Alfen Aktienkurs
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Kennzahlen
📘 Marktkapitalisierung
📈 Was ist das?
Die Marktkapitalisierung zeigt, wie viel ein Unternehmen laut Börse aktuell wert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft Unternehmen in Größenklassen (Large, Mid, Small Cap) einzuordnen und gibt Hinweise auf Marktmacht und Stabilität.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Große Unternehmen gelten als stabiler, zahlen oft Dividenden, wachsen aber langsamer.
- Kleine Firmen können stärker wachsen, sind aber schwankungsanfälliger.
- Die Marktkapitalisierung ist ein guter Indikator für Unternehmensgröße, aber kein Maß für Unter- oder Überbewertung.
📘 Enterprise Value (Unternehmenswert)
📈 Was ist das?
Der Enterprise Value (EV) zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich kostet, wenn man es komplett übernehmen würde – inklusive Schulden und abzüglich Cash.
🧮 Wie wird es berechnet?
(= Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der EV ist eine realistischere Bewertungsbasis als die Marktkapitalisierung, da er die Kapitalstruktur berücksichtigt. Er ist Grundlage für Kennzahlen wie EV/FCF oder EV/Sales.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Der Enterprise Value zeigt, was ein Unternehmen tatsächlich wert ist – unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Er ist besonders wichtig für professionelle Investoren, da er eine objektivere Grundlage für Bewertungsvergleiche bietet als die Marktkapitalisierung allein.
- Ein Unternehmen mit hoher Verschuldung erscheint im EV teurer, eines mit viel Cash günstiger – auch wenn sie an der Börse gleich viel wert sind.
📘 Nettoverschuldung
📈 Was ist das?
Die Nettoverschuldung zeigt, wie viele Schulden nach Abzug des verfügbaren Cashs tatsächlich verbleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie zeigt, wie stark ein Unternehmen von Fremdkapital abhängig ist – und wie gut es in der Lage ist, seine Schulden kurzfristig zu bedienen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine niedrige oder negative Nettoverschuldung bedeutet hohe finanzielle Stabilität.
- Unternehmen mit viel Cash und geringer Verschuldung sind besser gerüstet für Krisen.
- Eine hohe Nettoverschuldung erhöht das Risiko – besonders bei steigenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
📘 Cash
📈 Was ist das?
Der Cashbestand zeigt, wie viele liquide Mittel einem Unternehmen sofort zur Verfügung stehen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Er gibt Auskunft über die finanzielle Flexibilität: Ein hoher Cashbestand ermöglicht Investitionen, Rückkäufe oder Krisenresistenz.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Cashbestand zeigt finanzielle Stärke und Handlungsspielraum.
- Cash kann für Investitionen, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe genutzt werden.
- Allerdings: Zu viel ungenutztes Kapital kann auch auf mangelnde Investitionsideen hinweisen.
📘 Anzahl ausstehender Aktien
📈 Was ist das?
Die Anzahl ausstehender Aktien gibt an, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell im Umlauf sind und von Investoren gehalten werden.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie ist die Grundlage für viele Kennzahlen wie Gewinn je Aktie (EPS), Marktkapitalisierung oder KGV.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Je weniger Aktien im Umlauf sind, desto höher fällt z. B. der Gewinn je Aktie aus – wichtig für Bewertung und Dividendenrendite.
- Aktienrückkäufe verringern die Anzahl ausstehender Aktien – und steigern den Wert je Aktie.
- Kapitalerhöhungen haben den gegenteiligen Effekt: mehr Aktien → Verwässerung der bestehenden Anteile.
📘 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
📈 Was ist das?
Das KGV zeigt, wie oft der Gewinn pro Aktie im aktuellen Aktienkurs enthalten ist – also wie „teuer“ eine Aktie im Verhältnis zum Gewinn ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KGV gehört zu den bekanntesten Bewertungskennzahlen. Es hilft Anlegern einzuschätzen, ob eine Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn eher günstig oder teuer erscheint.
🧮 Berechnung
📊 KGV (TTM) = bezogen auf den Gewinn der letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months):🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KGV kann auf eine günstige Bewertung hindeuten – oder auf Probleme im Geschäftsmodell.
- Ein hohes KGV kann Wachstumserwartungen widerspiegeln – oder eine überbewertete Aktie.
📘 Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
📈 Was ist das?
Das KUV zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen – unabhängig vom Gewinn.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KUV ist besonders bei wachstumsstarken oder noch nicht profitablen Unternehmen hilfreich. Es zeigt, wie hoch der Umsatz an der Börse bewertet wird.
🧮 Berechnung
Marktkapitalisierung = 258,82 Mio. € | Umsatz (TTM) = 485,58 Mio. €
Marktkapitalisierung = 258,82 Mio. € | Umsatz erwartet = 467,02 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges KUV kann auf Unterbewertung hindeuten – oder auf schwache Margen.
- Ein hohes KUV kann hohe Erwartungen widerspiegeln – oder übermäßigen Optimismus.
- Besonders sinnvoll bei Wachstumsunternehmen, bei denen der Gewinn oder Free Cashflow (noch) keine Aussagekraft hat.
📘 Unternehmenswert zu Umsatz (EV/Sales)
📈 Was ist das?
EV/Sales zeigt, wie viel Anleger für 1 € Umsatz eines Unternehmens zahlen, wenn man auch Schulden und Cash berücksichtigt – es ist eine kapitalstrukturbereinigte Version des KUV.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl eignet sich besonders für den Vergleich von Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung – sie zeigt, wie teuer ein Unternehmen tatsächlich im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Berechnung
Enterprise Value = 252,67 Mio. € | Umsatz (TTM) = 485,58 Mio. €
Enterprise Value = 252,67 Mio. € | Umsatz erwartet = 467,02 Mio. €
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EV/Sales ist neutral gegenüber der Kapitalstruktur und eignet sich gut für Unternehmensvergleiche.
- Ein niedriges Verhältnis kann auf eine günstig bewertete Aktie hindeuten – ein hohes Verhältnis auf hohe Erwartungen oder Überbewertung.
- Besonders nützlich bei wachstumsstarken, noch nicht profitablen Firmen.
