BRAIN Biotech Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 63,14 Mio. € | Umsatz (TTM) = 46,07 Mio. €
Marktkapitalisierung = 63,14 Mio. € | Umsatz erwartet = 50,55 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 63,24 Mio. € | Umsatz (TTM) = 46,07 Mio. €
Enterprise Value = 63,24 Mio. € | Umsatz erwartet = 50,55 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
EV/FCF setzt den Unternehmenswert eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Free Cashflow. Die Kennzahl zeigt damit, mit welchem Vielfachen des aktuellen Free Cashflows ein Unternehmen bewertet wird. EV/FCF ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Deshalb wird SBC bei dieser Variante vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
EV/FCF ex SBC = Enterprise Value ÷ (Free Cashflow (TTM) − SBC)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EV/FCF ermöglicht eine Bewertung auf Basis des Free Cashflows und ergänzt damit gewinnbasierte Bewertungskennzahlen wie das KGV. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung aus Sicht der Aktionäre.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow niedrig ist. Die Ursachen dafür sollten jedoch immer im Unternehmens- und Branchenkontext betrachtet werden.
- Ein hohes EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow hoch ist. Das kann beispielsweise auf hohe Wachstumserwartungen oder eine vorübergehend schwache Cash-Generierung zurückzuführen sein.
- Bei positiver SBC und positivem bereinigtem Free Cashflow fällt EV/FCF ex SBC in der Regel höher aus als das klassische EV/FCF.
- Besonders aussagekräftig ist die Kennzahl bei Unternehmen mit relativ stabilen und gut einschätzbaren Cashflows.
- Bei negativem oder sehr niedrigem Free Cashflow ist EV/FCF nur eingeschränkt aussagekräftig und sollte nicht wie ein gewöhnliches Bewertungsmultiple interpretiert werden.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt an, wie viel Bargeld tatsächlich übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen seine Betriebsausgaben und Investitionsausgaben gedeckt hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab, um den Cashflow um den Effekt der nicht zahlungswirksamen SBC zu bereinigen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free Cashflow ex SBC = Operativer Cashflow − SBC − Investitionen in Sachanlagen (CAPEX)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF spiegelt die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens wider – unabhängig von den bilanziellen Gewinnen. Er zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab und zeigt, wie hoch die Cash-Generierung nach Abzug der SBC ausfällt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free-Cashflow-Marge | ex SBC
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel Free Cashflow ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Umsatz erwirtschaftet. Der Free Cashflow entspricht vereinfacht dem operativen Cashflow abzüglich der Investitionsausgaben. Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Daher wird SBC bei dieser Kennzahl vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free-Cashflow-Marge ex SBC = (Free Cashflow − SBC) ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie effizient ein Unternehmen seinen Umsatz in Free Cashflow umwandelt. Ein hoher Free Cashflow kann dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder weitere Investitionen geben. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung der Cash-Generierung aus Sicht der Aktionäre.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen einen hohen Anteil seines Umsatzes in Free Cashflow umwandelt.
- Das kann dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder Investitionen geben.
- Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich die mögliche Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen.
- Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Sinkende Werte können beispielsweise auf höhere Investitionen, Veränderungen im Working Capital oder eine schwächere operative Entwicklung zurückzuführen sein.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
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Q4 2025 Earnings Call
vor 9 Monaten
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BRAIN Biotech — Q2 2026 Earnings Call
1. Management Discussion
Today, on SEAT11a, we are joined by Michael Schneiders of BRAIN Biotech AG to present the company's 6 months 2025/'26 financial results. In this presentation, management provides an update on developments across BRAIN Biotech's enzyme business, bioincubator activities, operational progress and current strategic initiatives within the company's biotechnology platform. We are very pleased to have him here today.
Michael, the floor is yours.
Hello. My name is Michael Schneiders. I'm the CFO of BRAIN Biotech AG in Germany. We are a company of industrial biotechnology, i.e., what we're trying to do is actually solve production problems of the world in industrial production with biology. Biology is usually much more gentle to the environment. It's much less energy than chemical processes. And in many instances, also is better for your health is also significantly better in terms of taste profile.
