Bechtle Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 3,84 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 6,52 Mrd. €
Marktkapitalisierung = 3,84 Mrd. € | Umsatz erwartet = 6,78 Mrd. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 3,93 Mrd. € | Umsatz (TTM) = 6,52 Mrd. €
Enterprise Value = 3,93 Mrd. € | Umsatz erwartet = 6,78 Mrd. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF)
📈 Was ist das?
EV/FCF zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen Unternehmenswert durch freien Cashflow „zurückverdient”.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Unternehmen auf Basis ihrer tatsächlichen Cash-Erträge zu bewerten – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder buchhalterischem Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF deutet auf eine günstige Bewertung bei starker Cashgenerierung hin.
- Ein hohes EV/FCF kann entweder auf Optimismus oder auf temporär schwachen Cashflow hindeuten.
- Besonders hilfreich bei reifen, profitablen Unternehmen mit stabilen Cashflows.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Dividende je Aktie
📈 Was ist das?
Die Dividende je Aktie zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen pro Aktie an seine Aktionäre ausschüttet – typischerweise jährlich oder quartalsweise.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die absolute Größe der Auszahlung je Aktie – wichtig für alle, die regelmäßige Erträge suchen oder Dividendenstrategien verfolgen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile oder wachsende Dividende je Aktie ist oft ein Zeichen für ein solides Geschäftsmodell.
- Die Dividende je Aktie allein sagt aber nichts über die Rendite – dafür ist auch der Aktienkurs relevant (→ Dividendenrendite).
- Langfristig steigende Dividenden sind oft ein sehr gutes Merkmal (z. B. Dividenden-Aristokraten).
📘 Dividendenrendite
📈 Was ist das?
Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch die Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zum Aktienkurs ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft dabei, Dividendenaktien vergleichbar zu machen – unabhängig vom absoluten Auszahlungsbetrag.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine stabile Dividendenrendite kann auf verlässliche Ausschüttungen hinweisen.
- Ein Vergleich der 1J- und 5J-Rendite hilft zu erkennen, ob das Dividendenwachstum mit dem Kurswachstum Schritt hält.
- Eine niedrige Rendite ist nicht zwingend negativ – sie kann auf starkes Kurswachstum hindeuten.
📘 Dividendenwachstum
📈 Was ist das?
Das Dividendenwachstum zeigt, wie stark ein Unternehmen seine Dividende je Aktie über die Zeit gesteigert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
5J: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Stetig steigende Dividenden gelten als Zeichen für finanzielle Stärke und Aktionärsorientierung – besonders interessant für langfristige Investoren.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein stabiles Dividendenwachstum ist ein Zeichen nachhaltiger Ertragskraft.
- Ein hohes Dividendenwachstum kann ein erheblicher Hebel deiner Rendite sein:
- Wenn ein Unternehmen z. B. 1 € Dividende zahlt und diese über 5 Jahre jährlich um 15 % erhöht, bekommst du im 5. Jahr bereits 2 € je Aktie – doppelt so viel wie zu Beginn!
📘 Ausschüttungsquote (Payout)
📈 Was ist das?
Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns (pro Aktie) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Quote hilft einzuschätzen, ob eine Dividende auf Dauer tragfähig ist – besonders im Verhältnis zum erzielten Gewinn.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige Ausschüttungsquote bedeutet: Das Unternehmen behält einen größeren Teil des Gewinns für Investitionen – typisch für Wachstumsunternehmen.
- Eine moderate Quote (z. B. 25–50 %) steht oft für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ausschüttung und Zukunftsinvestitionen.
- Hohe Ausschüttungsquoten können attraktiv wirken, sind aber riskanter, wenn die Gewinne schwanken oder sinken.
📘 Dividendensteigerungen in Folge (Erhöhungen)
📈 Was ist das?
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Jahre in Folge ein Unternehmen seine Dividende pro Aktie erhöht hat – ohne Kürzung oder Aussetzung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein langer Track Record kontinuierlicher Erhöhungen spricht für Verlässlichkeit, solide Finanzen und aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein langer Zeitraum mit Dividendensteigerungen stärkt das Vertrauen – besonders in Krisenzeiten.