📘 Unternehmenswert zu Free Cashflow (EV/FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
EV/FCF setzt den Unternehmenswert eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Free Cashflow. Die Kennzahl zeigt damit, mit welchem Vielfachen des aktuellen Free Cashflows ein Unternehmen bewertet wird. EV/FCF ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Deshalb wird SBC bei dieser Variante vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
EV/FCF ex SBC = Enterprise Value ÷ (Free Cashflow (TTM) − SBC)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EV/FCF ermöglicht eine Bewertung auf Basis des Free Cashflows und ergänzt damit gewinnbasierte Bewertungskennzahlen wie das KGV. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriges EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow niedrig ist. Die Ursachen dafür sollten jedoch immer im Unternehmens- und Branchenkontext betrachtet werden.
- Ein hohes EV/FCF bedeutet, dass der Unternehmenswert im Verhältnis zum aktuellen Free Cashflow hoch ist. Das kann beispielsweise auf hohe Wachstumserwartungen oder eine vorübergehend schwache Cash-Generierung zurückzuführen sein.
- Bei positiver SBC und positivem bereinigtem Free Cashflow fällt EV/FCF ex SBC in der Regel höher aus als das klassische EV/FCF.
- Besonders aussagekräftig ist die Kennzahl bei Unternehmen mit relativ stabilen und gut einschätzbaren Cashflows.
- Bei negativem oder sehr niedrigem Free Cashflow ist EV/FCF nur eingeschränkt aussagekräftig und sollte nicht wie ein gewöhnliches Bewertungsmultiple interpretiert werden.
📘 Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
📈 Was ist das?
Das KBV zeigt, wie hoch der Marktwert eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem bilanziellen Eigenkapital ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das KBV ist besonders bei Substanzwerten (z. B. Banken, Industrie) relevant. Es hilft Anlegern zu erkennen, ob ein Unternehmen unter oder über seinem buchhalterischen Vermögen bewertet ist.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein KBV unter 1 kann auf Unterbewertung oder schwache Rentabilität hindeuten.
- Ein KBV über 1 zeigt, dass der Markt dem Unternehmen Mehrwert über den Buchwert hinaus zuschreibt (z. B. Marken, Patente, Wachstum).
- Das KBV eignet sich besonders gut für Unternehmen mit stabilen, materiellen Vermögenswerten.
📘 Eigenkapitalquote
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens ist – also wie stark es sich aus eigenen Mitteln finanziert.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Eine hohe Eigenkapitalquote steht für finanzielle Stabilität, Krisenfestigkeit und gute Bonität. Sie ist besonders relevant bei der Beurteilung der Verschuldung.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität – besonders in Krisenzeiten.
- Ein niedriger Wert kann auf ein höheres Risiko oder eine aggressive Verschuldung hinweisen.
- Wichtig: Die Eigenkapitalquote sollte immer gemeinsam mit der Eigenkapitalrendite betrachtet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Unternehmen nicht nur solide, sondern auch effizient wirtschaftet.
📘 Eigenkapitalrendite (ROE)
📈 Was ist das?
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie effizient ein Unternehmen mit dem Kapital seiner Aktionäre arbeitet – also wie viel Gewinn es pro Euro Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Rentabilitätskennzahl. Sie hilft Anlegern zu erkennen, ob das Unternehmen eine attraktive Verzinsung auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für ein starkes, effizientes Geschäftsmodell.
- Besonders interessant ist sie bei kapitalintensiven Firmen oder solchen mit hoher Eigenkapitalquote.
- Wichtig: Ein sehr hoher ROE kann auch auf hohe Schulden hinweisen – daher sollte sie immer im Kontext mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden.
📘 Return on Capital Employed (ROCE)
📈 Was ist das?
ROCE misst die Gesamtrentabilität eines Unternehmens – also wie effizient es das eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) zur Gewinnerzielung nutzt.
🧮 Wie wird es berechnet?
Das eingesetzte Kapital ist das gesamte betriebsnotwendige Kapital, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROCE eignet sich besonders gut für den Vergleich unterschiedlich finanzierter Unternehmen. Es zeigt, wie effektiv ein Unternehmen Kapital investiert – unabhängig von der Kapitalstruktur.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROCE zeigt, dass ein Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt – unabhängig davon, ob es durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
- Je höher der ROCE im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen, desto mehr Wert schafft das Unternehmen mit seinem investierten Kapital.
- Besonders wichtig ist der ROCE bei Firmen mit hohen Investitionen – z. B. in Industrie, Energie oder Infrastruktur.
📘 Return on Invested Capital (ROIC)
📈 Was ist das?
ROIC zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Kapital investiert, das langfristig im operativen Geschäft gebunden ist – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt.
🧮 Wie wird es berechnet?
- NOPAT = „Net Operating Profit After Taxes“
- Investiertes Kapital = operatives Vermögen abzüglich nicht-verzinster Schulden
🏛️ Wofür ist es wichtig?
ROIC ist eine der präzisesten Kennzahlen zur Bewertung der Kapitalrendite – besonders im Vergleich zur Eigenkapitalrendite, weil es Verzerrungen durch Schulden vermeidet. Er zeigt, ob ein Unternehmen Mehrwert für alle Kapitalgeber schafft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher ROIC zeigt, wie gut ein Unternehmen mit dem tatsächlich investierten (betriebsnotwendigen) Kapital wirtschaftet.
- Im Unterschied zu ROCE wird nur Kapital betrachtet, das wirklich zur Finanzierung operativer Aktivitäten dient – und verzinst werden muss.
- Besonders hilfreich, um die Kapitalrendite von Unternehmen mit viel „überschüssigem“ Kapital oder zinsfreien Verbindlichkeiten realistisch zu vergleichen.
📘 Verschuldungsgrad (Leverage Ratio)
📈 Was ist das?
Der Verschuldungsgrad zeigt, wie stark ein Unternehmen durch verzinsliche Schulden (z. B. Kredite und Anleihen) im Verhältnis zum Eigenkapital finanziert ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Kennzahl hilft, das finanzielle Risiko und die Abhängigkeit von Fremdkapital zu beurteilen. Ein hoher Verschuldungsgrad kann die Eigenkapitalrendite steigern – birgt aber auch erhöhte Risiken bei Zinsanstiegen oder Liquiditätsengpässen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.
- Ein hoher Wert kann auf erhöhte Risiken hinweisen – insbesondere bei schwankenden Zinsen oder konjunkturellen Schwächen.
- Wichtig: Immer im Kontext zur Branche und Kapitalintensität bewerten.