Let me jump a bit more in detail what we do. BRAIN Biotech AG has 2 distinct businesses. On the left-hand side, you see BRAINBiocatalysts, our main business, about EUR 45 million revenues last year, EUR 4.4 million EBITDA margin and around 4% to 6% targeted ratio for R&D. So an R&D-intensive business, which essentially is the core of what we do here at BRAINBiocatalysts, focusing on natural products, mainly in the area of enzymes.
What enzymes? Enzymes are nature's catalysts, i.e., for every biological reaction, if you want to accelerate, you need enzymes. It's in your body. It's in every living microorganism. And we use these living -- we lose essentially these enzymes in our industrial processes to foster and accelerate industrial production.
On the right-hand side, you see our BRAINBioIncubator business. Here, we are talking mostly pharma projects with participation and partnering of projects where we actually license out technology, where we license out interesting IP to third parties and generate income essentially the royalty and fee income. Let me run you through the highlights of our 6M reporting. First of all, within our core segment, BRAINBiocatalysts, we had sequential growth of 4.5% Q2 on Q1 and with a very solid CRO business, that's a contract research business. So that's a service business done on our headquarter here, essentially in the area of industrial biotech.
We have commissioned a new production site in the Netherlands, very important for us. We concentrate all of our baking portfolio, and I will show you some pictures in a minute. Within our BRAINBioIncubator business, 2 highlights to call here. First of all, we have reached the European patent for BMC. BMC is a BRAIN Metagenome Cas, the gene engineering technology called the gene scissor essentially, which allows us to more efficiently modify microorganisms.
Secondly, on the BRAINBioIncubator side, we have licensed a technology also on genome engineering, but here in human use out to a company called Akribion Therapeutics. And Therapeutics has been able to publish a very renowned article in Nature, Nature one of the magazines that every scientist also be published. So very good press for us here called RNA-triggered cell killing with CRISPR-Cas12a2. We give you a hint where we find that article in a minute. So if you retreat, please have a deeper look here.
And last but not least, maintained a solid cash level throughout the 6M, the EUR 4.3 million in cash on the balance sheet. Here's some pictures of our new facility. So state-of-the-art world-class facility, a mixture of basically a production site, warehousing site, analytics, but also application, and that is very important. So on the left upper corner, you see our application lab. So it's a baking lab where we actually do real-life trials on customer dose to improve them and improve them with our enzyme mixes. Once we have final formulations, we have our own test bakery.
Importantly is also we deliver some of our products in form of liquids. You see that in the cold storage here, and we deliver other products in powder form. So you see here the packs of powder essentially in our central warehouse. What is quite nice if the customers walk in our central reception area, they can directly look into the analytics lab, the application lab and the test bakery so that we can have a customer experience center there actually to show the customers our technology and experience our baker products firsthand. So quite excited about the new site here in the Netherlands.
Further going into BRAIN Metagenome Cas. So that is basically a nuclease, which we can use in a way to more efficiently program cells. So programming cells is done with genome engineering. And by having our own proprietary tool, we can make that significantly more efficient. What also is important with that patent, it means you cannot only imply the technology in-house, but we can also apply that technology, essentially for third parties and open up further significant licensing potential by the BMC nuclease.
On the human side, as said, we have out-licensed the technology to a team called Akribion Therapeutics. And the Nature article has confirmed that nuclease has very interesting properties, is essentially able to have program cell killing, which is very, very interesting in cancer therapy. So once you're talking to oncology, actually killing dedicated cells is a very interesting new technology and the team is developing that right now in mouse studies.
Let me jump a bit more into our numbers. So for the 6M, we had the total group revenues minus 7.2% and minus 10% for the core segment BRAINBiocatalysts. This has something to do with market demand, but also with the relocation of our production to the Netherlands that came to some production interruptions. Good news is it seems like the trough of growth is behind us. So Q2 has been growing on Q1 with 4.5% sequential growth. Our research-intensive CRO contract research organization business actually has been very solid throughout the quarter, and we expect it to stay solid throughout the year.
The BRAINBioIncubator business has been very solid so far year-to-date, up 20%, also driven by a larger milestone income in the first quarter of EUR 1 million coming out of Pharvaris-licensed product here. And on the adjusted EBITDA side, you can see a result close to breakeven, which I think is a very strong reading given that the revenues have been down. So we have been managing a better adjusted EBITDA despite the fact that the revenues have been shrinking, I think speaking clearly in favor of cost control, which we have put in place.