- Solche Unternehmen gelten als verlässlich und planbar für Einkommensinvestoren.
- Je länger die Serie, desto stärker das Commitment gegenüber den Aktionären.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt Aufschluss über die echte finanzielle Stärke eines Unternehmens – unabhängig von Bilanzierungsregeln. Er zeigt, wie viel Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau besteht.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
FCF reflects a company’s real financial strength – regardless of accounting profits. It shows how much flexibility a company has for dividends, share buybacks, or debt reduction.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free Cashflow Marge
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen tatsächlich als freier Mittelzufluss übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Marge misst die echte Liquidität, die ein Unternehmen erwirtschaftet – unabhängig von Bilanzierungsregeln oder Abschreibungen. Sie ist besonders relevant für Dividenden, Rückkäufe und Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig liquide Mittel erwirtschaftet.
- Sie ist ein starkes Signal für finanzielle Stabilität und Ausschüttungspotenzial.
- Wichtig ist der langfristige Trend – sinkende Werte können auf steigende Investitionen oder rückläufige operative Effizienz hindeuten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Bechtle Aktie Analyse
Analystenmeinungen
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Vergangene Events
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MAI
7
Q1 2026 Earnings Call
vor etwa 2 Monaten
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NOV
13
Q3 2025 Earnings Call
vor 7 Monaten
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aktien.guide Basis
Bechtle — Q1 2026 Earnings Call
1. Management Discussion
Thank you, and welcome to our Bechtle Analyst Conference on the first quarter 2026. I am delighted by your interest. Ladies and gentlemen, today, we are reporting on a strong start to the year for Bechtle AG. We are showing top line and bottom line double-digit growth rates. This is all the more remarkable given that the operating environment remains challenging. Well, with regard to the IT market, I've often said, size matters, and we are seeing this again very clearly now. Bechtle is one of the largest and most important VARs in Europe. Vendors work closely and trustingly with us. And this is paying off, especially in times like these when the IT market is characterized by the so-called memory shortage and the supply chain bottlenecks and clear price increases.
As usual, today's presentation is divided into three main sections. As usual, we start with the essential key financial highlights of the first quarter of the 2026 financial year, which Christian Jehle, our CFO, will present for the first time in the context of the Q1 presentations. Then latest news that is important strategic and developments beyond the figures, and I'm going to present those to you. And also the third part of the presentation, the outlook for 2026, our objectives and the overall economic development, which we expect for the next 3 quarters. But first, let's look at business performance. Mr. Jehle, please.
Thank you, Dr. Olemotz. The first quarter was characterized by difficult geopolitical framework conditions, amongst them, the war in the Middle East and the memory shortage that Dr. Olemotz already mentioned. On the other hand, we also saw high demand from customer groups in all segments. In many talks with our customers and vendors, we were able to find solutions in this respect. A company like Bechtle that stands for customer proximity and cooperation with vendors can benefit from such a situation. And as I said, we started out into the year 2026 excellently.
Let's, first of all, take a look at order intake and the order book. In Q1, order intake went up by 17%, which meant that our order book grew further. This means that Bechtle was able to benefit from the high level of demand. High order intake numbers also give us certainty for the development of Q2, and we see in April already that the development continues. Let's now take a look at the top line. Business volume grew by over 13%. In organic terms, we're at a very good level, 11%, which means that our core business is healthy and intact. And our acquisitions are, of course, an important contribution.
We are managing framework conditions well. Revenue and revenue growth is below the business volume as usual due to IFRS 15 and also the growing software business. Let's now take a look at our segments. All segments made a contribution to our growth, either in the double-digit or high single-digit range. The development in France is remarkable. We're back on a growth path having managed the turnaround. In the rest of Europe, we're growing at 17%, almost 30% when we include our acquisitions. And the good news is that growth is based on a very broad foundation and all customer segments. So this seems to be a sustainable trend.