📘 SBC | in % Umsatz
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Umsatz ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % Umsatz = (SBC ÷ Umsatz) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am Umsatz zeigt, wie stark ein Unternehmen auf dieses Mittel setzt und wie viel der Wertschöpfung an Mitarbeiter statt an Aktionäre fließt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist grundsätzlich positiv: Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zum Umsatz gering aus.
- Ein hoher Wert kann dagegen auf eine stärkere Abhängigkeit von aktienbasierter Vergütung und ein höheres potenzielles Verwässerungsrisiko hindeuten. Entscheidend ist dabei auch, ob das Unternehmen die Verwässerung durch Aktienrückkäufe ausgleicht.
📘 SBC in % FCF
📈 Was ist das?
SBC (Stock-Based Compensation) bezeichnet die aktienbasierte Vergütung, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Führungskräften gewährt. Der Prozentanteil zeigt, wie hoch die SBC im Verhältnis zum Free Cashflow (FCF) ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
SBC in % FCF = (SBC ÷ Free Cashflow) × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Aktienbasierte Vergütung ist für Aktionäre ein realer Kostenfaktor. Sie erhöht die Aktienanzahl und verwässert damit die bestehenden Anteile. Der Anteil am freien Cashflow zeigt, wie groß die SBC im Verhältnis zur vom Unternehmen erwirtschafteten Cash-Generierung ist. Da SBC nicht zahlungswirksam ist, wird sie bei der Berechnung des FCF typischerweise nicht als Cash-Abfluss berücksichtigt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Wert ist hier meist günstig. Die aktienbasierte Vergütung fällt im Verhältnis zur Cash-Erzeugung gering aus.
- Ein hoher Wert bedeutet, dass ein großer Teil des ausgewiesenen freien Cashflows durch nicht zahlungswirksame SBC gestützt wird.
- Je höher der Wert, desto stärker kann die SBC die tatsächliche wirtschaftliche Belastung für Aktionäre widerspiegeln.
📘 SBC-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das SBC-Wachstum 1J zeigt, wie stark sich die aktienbasierte Vergütung (Stock-Based Compensation) eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das SBC-Wachstum zeigt, ob die aktienbasierte Vergütung für Aktionäre zunehmend oder abnehmend relevant wird. Steigt die SBC deutlich, kann dadurch langfristig auch die Verwässerung der Aktionäre zunehmen. Gleichzeitig handelt es sich um einen nicht zahlungswirksamen Aufwand, der in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis mindert, in der Kapitalflussrechnung jedoch wieder hinzugerechnet wird.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher positiver Wert ist meistens negativ, denn steigende SBC kann die Belastung für Aktionäre erhöhen, insbesondere durch mögliche Verwässerung.
- Entscheidend ist, ob die Entwicklung der SBC langfristig nachhaltig bleibt. Ein gewisses Maß an SBC ist bei vielen Wachstums- und Technologieunternehmen üblich.
📘 Aktienanzahl-Wachstum 1J
📈 Was ist das?
Das Wachstum der Aktienanzahl zeigt, wie stark sich die Zahl der ausstehenden Aktien innerhalb eines Jahres verändert hat.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Aktienanzahl bestimmt, auf wie viele Anteile sich Gewinn und Vermögen des Unternehmens verteilen. Sinkt die Anzahl der Aktien, steigt der relative Anteil bestehender Aktionäre. Steigt sie, werden bestehende Aktionäre verwässert. Die Kennzahl macht damit Verwässerung und Aktienrückkäufe direkt sichtbar.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein negativer Wert ist meist positiv, da die Zahl der ausstehenden Aktien zurückgeht.
- Ein positiver Wert deutet auf eine Verwässerung bestehender Aktionäre hin.
- Ein sinkender Wert ist nicht automatisch positiv: Entscheidend ist auch, zu welchem Preis und wie die Rückkäufe finanziert werden.
📘 Shareholder Yield
📈 Was ist das?
Der Shareholder Yield zeigt, wie viel Wert ein Unternehmen im Verhältnis zu seiner Marktkapitalisierung durch Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau für seine Aktionäre schafft. Damit geht die Kennzahl über die klassische Dividendenrendite hinaus.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Dividendenrendite allein zeigt nur einen Teil davon, wie ein Unternehmen sein Kapital zugunsten der Aktionäre einsetzt. Neben Dividenden können auch Aktienrückkäufe den Anteil bestehender Aktionäre am Unternehmen erhöhen. Ein Abbau der Verschuldung stärkt zusätzlich die finanzielle Position des Unternehmens. Der Shareholder Yield fasst diese drei Komponenten in einer Kennzahl zusammen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein höherer Wert bedeutet mehr Kapitalrückgabe bzw. einen stärkeren Schuldenabbau zugunsten der Aktionäre.
- Die Zusammensetzung ist wichtig: Dividenden, Rückkäufe und Schuldenabbau haben unterschiedliche Auswirkungen.
- Rückkäufe schaffen nur dann Wert, wenn die Aktien zu attraktiven Preisen zurückgekauft werden.
- Entscheidend ist auch, ob die Kapitalrückgaben und der Schuldenabbau nachhaltig finanziert werden.
📘 Umsatz
📈 Was ist das?
Der Umsatz zeigt, wie viel ein Unternehmen insgesamt mit seinen Produkten und Dienstleistungen verdient – also den Bruttoerlös vor Abzug von Kosten.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Umsatz ist eine der zentralen Kennzahlen zur Einschätzung der Unternehmensgröße, Marktstellung und Wachstumskraft.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein wachsender Umsatz zeigt eine steigende Nachfrage und kann ein guter Frühindikator für Gewinnsteigerungen sein.
- Vergleiche von aktuellem und erwartetem Umsatz geben Hinweise auf das Marktumfeld und Analystenerwartungen.
- Wichtig: Starker Umsatz allein genügt nicht – auch Margen und Profitabilität zählen.
📘 EBITDA
📈 Was ist das?
EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens, bereinigt um bilanztechnische und finanzierungsbedingte Effekte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBITDA ist eine verbreitete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmen oder im internationalen Vergleich.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes oder wachsendes EBITDA spricht für starke operative Erträge – unabhängig von Bilanzierung oder Steuerlast.
- EBITDA ist besonders nützlich, um Unternehmen branchenübergreifend zu vergleichen.
- Wichtig: EBITDA ist keine offizielle Gewinnkennzahl – Abschreibungen und Finanzierungskosten werden ausgeklammert.