We'll also see the number of employees that we have been down by about 5.6% in the number of employees, which explains essentially also part of the cost-cutting efforts, which we have done within the company.
Let me quickly go to our targets. We have unchanged targets for the full year. We have unchanged targets for the midterm targets. So this year, we are still expecting to have revenues around the level of last year in our BRAINBiocatalysts. We are looking at an adjusted EBITDA margin in the range of 10% with CapEx of around EUR 3 million, which includes the CapEx for the expansion of our Netherlands site. For segment BRAINBioIncubator, we're looking at revenues around EUR 5 million, and we raised the guidance because of the income of the milestone already with 3M results to positive adjusted EBITDA.
In the midterm, we're still from the base year, targeting to more or less double the revenue size. We're looking at growing the adjusted EBITDA margin from 10% today to about 15% in the core segment, so have positive operating leverage. And in the BRAINBioIncubator with further commercializing projects, we see significant additional upsides here. So why should you invest? We think we clearly embarked on a strategy of profitable growth, particularly in the core segment, specialty enzymes. We have a large growing addressable market. So our total addressable target market is around EUR 2 billion. We have sales of around EUR 50 million, so ample space to grow for us.
We clearly see a trend of more biological solutions. We sought out after industrial partners and also looking at outsourcing partners. It's situated for that. We have successfully commercialized a couple of our BRAINBioIncubator project and keep doing so. And last but not least, our products and solutions like to address several of the UN sustainability goals.
If you're intrigued, please feel free to visit us also on investor conferences. You're going to be presenting the equity forum in August, at the Baader Investment Conference in Munich in September and again at Frankfurt on the Eigenkapitalforum on November 23 to 25. If you have any questions in the meantime, feel free to give us a call here or contact Investor Relations. Thank you very much for your attention.
Thank you, Michael, for guiding us through BRAIN Biotech AG's financial results. This presentation provided an overview of developments across the company's enzyme activities, bioincubator projects, biotechnology platform and operational progress during the reporting period. You can find this video and many more management presentations from listed companies on SEAT11a. Thanks for watching, and we look forward to welcoming you back soon on SEAT11a.
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BRAIN Biotech — Q4 2025 Earnings Call
1. Management Discussion
BRAIN Biotech AG is a leading European industrial biotechnology company, leveraging enzyme engineering and bio-based solutions across multiple industries. Today, Michael Schneiders, Chief Financial Officer, presents the 12-month fiscal year 2024-'25 financial results, highlighting operational performance, key financial drivers and the strategic developments shaping BRAIN Biotech AG's outlook. Michael, the stage is yours.
Hello. My name is Michael Schneiders. I'm the CFO of BRAIN Biotech AG in Germany. And before I allude you on our 12-month full year figures, let me quickly remind you what BRAIN Biotech is all about. BRAIN Biotech is a successful niche player in research, development and production of enzymes. So what are enzymes? Enzymes are nature's catalysts. So almost any reaction which you will have in nature is accelerated by enzymes. And we use these same mechanism which nature uses actually to apply enzymes to industrial processes and in many cases, actually replace chemical agents by biological agents, which is searched after by industry, but also by consumers.
BRAIN Biotech has 2 distinct areas of operations. First of all, our products business called BRAINBiocatalysts. And secondly, our incubator business called BRAINBioIncubator. In the products business, we specialize on enzyme products, microorganisms and ingredients, mostly for the food and beverage industry. On the BRAINBioIncubator, we are looking more at participation in projects with very high value potential with partners and many of them circle around the pharmaceutical industry.
On the core business, we do about EUR 45.4 million of revenues with an EBITDA margin around 10% and a strong R&D ratio of around 5%. In the Incubator, we have made about EUR 4.2 million of recurring revenues. As I said, and that is the icing on the cake, essentially a lot of potential for future milestone royalty income from these projects.