Let's now take a look at our earnings situation. EBT is growing in double-digit terms. In Q1, we see growth in the top line, a stable profit margin, which makes us feel very confident. Investment into our own IT infrastructure continues, and our measures in cost management are showing the first success. So we still have a very positive message. So our gross margin and our profit margin are healthy in Q1.
Let's now take a look at the segments. Again, the trend is broad-based. All segments make a contribution to our development. We still see a higher share in the classic product business, which you can also see reflected in the margin. In Germany, we have the widest portfolio, established processes, professional management teams and decentralized services. Our specialists also work from a broad basis, and that also is mirrored in profitability. But of course, we're also working towards getting the international segment at the same level of margins.
So to conclude this part, let's take a look at operating cash flow. Operating cash flow in Q1 developed well after a decline the year before. We're now back in the green despite the positive and the important growth we've seen. Inventory has seen a buildup, but it's based on customer demand, and we see that our performance has increased. Also in terms of DSO after the last quarter of 2026 (sic) [ 2025 ], we were at 28 days, and this number used to be 39.
Now let's now take a look at our staff. The staff expansion we saw in Q1 is due to acquisitions only. In organic terms, we see a decline by 1.7%. Here as well, we take very conscious decisions, and we are exercising a moderate approach. By the end of March, 729 young people received training or went through dual study training courses at Bechtle.
Now let's now come to the latest news. Dr. Olemotz, please.
Yes. Thank you, Mr. Jehle. The latest news, which we've compiled here, highlights a lot of the key future areas of IT in which we are strategically well positioned, thereby underpinning once again Bechtle's readiness for the future. We look at the topic of quantum computing, an important project in the health care sector. And of course, digital sovereignty is an essential topic here, but we're also looking at a further success in our business with public sector clients and the presentation of many future-oriented topics at the Hannover Fair.
Let's start with quantum computing. We are currently implementing a highly forward-looking project at Heilbronn University of Applied Science. This involves the integration of a so-called IQM Spark quantum computer with which we are creating a platform for teaching, research and practical development. The system by the Finnish manufacturer IQM Quantum Computers will go live later this year and will be supported and further developed by Bechtle over a 3-year period. installation at the tech campus will provide direct access to superconducting quantum hardware for students, researchers and partners.
The aim is to embed quantum computing in education and application at an early stage and to integrate it with the traditional IT and AI environments. The project is also an impressive example of Europe's technological sovereignty as European hardware operations and expertise are closely integrated and the regional innovation ecosystem that has emerged in Heilbronn in recent years is being further expanded.
The functioning innovation ecosystem is also at the heart of the following project in the health care sector. As consortium leader, Bechtle is playing a key role in the WebMedX project. This project aims to make care for people with cardiac insufficiency more digital, more connected and easier to use in everyday life. Together with Würzburg University Hospital and other technical and academic partners, a cross-sector telemedicine platform is being developed to better connect all parties involved. The aim is to close gaps in care in the post-hospitalization phase, prevent readmissions and to sustainably improve care. The digital network is intended to serve as a model for other regions and other conditions and is thus truly relevant for us beyond this individual project.
Bechtle brings comprehensive industry experience in the field of digital health care to the consortium through a team specializing in health care solutions. As consortium leader, Bechtle is responsible for the overall implementation of a viable technological framework for the platform, thereby supporting the transformation of a medically highly relevant care concept into a practical digital solution. Aspects of digital sovereignty also play a major role here, an area that Bechtle has also been active in from an early stage.
Since March, we have been actively promoting the Bechtle Index of Sovereignty, BIoS in short, offering a specific implementation model for customers who wish to take a structured approach to digital sovereignty. BIoS is a proprietary software solution designed for the systematic assessment of the level of digital sovereignty within companies and public organizations. We combine the systematic assessment of key business processes with comprehensive consultancy from certified IT business architects. This enables customers to determine their individual maturity level of digital sovereignty based on data and to track developments on an ongoing basis.
The assessment analyzes data sovereignty, technological independence and capabilities across key business and administrative processes. Bechtle is initially piloting the BIoS assessment in Germany, Austria and Switzerland. However, marketing in other European countries will follow in due course.