📘 EBIT
📈 Was ist das?
EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“ – also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Es zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens nach Abschreibungen, aber vor Finanzierungs- und Steueraufwand.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EBIT ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Profitabilität aus dem Kerngeschäft – unabhängig von Kapitalstruktur oder Steuersystem.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hohes EBIT deutet auf ein profitables Kerngeschäft hin – vor Zinslasten oder steuerlichen Effekten.
- Es erlaubt objektivere Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Finanzierung.
- Im Vergleich mit EBITDA zeigt EBIT bereits den Einfluss von Abschreibungen auf das operative Ergebnis.
📘 Nettogewinn
📈 Was ist das?
Der Nettogewinn ist der verbleibende Jahresüberschuss (oder -fehlbetrag) eines Unternehmens – nach Abzug aller Kosten, Steuern, Zinsen und Abschreibungen
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Nettogewinn ist die zentrale Erfolgskennzahl – er zeigt, wie profitabel ein Unternehmen nach allen Kosten tatsächlich arbeitet.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein steigender Nettogewinn zeigt, dass das Unternehmen effizient wirtschaftet – trotz aller Kosten.
- Die Entwicklung des Gewinns beeinflusst z. B. direkt das KGV und weitere Kennzahlen.
- Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, wie stabil und profitabel ein Geschäftsmodell wirklich ist.
📘 Free Cashflow (FCF) | ex SBC
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow gibt an, wie viel Bargeld tatsächlich übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen seine Betriebsausgaben und Investitionsausgaben gedeckt hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab, um den Cashflow um den Effekt der nicht zahlungswirksamen SBC zu bereinigen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free Cashflow ex SBC = Operativer Cashflow − SBC − Investitionen in Sachanlagen (CAPEX)
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF spiegelt die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens wider – unabhängig von den bilanziellen Gewinnen. Er zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau hat. Der FCF ex SBC zieht zusätzlich die aktienbasierte Vergütung ab und zeigt, wie hoch die Cash-Generierung nach Abzug der SBC ausfällt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow bedeutet, dass ein Unternehmen echte Finanzkraft besitzt – unabhängig vom bilanzierten Gewinn.
- Er ist oft die solideste Grundlage für nachhaltige Dividenden und Aktienrückkäufe.
- Sinkender FCF kann ein Warnsignal sein – auch wenn der Gewinn stabil aussieht.
📘 Umsatzwachstum
📈 Was ist das?
Das Umsatzwachstum zeigt, wie stark sich die Erlöse eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – tatsächlich (TTM) und auf Prognosebasis (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (Umsatz erwartet ÷ Umsatz Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein wachsender Umsatz ist ein zentrales Signal für steigende Nachfrage, Geschäftsausweitung und Marktanteilsgewinne – besonders bei Wachstumsunternehmen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachstum ist der Motor langfristiger Wertsteigerung – besonders bei Technologie- und Wachstumsaktien.
- Wichtig ist nicht nur das aktuelle Wachstum, sondern auch dessen Nachhaltigkeit.
- Prognosen zeigen, ob Analysten weiteres Potenzial erwarten – oder eine Verlangsamung.
📘 EBITDA-Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBITDA-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder gesunken ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBITDA ÷ EBITDA Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Ein steigendes EBITDA ist ein Zeichen für verbesserte operative Ertragskraft – unabhängig von Finanzierungsstruktur oder Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Starkes EBITDA-Wachstum signalisiert operative Effizienz und Skalierung – besonders relevant in Wachstumsphasen.
- EBITDA-Wachstum ist ein Frühindikator für Margen- und Gewinnentwicklung – sollte aber stets im Zusammenhang mit Umsatz und EBIT betrachtet werden.
📘 EBIT Wachstum
📈 Was ist das?
Das EBIT-Wachstum zeigt, wie stark das operative Ergebnis eines Unternehmens (nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwartetes EBIT ÷ EBIT Vorjahr − 1) × 100
Erwartetes Wachstum basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Das EBIT-Wachstum ist ein direkter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des operativen Geschäfts – unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (Abschreibungen).
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Steigendes EBIT signalisiert wachsende operative Rentabilität – auch unter Berücksichtigung von Abschreibungen.
- Das EBIT-Wachstum ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung von Geschäftsmodellen mit hohen Investitionskosten.
- Im Zusammenspiel mit Umsatz- und EBITDA-Wachstum ergibt sich ein umfassendes Bild zur operativen Entwicklung.
📘 Nettogewinn-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Nettogewinn-Wachstum zeigt, wie stark der Jahresüberschuss eines Unternehmens gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist – sowohl tatsächlich (TTM) als auch auf Basis von Prognosen (erwartet).
🧮 Wie wird es berechnet?
Erwartet = (erwarteter Nettogewinn ÷ Nettogewinn Vorjahr − 1) × 100
Der erwartete Wert basiert auf Analystenschätzungen für das laufende Geschäftsjahr.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der Gewinn ist die entscheidende Ergebnisgröße für ein Unternehmen. Ein wachsender Nettogewinn deutet auf steigende Effizienz, stabile Kostenkontrolle und nachhaltige Ertragskraft hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Wachsender Nettogewinn stärkt die Bewertung, Dividendenfähigkeit und Kursfantasie.
- Stagnierender oder rückläufiger Gewinn trotz Umsatzwachstum kann auf Margendruck hinweisen.
📘 Free Cashflow-Wachstum
📈 Was ist das?
Das Free-Cashflow-Wachstum zeigt, wie sich der freie Mittelzufluss eines Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verändert hat – also der Betrag, der nach allen operativen Ausgaben und Investitionen übrig bleibt.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Free Cashflow ist der echte, verfügbare Geldzufluss. Wachstum in diesem Bereich ist ein Zeichen für finanzielle Stärke und steigende Flexibilität bei Dividenden, Rückkäufen oder Investitionen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Sinkender Free Cashflow kann auf steigende Investitionen, höhere Kosten oder stagnierende operative Erträge hindeuten.
- Besonders bei Dividendenwerten ist das FCF-Wachstum wichtig – denn Dividenden werden letztlich aus dem verfügbaren Cash gezahlt.
- Ein negativer Trend sollte genauer analysiert werden – er ist nicht zwangsläufig schlecht, aber potenziell ein Warnsignal.
📘 Bruttomarge
📈 Was ist das?
Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Produktion) als Bruttogewinn übrig bleibt – also der „Rohgewinn“ eines Unternehmens.
🧮 Wie wird es berechnet?
Auch: Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Bruttomarge gibt Aufschluss über die Profitabilität eines Produkts oder Geschäftsmodells vor Fixkosten, Steuern und Zinsen. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen produzieren oder einkaufen kann.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Bruttomarge deutet auf starke Preissetzungsmacht und effiziente Herstellung hin.
- Sinkende Bruttomargen können auf Kostensteigerungen oder Preisdruck hindeuten.
- Besonders im Vergleich zu Wettbewerbern liefert die Bruttomarge wertvolle Einblicke in die Geschäftsqualität.
📘 EBITDA-Marge
📈 Was ist das?
Die EBITDA-Marge zeigt, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) übrig bleibt. Sie misst die operative Effizienz – ohne Verzerrungen durch Finanzierung oder Buchwerte.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBITDA-Marge hilft zu verstehen, wie viel operativer Gewinn ein Unternehmen aus jedem Euro Umsatz erzielt – unabhängig von Kapitalstruktur oder steuerlichem Umfeld.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBITDA-Marge zeigt starke operative Ertragskraft – unabhängig von Bilanzierungseffekten.
- Die Marge ermöglicht gute Vergleiche zwischen Unternehmen und Branchen.
- Ein stabiler oder wachsender Wert kann auf effiziente Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hindeuten.
📘 EBIT-Marge
📈 Was ist das?
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn nach Abschreibungen, aber vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die EBIT-Marge misst die operative Ertragskraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Kapitalintensität (z. B. Maschinen, Anlagen). Sie eignet sich gut zum Vergleich von Geschäftsmodellen mit unterschiedlich hohen Abschreibungen.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe EBIT-Marge zeigt, dass ein Unternehmen auch nach Abschreibungen effizient arbeitet.
- Sie ist besonders relevant in kapitalintensiven Branchen.
- Langfristig stabile oder steigende Margen sind ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke und Preissetzungsmacht.
📘 Nettomarge
📈 Was ist das?
Die Nettomarge zeigt, wie viel vom Umsatz am Ende als „Reingewinn“ übrig bleibt – also nach Abzug aller Kosten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Nettomarge gibt an, wie effizient ein Unternehmen über alle Stufen hinweg wirtschaftet. Sie zeigt, wie viel Gewinn tatsächlich je Euro Umsatz übrig bleibt.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Nettomarge zeigt, dass ein Unternehmen nicht nur operativ stark ist, sondern auch seine Finanzierung und Steuerbelastung im Griff hat.
- Vergleiche mit Wettbewerbern geben Einblicke in die wirtschaftliche Qualität.
- Sinkende Nettomargen trotz Umsatzwachstum können ein Warnsignal sein – etwa für steigende Kosten oder sinkende Effizienz.
📘 Free-Cashflow-Marge | ex SBC
📈 Was ist das?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie viel Free Cashflow ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Umsatz erwirtschaftet. Der Free Cashflow entspricht vereinfacht dem operativen Cashflow abzüglich der Investitionsausgaben. Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich aktienbasierte Vergütungen (Stock-Based Compensation, SBC). SBC verursacht zwar keinen direkten Cash-Abfluss, kann bestehende Aktionäre jedoch durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien verwässern. Daher wird SBC bei dieser Kennzahl vom Free Cashflow abgezogen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Free-Cashflow-Marge ex SBC = (Free Cashflow − SBC) ÷ Umsatz × 100
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Die Free-Cashflow-Marge zeigt, wie effizient ein Unternehmen seinen Umsatz in Free Cashflow umwandelt. Ein hoher Free Cashflow kann dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder weitere Investitionen geben. Die Variante ex SBC berücksichtigt zusätzlich die wirtschaftliche Belastung durch aktienbasierte Vergütungen und ermöglicht dadurch eine konservativere Betrachtung der Cash-Generierung aus Sicht der Aktionäre.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Eine hohe Free-Cashflow-Marge zeigt, dass ein Unternehmen einen hohen Anteil seines Umsatzes in Free Cashflow umwandelt.
- Das kann dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldentilgung oder Investitionen geben.
- Die Free-Cashflow-Marge ex SBC berücksichtigt zusätzlich die mögliche Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen.
- Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Sinkende Werte können beispielsweise auf höhere Investitionen, Veränderungen im Working Capital oder eine schwächere operative Entwicklung zurückzuführen sein.
📘 Ergebnis je Aktie (EPS)
📈 Was ist das?
Das Ergebnis je Aktie (EPS) zeigt, wie viel Gewinn auf eine einzelne Aktie entfällt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die verwässerte Aktienanzahl berücksichtigt auch potenzielle neue Aktien, etwa durch Optionen, Wandelanleihen oder andere Umtauschrechte.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
EPS bildet die Basis für viele Bewertungskennzahlen wie KGV, PEG oder Payout Ratio. Es macht den Gewinn für Aktionäre vergleichbar – unabhängig von der Unternehmensgröße.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- EPS hilft, die Profitabilität pro Aktie zu erfassen – und ist besonders wichtig im Zeitvergleich oder im Vergleich mit Analystenschätzungen.
- Steigendes EPS kann ein Zeichen für stabiles Wachstum oder Aktienrückkäufe sein.
- Wichtig: Verwende verwässertes EPS für realistische Bewertungen – besonders bei stark aktienbasierten Vergütungssystemen.
📘 Free Cashflow je Aktie (FCF je Aktie)
📈 Was ist das?
Der Free Cashflow je Aktie zeigt, wie viel freier Mittelzufluss einem Unternehmen pro Aktie zur Verfügung steht – nach Investitionen, aber vor Dividenden oder Schuldentilgung.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Der FCF je Aktie zeigt, wie viel liquide Mittel pro Aktie tatsächlich im Unternehmen verbleiben – wichtig für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Schuldentilgung. Im Gegensatz zum Gewinn ist er schwerer manipulierbar und daher besonders aussagekräftig.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Free Cashflow je Aktie ist ein Zeichen für hohe finanzielle Flexibilität.
- Er zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen effektiv einsetzen oder ausschütten kann.
- Besonders relevant für dividendenstarke Unternehmen oder solche mit starker Kapitalrendite.
📘 Short Interest
📈 Was ist das?
Short Interest zeigt, wie viele Aktien eines Unternehmens aktuell leerverkauft wurden – also von Investoren geliehen und verkauft, in der Erwartung fallender Kurse.
