cell lung cancer patients. So the speed is also going to add to our arrival at the prespecified interim analysis. Thank you for the great question.
Great. And sorry, one last one, if I may. So obviously, this is a small molecule, but it seems to do a lot of things. Maybe can you just summarize how, I guess, the mechanism of GEF-H1, kind of, explains all of these? And how does that line up with some of the side effects that you've seen in DUBLIN-3, such as the GI side effects and the hypertension?
Yes. So June will comment.
Yes. I very much welcome this in-depth question. We have been -- as Lan mentioned, we have been building our knowledge base over the years. First, I want to mention that people only recently recognized the sensory role of microtubules that may be as important or more important than their traditional architectural role. According to a recent Cell paper published by our collaborator, Dr. Michelle Steinmetz at the University of Basel, GEF-H1 is one of the key microtubule associated signaling proteins, but there are others that are not yet explored.
Second is GEF-H1 function is different in different cell types. Obviously, microtubules are everywhere, right? So biologically, its activity is highly regulated through phosphorylation sites depending on the timing, location and environmental cure. Under myelosuppressive condition, the bone marrow recovery or regenerative hematopoiesis is also a GEF-H1 dependent process. As far as the side effect you mentioned, GEF-H1 regulates barrier integrity in the intestine and normal vasculature.
The GI side effect is managed in the clinic by medication. We actually consulted with Dr. Christine Reinecker at UT Southwestern, who specializes in gastroenterology and gut health. He published in April this year that a long isoform of GEF-H1 is located in intestinal epithelial cells. So he believes that plinabulin's GI side effect may attribute to that. As far as the hypertension, the hypertension is transient, which often resolves within 4 to 6 hours after infusion. This is because GEF-H1 is at the tight juncture that its minor disturbance can cause transient endothelial disturbance shift. So I hope that answers your question.
And congrats again on the update.
At this time, I'll hand the floor back to Min for closing comments.
Yes. Thank you. Thank you for your questions and for joining us today. We appreciate your continued interest in BeyondSpring. We look forward to keeping you updated as we advance DUBLIN-4 and the development of plinabulin to help patients with high unmet medical need. Thank you, and have a good day.
Thank you. This will conclude today's conference. You may disconnect your lines at this time. Thank you for your participation.
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Finanzdaten von BeyondSpring Inc.
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
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| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 3,79 3,79 |
33 %
33 %
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| - Forschungs- und Entwicklungskosten | 4,56 4,56 |
54 %
54 %
-
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| EBITDA | -8,39 -8,39 |
3 %
3 %
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| - Abschreibungen | -0,04 -0,04 |
109 %
109 %
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| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | -8,35 -8,35 |
3 %
3 %
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| Nettogewinn | -6,69 -6,69 |
462 %
462 %
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Firmenprofil
BeyondSpring, Inc. ist ein Unternehmen im klinischen Stadium, das sich mit der Entwicklung von Krebstherapien beschäftigt. Es konzentriert sich auf nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, Neutropenie-Prävention sowie Plinabulin und Nivolumab. Das Unternehmen wurde 2013 von Lan Huang und Lin Qing Jia gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York, NY.
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| Hauptsitz | Cayman-Inseln |
| CEO | Dr. Huang |
| Mitarbeiter | 44 |
| Gegründet | 2010 |
| Webseite | www.beyondspringpharma.com |