In terms of sales, too, the topic of digital sovereignty has now become highly relevant as the following example clearly illustrates. A recent report published just yesterday by GovTech Deutschland highlights a significant sales success for Bechtle in the public sector. We are very happy to have been awarded the contract for the multi-cloud broker within the GovTech framework. With a strong partner network comprising international hyperscalers and European providers, we are creating a centralized, standardized platform for cloud and AI services. This enables public authorities to have fast, secure and flexible access to modern infrastructures and it provides a concrete contribution to digital sovereignty as well as to the successful implementation of the MEDI:CUS health care platform and the so-called Deutschlandplattform. The framework contract is worth EUR 250 million over a 2-year term with two options to extend for a further year each.
Further, digitalization using platform-based ecosystem is playing an increasingly significant role, not only in public administration and medicine, but of course, above all in industrial value creation. At the Hannover Fair, Bechtle demonstrated thus how companies can approach the digitalization of their industrial value chain in a consistent and end-to-end manner. The guiding principle behind the exhibition stand was the intelligent integration of various dimensions of modern industrial digitalization. To this end, Bechtle brought together the expertise of various specialized units within the group and together with partners, presented practical application examples and innovations.
This year, Bechtle further expanded its presence at the world's largest industrial trade fair. At the Bechtle Group stand, visitors were able to view an integrated portfolio spanning the fields of engineering, OT security and manufacturing, the industrial Internet of Things and business integration.
Ladies and gentlemen, so much on the strategically relevant news in the past months of the financial year. Let us now turn to the outlook. We have started the year with a good first quarter. This is very encouraging and makes us confident as regards to the remainder of the year. As I've mentioned at the start, this is all the more remarkable given that, unfortunately, the economic conditions have not improved significantly. The fact that we are coping well with these difficult conditions is a very positive sign.
Against this backdrop, we are confident regarding the developments in the second quarter above all in view of the tremendous order intake. And according to the first preliminary figures, April is showing as positive a picture as the previous months. On the other hand, uncertainties remain in connection with the geopolitical situation and also regarding the IT-specific situation. Our vendor partners have already announced further price increases. Visibility as regards the second half of the year remains limited. Customers -- being close to customers and vendors are particularly relevant here, and that is the strength of Bechtle.
Well, in concrete terms, this means for our outlook, we confirm our guidance from March 2026. In the first quarter, we demonstrated that we can grow profitably even under difficult conditions, and we expect this to hold true for the full year as well. We will continue to closely monitor the dynamic developments, particularly in the IT market and regularly review whether our guidance still accurately reflects the situation. Nevertheless, I would like to remind you, as does Christian Jehle, that we have planned significant investment in our own IT for this year, which will be reflected in the bottom line, of course.
However, this does not change the fact that we remain convinced of the positive development of the Bechtle Group even at difficult times as these. That, ladies and gentlemen, concludes our review of the first quarter of 2026 and the outlook for the rest of the 2026 financial year. Thank you so much. And we are now ready to take your questions.
[Statements in English on this transcript were spoken by an interpreter present on the live call.]
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Bechtle — Q1 2026 Earnings Call
Bechtle — Q1 2026 Earnings Call
Starker Q1-Start: Breites organisches Wachstum, positive Cashflow-Rückkehr und Bestätigung der Jahresprognose trotz Lieferengpässe.