🧮 Wie wird es berechnet?
Der Wert zeigt den Anteil der Aktien, der aktuell auf fallende Kurse spekuliert wird.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Short Interest dient als Stimmungsindikator: Ein hoher Wert deutet auf Skepsis oder negative Erwartungen gegenüber dem Unternehmen hin – kann aber auch zu einem „Short Squeeze“ führen, wenn der Kurs plötzlich steigt.
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein niedriger Short Interest deutet auf Vertrauen in das Unternehmen hin.
- Ein hoher Wert kann ein Warnsignal sein – oder eine Chance, wenn sich die Stimmung dreht.
- Besonders spannend in volatilen Märkten oder vor wichtigen Quartalszahlen.
📘 Employees
📈 Was ist das?
Die Mitarbeiteranzahl zeigt, wie viele Personen ein Unternehmen weltweit beschäftigt – ein Indikator für Größe, Struktur und Geschäftsmodell.
🧮 Wie wird es berechnet?
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Sie hilft bei der Einschätzung von Skaleneffekten, Effizienz und Personalkosten. Zusammen mit Umsatz und Gewinn lassen sich Kennzahlen wie Produktivität je Mitarbeiter ableiten.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Viele Mitarbeiter bedeuten große operative Komplexität – aber auch hohes Umsatzpotenzial.
- Produktivität je Mitarbeiter ist ein wichtiger Indikator für Effizienz.
- Besonders spannend bei stark wachsenden Tech- oder Industrieunternehmen.
📘 Umsatz je Mitarbeiter
📈 Was ist das?
Der Umsatz je Mitarbeiter zeigt, wie viel Erlös ein Unternehmen durchschnittlich pro Beschäftigtem erwirtschaftet – eine Kennzahl für Effizienz und Produktivität.
🧮 Wie wird es berechnet?
Die Mitarbeiterzahl stammt in der Regel aus dem letzten verfügbaren Jahresbericht.
🏛️ Wofür ist es wichtig?
Diese Kennzahl hilft, Geschäftsmodelle zu vergleichen – insbesondere zwischen arbeitsintensiven und technologiegetriebenen Unternehmen. Ein hoher Wert deutet auf Automatisierung, Effizienz oder hohen Wertschöpfungsanteil hin.
🧮 Berechnung
🎯 Was bedeutet das für Anleger?
- Ein hoher Umsatz je Mitarbeiter spricht für ein skalierbares und margenstarkes Geschäftsmodell.
- Ein niedriger Wert kann auf arbeitsintensive Prozesse oder geringere Wertschöpfung hinweisen.
- Besonders hilfreich beim Vergleich von Tech- vs. Industrieunternehmen.
Alfen Aktie Analyse
Analystenmeinungen
16 Analysten haben eine Alfen Prognose abgegeben:
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Vergangene Events
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AUG
19
Q2 2026 Earnings Call
vor etwa 2 Monaten
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aktien.guide Basis
Alfen — Q2 2026 Earnings Call
1. Management Discussion
Hello. Welcome to the Alfen 2026 Half Year Results Conference Call hosted by Michael Colijn, CEO; and Bart Meussen, Interim CFO. [Operator Instructions] And I would now like to hand the call over to Michael Colijn. Mr. Colijn, please go ahead.
Thank you, Elba. Good morning, everybody, and welcome to Alfen's 2026 Half Year Earnings Call. Thank you all for taking the time to join us. I'm Michael Colijn, CEO of Alfen, and I'm delighted to be leading this trading update with you today. Before we start, let me introduce Bart Meussen, who joined us as Interim CFO on the 1st of July and is with us on this call for the first time.
With his appointment, continuity of the finance function and financial leadership is safeguarded. Bart joined at a demanding moment and has made a strong start. He has been closely involved in preparing the results we are presenting today. As such, he will take you through our financial performance and join me during Q&A. It has been a pleasure working with Bart these first few weeks.
Let me give the word to Bart for a short introduction.
Yes. Thank you, Michael, and good morning, everyone, also from my side. I joined indeed Alfen as the interim CFO on the 1st of July and got a warm welcome by the team. I've been working closely with Michael, the Alfen management team and the finance department over the last weeks.
The first weeks here, I have and you said it already have gone straight into the half year. Like also what's written in the short announcement, I had careers at companies such as KPN, Philips and most recently I served at BAM as CFO of the Netherlands. In all those assignments, I gained extensive experience and knowledge on finance leadership, business transformation and organizational change.
What I found is a finance organization that knows its business well and a company with a clear sense of what it is building with many strong and dedicated professionals. My focus is on continuity, making sure the finance function keeps delivering and that, for example, you receive the same quality and consistency of reporting you are used to.
My second focus is to support the ongoing transformation with everything that is needed to be done on short term. I really look forward to speaking with you later in the call and to meet many of you over the course of the coming months. Michael, back to you.
Thank you, Bart. Let me share what we can say about the situation at this moment in time. The Supervisory Board process is ongoing, and Bart will continue in the role until a permanent appointment is made, and we will update you in due course.
Moving on to today's agenda, which is structured to give you a comprehensive view of the developments during the first half of '26. I'll begin with the highlights. We'll then dive into each of our 3 business lines. Bart will follow with our financials, and we will conclude with our outlook before we open the floor for the questions-and-answer session.
I'm pleased to report that Alfen delivered a solid first half of '26 with revenue reaching EUR 261.5 million, representing a 23.6% increase compared to the first half of '25. This growth was driven primarily by our energy storage system business and continued momentum in our smart grid solutions. Our adjusted gross margin for the period was EUR 68.3 million or 26.1% of revenue compared to EUR 61.6 million or 29.1% of revenue in the first half of '25.
The margin percentage decline is attributable to a business unit mix shift towards energy storage systems. The underlying margins in each of our business units remain healthy and are performing within their expected ranges.
Turning to profitability. Our adjusted EBITDA increased to EUR 16.4 million compared to EUR 13 million in the first half of '25. Our adjusted EBITDA margin improved to 6.3% from 6.1% in the prior year. I'm also excited to announce that we appointed business unit directors for all business units, representing a next step in our transformation. This solid first half reinforces our confidence in our full year guidance, which we're reiterating today. We expect revenue to be between EUR 435 million and EUR 475 million with an adjusted EBITDA margin of 4% to 7% and capital expenditure below 4% of revenue.