On the core business, BRAINBiocatalysts, we operate essentially with 3 distinct business model. First of all, products business, where we sell enzyme product to the food production, food beverage production and segments like baking, for example, fruit juice, wine, starch processing for bio-eth. On the CRO business, the so-called contract research organization, we, on behalf of our customers, execute exciting science projects, which help them to develop sustainable projects in industrial production. And the so-called CDMO CMO business, which is a contract development and manufacturing organization, we lend essentially our know-how and our manufacturing equipment to third parties to manufacture on their behalf. What is the practice of all of that? That is a shared technology platform, which goes from discovering new enzymes to engineering and developing new enzymes, to express these enzymes in microbial host, do the whole fermentation up to 10 acute fermenters we have started, to the complete scale up and then the DSP, the so-called downstream processing to get a product that is really being shipped to customers.
Let me bring over some key messages for our 12-month figures. First of all, within the BRAINBiocatalysts segment, we hired a new EVP, Johan Jansen-Storbacka, a very strong individual joining us from a major competitor, focusing on driving growth in the future and drive them to integrate the acquired businesses of the past. Secondly, we have commissioned a beautiful new plant in the Netherlands, which is not only a manufacturing site, but also a showcase for our baking competency with the baking competence center, which we're now fully commissioning and we would like to have a grand opening of that facility somewhere in the summer of this year.
All of our [ participations ] are either daughter companies we have bought over time, are now fully owned for BRAINBiocatalysts, which means actually we can now harvest a lot of synergies between these individual companies. In the Incubator, we had a particularly strong year on execution. We had very positive news flow also from Pharvaris, one of our major pharma partners, with significant potential for royalty income going forward. And you will see it in the numbers later, we have exercised a very high cost discipline in this segment.
On cash, we still hold EUR 6.2 million in cash, which I will call solid. And we have now initiated several actions to boost growth for the future, particularly circling around the synergies, particularly circling around effectively the entity sales performance, hiring new sales director and having hired more sales force altogether to drive future growth.
Let me dive in a bit deeper within BRAINBiocatalysts. We have now fully aligned with the organization reporting. Our R&D budget is now almost entirely focused on enzyme and microbial strain development business. Our own proprietary CRISPR-Cas system helps us actually to more efficiently engineer these microbial strains and becomes a competitive advantage for us. We are now establishing next to our hub in Cardiff, the Continental European hub in the Netherlands, where we have consolidated essentially 2 locations and also the commissioning is running fully as planned.
Breatec, our baking business, the last remaining minority, which we bought out. And I said before, which will open the path to get the full synergies out of this.
Within the Incubator segment, a very strong and important transformation happened at the beginning of the year. We have been able to successfully out-license the CRISPR-Cas technology in human use to a company called Akribion Therapeutics. And with that, also transferred 15 people into this new entity, leading to significant cost reduction immediately, but at the same time, keeping a lot of future milestone and royalty potential.
We have been able to announce a partner in the gold -- BioGold/Urban mining program, where we essentially recycle biologically out of incineration waste or also things like motherboards, gold and can we do it in a fully biological process and [indiscernible] Switzerland is helping us to refine the process and then finally sell the gold thereafter. We have also been successfully announcing a cooperation with Corbion, a leader of natural ingredients in the field of food, where we have apparently active, an antioxidant where we actually develop it now together to market reach, and Corbion will market the product, BRAIN will essentially get royalties and milestone.
And last but not least, SolasCure, our wound debridement wound healing agent has now closed the IIb extension of the clinical trials, these are about to announce a supportive preliminary data sets pretty soon on that trial and fundraising for the next round of clinical trials, i.e., IIb and Phase III actually is now right on the way.
Let me now jump into the numbers. So clearly, with the revenue shrinking this year by 9.2%, we have not been satisfied. What we have been satisfied with is actually that we have been able to keep adjusted EBITDA roughly on the level of last year despite the fact that last year we had EUR 1.5 million milestone income, which we couldn't repeat this year. So on the cost base, I think we have done an excellent job. On the growth, we clearly have to take challenges, and that's why we have also launched more growth initiatives.
On BRAINBiocatalysts, sales have been falling by 4.4%. Of that around 3 percentage points is U.S. dollar translation into Europe. The rest has been general weakness of sales in that segment, which in the BRAINBioIncubator, you see a more pronounced fall in revenues, but that's also largely to do with EUR 1.5 million milestone received last year that couldn't be repeated, but also a particularly weak business in the area of content research in the direction of pharma. The reason for that is that after the Trump administration came into play, we essentially cut back a lot of university funding and with that also many venture capital funds got nervous to fund new innovative drugs, which we have felt in our contract research organization as well.