📊 Quartal auf einen Blick
- Order Intake: +17% gegenüber Vorjahr
- Geschäftsvolumen: >13% Gesamtwachstum, organisch +11%
- Ergebnis (EBT): zweistelliges Wachstum
- Operativer Cashflow: wieder positiv; Days Sales Outstanding (DSO) 28 Tage (vorher 39)
- Personal: Organische Mitarbeiterzahl −1,7%; 729 Auszubildende/Duales Studium
🎯 Was das Management sagt
- Digitale Souveränität: Einführung des eigenen Assessment-Tools BIoS (Bechtle Index of Sovereignty) zur Bewertung von Datenhoheit und technologischer Unabhängigkeit
- Public Sector & Cloud: Rahmenvertrag als Multi‑Cloud-Broker im GovTech-Programm, Volumen EUR 250 Mio. über 2 Jahre
- Innovationsprojekte: Leitprojekt Quantum-Integration (IQM Spark an Hochschule Heilbronn) und Leitung des WebMedX-Telemedizinprojekts
- Operative Maßnahmen: gezielte Investitionen in eigene IT, Kostendisziplin zeigt erste Effekte
🔭 Ausblick & Guidance
- Guidance: Bestätigung der im März 2026 kommunizierten Jahresprognose
- Treiber: starker Auftragsbestand und positiver Aprilstart stützen Q2‑Erwartung
- Risiken: eingeschränkte Sicht für H2 durch geopolitische Unsicherheiten, Memory‑Shortage und angekündigte Preissteigerungen bei Zulieferern; geplante IT‑Investitionen belasten das Ergebnis
⚡ Bottom Line
- Fazit: Bechtle liefert ein robustes Q1 mit breiter Nachfragebasis, positiven Cashflows und klarer strategischer Ausrichtung auf digitale Souveränität und Public‑Sector‑Geschäft. Sichtbarkeit für H2 bleibt begrenzt; Aktie adressiert Wachstum bei gleichzeitigem Investitions- und Lieferkettenrisiko.
Bechtle — Q3 2025 Earnings Call
1. Management Discussion
Thank you. Welcome to our analyst conference on Bechtle AG's third quarter of 2025. Thank you for your interest. Ladies and gentlemen, as you all know, we have had some very turbulent quarter, quarters in which Bechtle's business volume growth was unusually low quarters in which our earnings were below those of the same period last year.
Although the reasons were understandable, the situation was nevertheless unfamiliar and unsatisfactory for all of us. Today, however, we can look back on a quarter in which the signs are finally pointing in the right direction. Business volume, revenue and earnings are up and have improved year-on-year. Is this the long-awaited lasting turnaround? I don't want to dampen the excitement right at the start. But unfortunately, we won't be able to answer that question definitively today. However, we will take a closer look at where the improvement in the third quarter came from and why we're optimistic about Q4.
As usual, today's presentation is divided into 3 main sections. As usual, we start with a more detailed look at our key economic indicators for the third quarter and the first 9 months of the 2025 financial year, both at group level and at segment level. This will be followed by some important strategic events beyond the figures that are important for the future of the company before we end up with the outlook for 2025 and the end of the year, so the next few weeks, in fact.
But first of all, let's take a look at business development. Ladies and gentlemen, the third quarter saw encouraging developments. You will no doubt have seen the figures in our press release earlier today. However, this does not mean that the all clear can be given across the board. We still see regions and areas where we face major challenges. Unfortunately, the overall economic conditions have not yet improved significantly and in all regions. But with growth in all relevant KPIs, we have taken an important and significant step in the right direction. Our top line has grown, and we have repeatedly emphasized that stronger growth is also an important prerequisite for improving our earnings. In addition, we have also been able to rein in cost growth, resulting in EBT growth in Q3 for the first time in 5 quarters.
Let us now take a look at the aforementioned top line development, that is business volume. At 8.4%, business volume growth is once again in the high single-digit range and thus within our long-term target range. In purely organic terms, growth amounted to 6.2%. This chart clearly shows the positive development over the course of the year. We have grown from quarter-to-quarter. And allow me to make a small side note. For the first time ever, we exceeded the EUR 2 billion mark in business volume in the third quarter. It is this positive trend, in particular, that makes us confident about the fourth quarter.
For the segments and the regions, this means the following: our international performance is particularly impressive, in my view. We achieved growth of no less than 17% here. And in organic terms, the figure is still almost 12%. These figures clearly demonstrate that our international M&A strategy was the right one. It has broadened our footprint and significantly reduced our dependence on economic ups and downs in individual countries, especially the markets in Belgium and the Netherlands, the United Kingdom and Spain have developed very positively. And it is no coincidence that these are precisely the countries in which we have strengthened our position through acquisitions in recent years. We have thus not only strengthened our existing business activities in these countries, but also used a multichannel approach to tap into new customer groups and support our existing customers with a broader service portfolio.