As we've indicated previously, our revenue is front-loaded in '26, particularly in energy storage systems. The first half results demonstrate that we're executing well operationally, while we position Alfen for its next phase. Moving on to the business unit review. I'm pleased to report that our Smart Grid Solutions business delivered strong performance in the first half of '26, with revenue reaching EUR 111.6 million, representing a 14.9% increase compared to the first half of '25. We saw growth across the board with the majority attributable to an increase in project business with notable mentioning that our transport distribution stations are now a structural part of this.
But we also saw an increase in revenue from grid operators in the first half, driven by a stable quarter-over-quarter pattern. As a reminder, last year, 2 grid operators adjusted their forecast downwards after Q1 for which we had to correct in the remainder of the year. 69% of revenue came from the grid operator products and 31% from projects.
Operationally, we delivered 1,716 substations during the period, 1,199 in the Netherlands and 517 in Finland. The sharp increase in Finnish substations is attributable to a higher demand. Gross margin performance remained within the expected range at 22.9%, up from 22.4% in the prior year. This improvement was primarily driven by the higher share of project sales in our revenue mix.
Looking at the market dynamics, we are seeing structural grid congestion continuing to drive the substantial need for grid expansions, something that is increasingly recognized by governments across Europe. At European level, we saw the electrification action plan published in July, aiming to accelerate the electrification of transport, buildings and industry.
The objective is to reduce Europe's dependence on fossil fuels, strengthen energy security and competitiveness and ultimately increase electricity share of the final consumption to around 46% by 2040. This requires not only more electrified transport, buildings and industry, but also the charging infrastructure, energy storage and electricity grids needed to support that transition. Relevant for our Smart grid solutions business is that it identified grid capacity as a key constraint to electrification and therefore, urges member states to boost grid investments and accelerate permitting.
Looking at the Netherlands specifically, we are starting to see regulators move from designing measures towards execution with a regional approach targeting spatial planning, site development and permitting. This is further evidenced by the new fast track regime for grid projects that shortens the appeal procedures from October this year.
However, the short-term reality is more balanced with the known key constraining factors still impacting our smart grid solutions clients today, and therefore, we do not expect a volume impact in the current year, but these developments are expected to translate into orders and deliveries over time.
Moving over to EV charging. We faced a decline in the first half with revenue down 17% to EUR 51.1 million, which is in line with expectations as we renew our portfolio. Our performance reflects similar dynamics to those discussed last quarter. First, the gradual ramp-up of features on our new product continued impacting order volume, although less so in the last few months.
Second, uneven order patterns in the public segment; and third, the competitive pressure in the home charging segment, which will stay with us throughout this year until we introduce our new charger for residential segment. Our adjusted gross margin was 39.9% compared with 44.1% in the prior year. This is around the midpoint of the expected gross margin range of 35% to 45% and reflects the introduction of new charger models and ongoing sales campaigns.
From a production perspective, we delivered approximately 53,700 in the first half of 2026, representing a 12.3% decrease compared with the 61,200 charge points delivered in the first half of '25. The average sales price decreased due to more competitive pricing strategies. But here is what gives me confidence. We are not standing still, and we've taken decisive action to address these challenges head on with a comprehensive set of strategic initiatives introduced on this call last quarter.
And let me share with you the progress against these initiatives. On the product development front, we are on schedule to launch our new home charging solution, specifically designed to address this competitive market in that segment. For our Plus models, we have introduced new features and are rolling out the next update in the next few weeks, amongst others, solar charging, the availability of the latest OCPP protocol for smart charging and an upgrade of Alfen's own smart charging network capabilities.
These together are significant steps in the right direction. What I'm particularly excited about is that we are rolling out our digital strategy. The Eve Control platform launched last month, and we have since then handled the first service requests remotely through the platform. This platform combines asset management capabilities for our customers with efficient service handling. It saves both Alfen and our customers valuable time and resources.
This renewed approach with connected chargers allows us to scale effectively through digitalization without adding complexity to the organization. I would now like to dive deeper into the market context. Across Europe, battery electric vehicle registrations continue their upward trajectory. European battery electric vehicle registrations grew 35% in the first half. More than 1 in 5 new cars in Europe is now fully electric, 22% against 17% a year ago.
Similar to our market update last quarter, the country-specific picture remains mixed. In our core markets, major car markets are driving European growth figures, while the Netherlands and Belgium are on the lower end of the spectrum, reflecting their mature market status. Conversely, Alfen's expanding markets are demonstrating strong momentum with Italy and Spain showing robust year-on-year improvements in battery electric vehicle registrations.
Current geopolitical tensions have created a reacceleration of demand in 2026, with fuel price hikes driving renewed consumer interest in electric mobility. At the same time, we are seeing renewed policy support across the European markets this year. As a result, this positively influences the total cost of ownership, which was already compelling for battery electric vehicles compared to internal combustion engine counterparts.
This is starting to become a reality for all vehicle segments as new models hit the market that are cheaper and deliver superior performance. It further reinforces our view that electric vehicle adoption will increasingly be driven by consumer adoption rather than regulatory support alone. In all, we are on an undeniable path towards electric transport, and this will translate to sustained demand for charging infrastructure across all our European markets in the coming years. While we are currently renewing our portfolio, we expect to benefit again from this momentum in the coming years.
Moving to Energy storage, where we saw a result of strong execution during the first half of the year. Revenue reached EUR 98.8 million, representing an 88% increase compared to the first half of '25. This significant growth was primarily driven by achieving major milestones in 2 of Alfen's largest projects to date, complemented by positive momentum for our mobile storage systems, which grew significantly in revenue compared to the first half of last year.
More specifically, we have seen an increase in traction against the second half of last year, mostly coming from large power rentals that rent our systems to replace traditional diesel gensets for a variety of use cases, including construction sites, events or grid services.
Our gross margin for the period was 22.8%, which positions us comfortably above the midpoint of our expected range of 15% to 25%. I want to provide some context here. In the first half of '25, our gross margin was elevated to 28.5% due to one-off items, including the release of project contingencies.
Turning to our backlog and pipeline. At the end of the first half, we had EUR 93 million in our backlog with EUR 37 million scheduled for delivery in '26 and the remaining EUR 56 million for '27. The underlying pipeline remains healthy and the pace at which orders are converted reflects the lumpiness inherent in our project-based business rather than a change in underlying demand.