As said, EBITDA more or less flat on last year despite the lower sales. Where does that come? It comes largely out of cost cutting we have done. So if I can put your attention to a material expense ratio and also to adjust the personnel expense ratio, you will see we haven't changed much from the last year, but the absolute number of employees has been falling from 307 to 281, and that explains a larger part of the cost cutting. On top of that, we have done a lot of optimizations within the organization. Cash still sitting at EUR 6.2 million, which I would call solid and adequate for now.
This is the mix of our revenues. And you can see for a company of our size, we have a remarkably international business, about 25% of our business is done in the United States. We also have a very stronghold across Continental Europe. And Continental Europe and the U.S. explains the majority of our revenues across the globe. Germany has been shrinking in the absolute importance over the last couple of years, and we now I would say we are international player.
Let me put on some risk factors with the relocation of the Netherlands facilities. So of course, there will also be some temporary production interruptions, which might weight our growth in Q1 and Q2. We will be holding extra stock for safety stock to be able to deliver our customer requirements that will lead to slightly higher working capital over the year. And of course, volatility is more or less becoming a new normal so that we cannot deny the geopolitical risks will stay high and erratic. And also, we do expect the U.S. dollar, we have 25% sales exposure to the United States to remain quite weak but soft for the rest of the year.
It brings me now to the initial guidance for the year, which we do always have a qualitative statement and an affordable quantitative statement when we publish the full year end numbers in about a months' time. So we expect for the core segment BRAINBiocatalysts revenues to stay around the level of last fiscal year, so around EUR 45.4 million with adjusted EBITDA margin around 10% and CapEx in the range of EUR 3 million.
For the BRAINBioIncubator segment, we are seeing growth, so revenues of around EUR 5 million or plus and adjusted EBITDA around breakeven, which would also be a significant improvement year-on-year. The midterm targets of reaching EUR 100 million revenues, i.e., doubling recurring base and adjusted EBITDA margin of 15%, i.e., increasing by 5 percentage points on the EBITDA margin remains unchanged.
Next reporting will happen with the 3M numbers on February 25th, and please feel free to visit [ seat11a web ] on the AGM on March 11th, if we do in presence, basically around the corner of our head offices.
Thank you very much for your attention. If you have any further questions, please feel free to contact Martina Schuster, Investor Relations or myself directly. Thank you very much.
Thank you, Michael, for the comprehensive overview of BRAIN Biotech AG's 12-month fiscal year 2024-'25 financial results. For investors who would like to explore the company further, additional video presentations and insights are available on seat11a, offering a deeper understanding of BRAIN Biotech AG's strategy, innovation pipeline and long-term value drivers.
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Finanzdaten von BRAIN Biotech
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Jun '26 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 46 46 |
30 %
30 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 19 19 |
8 %
8 %
41 %
|
|
| Bruttoertrag | 27 27 |
53 %
53 %
59 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 21 21 |
12 %
12 %
45 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | -2,45 -2,45 |
65 %
65 %
-5 %
|
|
| - Abschreibungen | 5,02 5,02 |
27 %
27 %
11 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | -7,47 -7,47 |
32 %
32 %
-16 %
|
|
| Nettogewinn | -14 -14 |
20 %
20 %
-30 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Firmenprofil
B.R.A.I.N. Biotechnology Research & Information Network AG ist ein Technologieunternehmen, das sich mit der Entwicklung und Vermarktung von bioaktiven Substanzen, Naturstoffen und proprietären Enzymen beschäftigt. Sie ist in den Segmenten BioScience und BioIndustrial tätig. Der Bereich BioScience beschäftigt sich mit Enzymen und Leistungsmikroorganismen und arbeitet mit Industriepartnern zusammen. Das Segment BioIndustrie befasst sich mit dem Bioprodukt- und Kosmetikgeschäft. Das Unternehmen wurde 1993 von Ulrich Putsch, Holger Zinke, Gabriele Sachse und Hans-Günter Gassen gegründet und hat seinen Sitz in Zwingenberg, Deutschland.
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| Hauptsitz | Deutschland |
| CEO | Mr. Moelker |
| Mitarbeiter | 280 |
| Gegründet | 1993 |
| Webseite | www.brain-biotech.com |