Let's now take a look at revenue. At first glance, the picture is not surprising. Due to the application of IFRS 15, you're familiar with the context, revenue is lower than business volume. However, we can also see that the discrepancy between business volume and revenue is not quite as pronounced as it was in the past. This is not because our software business has become less successful, but rather because our customers increased their investment in the replacement of their client infrastructure in Q3.
In the end, we don't always know with certainty why a customer chooses to invest in their infrastructure. However, one possible driver in the past quarter may well have been the switch from Windows 10 to Windows 11. Our internal analysis of these developments is still ongoing. The revitalization of our trading business is also an important factor when considering the earnings side. That is EBT. Our EBT grew by 2.4% year-on-year in the third quarter. That is certainly no reason to get overly excited just yet. But ladies and gentlemen, after 5 quarters of declining results, it is indeed very positive news that we are back on the growth path with our earnings.
Even more remarkable, however, is the momentum we saw over the course of the quarter. Compared to Q2, we have improved our earnings by over 20%. The swing amounts to almost 23 percentage points. If we continue to see comparable momentum in the fourth quarter, we will achieve our guidance for the full year 2025. There are 2 main reasons for this positive development. One, due to increased hardware sales, we were more successful than in the first half of the year in obtaining vendor bonuses and kickbacks. And two, the increase in costs was very moderate. Other operating expenses increased at a lower rate than revenue did. And personnel costs in the third quarter were below the level of Q1.
And so to conclude our review of the key figures, the obligatory plants at the operating cash flow. Cash flow, too, developed very positively in the third quarter. It sounds at almost EUR 125 million, reflecting the usual seasonal trend at Bechtle. Not only do we see a clear improvement over the course of the year, we're also within striking distance of the already very strong quarter last year. It is remarkable that we were able to achieve this level despite the upturn in our operating business, especially in September. Normally, such developments are also reflected in cash flow, albeit with higher receivables and inventories on the reporting date, which have a negative impact on this key ratio. This reflects the success of the measures we have implemented in recent years as part of our working capital management, enabling us to better buffer operational cash flow growth, so to speak.
So let us now turn to our workforce. As of the 30th of September 2025, Bechtle had 16,300 employees. That's 692 people or 4.4% more than in the same quarter of the previous year. This increase is exclusively due to acquisitions. The acquisition of Grupo Solutia in Spain alone brought 646 new colleagues to the Bechtle Group. In purely organic terms, the number of employees fell by 1.6%. It remains a deliberate management decision not to expand the workforce further in these challenging times. We are currently relying on natural attrition and are not immediately refilling vacant positions. However, we continue to invest consistently in the training of young people. We are, therefore, very pleased to have welcomed 251 young colleagues at the start of the 2025 training year. As of this 30th of September, a total of 853 young people were in training at Bechtle. And so as is customary at this point, let us turn to what we consider to be the nonfinancial significant events of the third quarter of 2025.
These latest announcements are all forward-looking and underlying Bechtle's future viability. So this time, we look ahead to an important personnel change, 2 acquisitions and perhaps rather surprising announcement on the subject of digital sovereignty and a milestone in our sustainability strategy.
Well, let's start with the personnel change. At the beginning of this week, we published a statement that replaces the question mark behind my succession with an exclamation mark, if you allow me to put it like this. My fellow Board member, Konstantin Ebert, is to take over my position as CEO at Bechtle from January 2027 onwards. Together with the nomination of Chris Jehle as CFO on 1st of January 2026, my succession has thus been settled for the long term and early on. It was important to the Supervisory Board and to me that the transition could take place calmly and according to plan. We have now created the conditions for this. And in doing so, we are once again underlining Bechtle's reliability, both internally as an employer towards our customers but also towards the capital market.
And just to anticipate any questions you might have. My contract runs until the 31st of December 2026. And until then, I will continue to work with the same energy and disciplined, full conviction and enthusiasm for Bechtle.
Let's now take a look at our international acquisitions. With Nuovamacut Automazione, Bechtle has acquired the largest partner for SOLIDWORKS in the Mediterranean region. The company was founded in 1995, is headquartered in Bologna. Has 7 other locations in Italy's most economically powerful regions. The company employs 149 people, and it has to achieved the business volume of over EUR 63 million in the past financial year. The CAD and PLM specialist is the market leader in Italy and counts around 5,000 predominantly midsized companies from the manufacturing industry among its customers. This is an important step for our European positioning in the PLM solution business.
We've also acquired the Dutch IT service provider ITAM Solutions based in Eindhoven. Founded in 2007, the company specializes in IT asset management solutions and offers its customers comprehensive consulting services for cloud cost management. ITAM Solutions employs 38 people and achieved a business volume of EUR 4.4 million in the past financial year. The specialist has already been fully integrated into our subsidiary, PQR.
This brings us to the topic of digital sovereignty, which is currently a subject of intense debate throughout Europe and Germany, in particular. In this field, which is important for the future of all of us, we have broken with our previous strategy of not entering a market as an early adopter by developing a software-based measurement method for assessing digital sovereignty, a measurement method that does not yet exist in this form. The Bechtle Index of Sovereignty is designed to have business and public sector organizations to determine the maturity level of their digital sovereignty in a structured manner and derive concrete measures based on the results. The Bechtle Index of Sovereignty will be rolled out in the first quarter of 2026 and is currently truly unique in the IT market.
The Bechtle Index of Sovereignty focuses on the dimension of data ownership, technological independence and strategic autonomy. The benefits for the customers are, amongst others, that they gain transparency around potential dependencies. They can identify risks that compromise independent decision-making and action and they can take meaningful steps to strengthen their digital sovereignty over the long term.
Finally, let's take a look at our activities in the area, sustainability. We have now received official confirmation from the science-based target initiatives, SBTi insured, that our net 0 targets meet the criteria of the SBTi. Following the validation of our near and midterm climate goals earlier this year, our recently submitted long-term net zero targets for 2050 have now also been assessed and approved in line with scientifically recognized standards. With it sets net zero targets, Bechtle commits to reducing absolute greenhouse gas emissions across Scope 1 and 2 by 90% by 2050. And in the relevant areas of Scope 3, the company aims to cut emissions by 97% per EUR 1,000 of value creation and remaining emissions are to be neutralized. The key levers for decarbonization are the areas of energy, mobility and procurement. The validation of the 2050 targets underlines Bechtle's long-term commitment to climate protection and sustainability along the entire value chain.
This brings us to the outlook, ladies and gentlemen. Well, the overall economic situation remains tense. In our largest national markets, Germany and France, in particular, we are still seeing a certain reluctance among our SMB customers to invest in IT. However, we're also seeing an upturn in business with our public sector customers and higher demand in our traditional e-commerce business. During the third quarter, this upturn was particularly strong in September. And according to the first operating figures available for October, this positive trend is continuing, and this also goes for November. In concrete terms, this means our outlook in terms of business volume and revenue, we are on track with our guidance for the full year of the 9 months. However, we still need to catch up in terms of EBT.
And of course, we know that the required EBT growth of at least 25% in the fourth quarter is ambitious, indeed. But with the momentum like we saw in the third quarter that target is achievable. The swing of around 23 percentage points that we saw in Q3 is exactly the growth that would help us to achieve our guidance in the fourth quarter as well. And we've already proven several times in the past that we can deliver a strong finish. We are, therefore, confident that we will be able to achieve our EBT target within the specified range. And in this respect, we are once again confirming our guidance from March 2025.
That, ladies and gentlemen, is all we have to say about our performance in the third quarter of 2025 and the outlook for the fourth quarter of 2025. Thank you very much for your attention, and I'm looking forward to your questions.
[Statements in English on this transcript were spoken by an interpreter present on the live call.]
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Bechtle — Q3 2025 Earnings Call
Bechtle — Q3 2025 Earnings Call
📊 Quartal auf einen Blick
- Business Volume: +8,4% YoY; erstmals über EUR 2 Mrd. im Q3 (organisch +6,2%).
- International: +17% (organisch ~12%), positive Wirkung der M&A-Strategie.
- Umsatz: Unter Business Volume wegen IFRS 15, aber Abstand kleiner; Nachfrage nach Client‑Replacement (Windows‑11‑Effekt).
- EBT: +2,4% YoY im Q3; gegenüber Q2 Ergebnis‑Verbesserung >20% (Swing ≈23 Prozentpunkte).
- Operativer Cashflow: ~EUR 125 Mio. im Q3; deutlich saisonal stark und besser als H1‑Trend.
🎯 Was das Management sagt
- Turnaround‑Signal: Management sieht Q3 als Wendepunkt mit stabilisiertem Wachstum und gedämpfter Kostenentwicklung, definitive Bestätigung offen.
- Portfolio‑ & M&A‑Fokus: Akquisitionen (Nuovamacut, ITAM Solutions, Grupo Solutia) stärken PLM‑, ITAM‑ und internationale Präsenz; reduziert Länderrisiken.
- Nachfolge & Führung: Geordnete Übergänge: Chris Jehle als CFO ab 01.01.2026; Konstantin Ebert als CEO ab 01.01.2027 – signalisiert Kontinuität.
🔭 Ausblick & Guidance
- Guidance‑Status: Nach 9 Monaten liegt Bechtle beim Business Volume und Umsatz im Rahmen der März‑Guidance; EBT hinkt noch hinterher.
- EBT‑Ziel Q4: Management bestätigt Ziel: mindestens +25% EBT‑Wachstum im Q4 (ambitioniert, aber mit Q3‑Momentum erreichbar).
- Risiken: Anhaltende Zurückhaltung im KMU‑Segment in DE/FR, makroökonomische Unsicherheit; positiv: Public‑Sector‑Nachfrage und E‑Commerce‑Erholung.
⚡ Bottom Line
Bechtle meldet im Q3 2025 klare Fortschritte: solides Top‑Line‑Wachstum, erste EBT‑Erholung nach fünf rückläufigen Quartalen und starke internationale Dynamik dank M&A. Die Bestätigung der Jahresguidance hängt nun vom Q4‑EBT‑Sprint ab. Für Aktionäre bleibt entscheidend, ob das Q3‑Momentum in Q4 nachhaltige Margen‑ und Ergebnisverbesserungen liefert.
Finanzdaten von Bechtle
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Mär '26 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 6.517 6.517 |
4 %
4 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 5.300 5.300 |
3 %
3 %
81 %
|
|
| Bruttoertrag | 1.216 1.216 |
8 %
8 %
19 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 925 925 |
8 %
8 %
14 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | 506 506 |
8 %
8 %
8 %
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| - Abschreibungen | 163 163 |
11 %
11 %
3 %
|
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| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 343 343 |
6 %
6 %
5 %
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| Nettogewinn | 235 235 |
4 %
4 %
4 %
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Angaben in Millionen EUR.
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Bechtle Aktie News
Firmenprofil
Die Bechtle AG ist in der Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie tätig. Sie ist in den Segmenten IT-Systemhaus & Managed Services und IT-E-Commerce tätig. Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services umfasst die Strategieberatung sowie den Vertrieb von Hard- und Software und Anwendungslösungen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Projektplanung und -einführung, Systemintegration, Cloud Services sowie Wartungs- und Schulungsleistungen an. Es kann auch damit beauftragt werden, die komplette IT-Infrastruktur eines Kunden als Managed Service zu betreiben. Das Segment IT-E-Commerce bietet seinen Kunden im Rahmen einer Mehrmarkenstrategie Telefon- und Internet-Hardware sowie Standardsoftware über das Internet und Telesales unter den Marken Bechle direct und ARP an. Das Unternehmen wurde am 21. Juli 1983 von Klaus von Jan, Ralf Klenk und Gerhard Schick gegründet und hat seinen Sitz in Neckarsulm, Deutschland.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Dr. Olemotz |
| Mitarbeiter | 16.496 |
| Gegründet | 1983 |
| Webseite | www.bechtle.com |