To give you some color, we recorded approximately EUR 30 million of new order intake since the end of the second quarter, including EUR 6 million in mobile storage orders that can be executed in the second half of '26, given their shorter order to revenue cycle. During the second half of the year, we will focus on filling the order book for next year. The trajectory is expected to be consistent with our year-on-year revenue growth ambition.
Now let me address timing dynamics candidly. Given typical project time lines and component lead times for utility scale energy storage systems, the natural window for converting pipeline opportunities into 2026 revenue is very tight. In July, Alfen and CATL announced a partnership to deploy sodium-ion battery storage across Europe. It extends our cooperation we have had with CATL for years now into a new battery technology.
Sodium-ion technology is promising and aligns with our view of where the market is heading. The raw materials are more widely available compared to lithium, about 1,000x more abundant. Its safety performance is strong. It is able to operate reliably across a much wider temperature range and the expected service life is long. The energy density is slightly lower, but for stationary storage systems, that is acceptable and often not the primary buying criterion. With this technology, we aim to diversify our portfolio, meaning that sodium-ion complements our lithium-ion offering.
Let me also share some details on timing. We expect to bring our first sodium-ion project to market from the second half of '27, starting with pilots. This does not yet change what you see in the numbers today. What it does change is our position for the years thereafter. 2 technologies, 2 supply routes and the engineering capability behind both. In short, we aim to be the frontrunner in the European market and are convinced that having access to this technology puts us ahead of the curve.
Now I'll give the word to Bart to talk you through our financial performance.
Yes. Thank you, Michael. I'll now walk you through our financials, starting with the second quarter figures. Revenue came in at EUR 131.7 million, representing a 22.3% increase compared to the EUR 107.7 million in the prior year. Similar to the first quarter, growth is primarily driven by a strong performance in energy storage and Smart Grid Solutions.
Our group adjusted gross margin reached EUR 34.2 million, equal to 26% of revenue compared with an adjusted gross margin of EUR 32.4 million or 30.1% in Q2 2025. The percentage decline reflects our business unit mix shift towards energy storage systems, which typically carries different margin characteristics than our other business units. This mix shift was consistent with our expectations.
Our EBITDA was EUR 4.2 million in Q2 2026 compared to EUR 5.4 million in Q2 2025. The adjusted EBITDA performance increased in absolute terms from EUR 7.6 million in Q2 last year to EUR 8.2 million this year. The adjusted EBITDA percentage as share of revenue declined from 7% to 6.3%, which is attributable to the business unit mix shift.
Looking at our half year income statement, I'll walk you through the key financial metrics and how they compare to our performance in the first half of 2025. Starting with our top line, we delivered a revenue level increase of 23.6% to EUR 261.5 million compared with the EUR 211.5 million in the prior year.
As previously indicated, revenue is front-loaded this year and this first half performance reflects that pattern. Our adjusted gross margin reached EUR 68.3 million, representing 26.1% of revenue compared with EUR 63.4 million or 30.1% in H1 2025. Again, the group percentage is lower due to the business unit mix shift.
At business unit level, underlying performance remains solid with margins within the expected ranges. No adjustments were made in the gross margin during H1 2026. Moving to our operational costs. Adjusted personnel expenses increased by 6.1% to EUR 40.1 million, mostly due to labor agreement indexations of roughly 5% since June 2025.
Let me touch briefly upon personnel expenses, which we expect to be higher in the second half of this year. During a transition of this kind, the old and the new organization exist side-by-side for a period. Some roles are still being positioned. Interim agreements are in place while permanent appointments are completed, and we are recruiting and onboarding into the new structure.
In addition, we are investments -- we are investing in capabilities ahead of the revenue it supports, such as software and project management, which, as you know, are a deliberate part of the strategy direction. This effect is planned for, and we expect it to fade out over the course of next year as the transition completes and the new organization settles.
Adjusted other operating expenses decreased by 4.3% to EUR 11.5 million compared with EUR 12.1 million in H1 2025 as a result of strict cost control measures, which we will continue. EBITDA was EUR 11 million in H1 2026 compared to EUR 9.6 million in H1 2025, our prior year. We adjusted for one-off costs in the first half year, I'll sum them up for you.
First, we have recognized one-off cost of EUR 3.5 million related to the restructuring we announced in February. This amount was primarily driven by settlement agreements and therefore, impacting personnel expenses. Second, we took EUR 1.7 million one-off transformation costs, which covers nonpersonnel-related transformation-linked costs, for example, advisory costs, therefore, impacting other operating costs.
And third, EUR 0.2 million share-based payments associated with our long-term incentive plans. You have seen the details in our semiannual report. Together, they totaled EUR 5.4 million special items, which brings us to an adjusted EBITDA performance of EUR 16.4 million, representing an improvement in absolute terms from EUR 30 million in the comparable prior year period.
Adjusted EBITDA as a share of revenue increased slightly from 6.1% to 6.3%. Our net loss improved from EUR 1.3 million in H1 2025 to a loss of EUR 0.5 million in the first half of this year. When adjusting though for one-off costs and special items after tax, net profit amounted to EUR 3.6 million compared to EUR 1.3 million in the prior year period. This represents an improvement in our underlying profitability.
Looking then at our balance sheet position at the end of June of this year, starting with the asset side. Noncurrent assets remained stable, reflecting our continued investment in our operational infrastructure to support our growth strategy. Current assets showed an increase of our accounts receivable position due to the front-loaded first half of the year.
Furthermore, I'd like to point out the significant reduction in inventory, which directly contributed to cash generation during H1 2026. This led to a substantial increase in cash and cash equivalents rising from EUR 26.7 million at year-end 2025 to EUR 51.1 million as of June 30, 2026.
Moving to the liability side of the balance sheet. Noncurrent liabilities remained broadly stable. Our debt position, including lease liabilities, decreased by EUR 4.5 million following scheduled repayments. Provisions increased as a result of restructuring measures implemented during H1 2026. The current liabilities increased primarily driven by a EUR 30.5 million increase in trade payables, which contributed positively to our working capital position. This reflects the timing of our energy storage system projects.
Our borrowings position improved considerably. We moved from a net debt position of EUR 20.7 million at the last day of last year to a net cash position of EUR 6.2 million at June 30, 2026. This represents a swing of nearly EUR 27 million. Equity remains solid, supported by our improved profitability in the period, providing a stable foundation for our continued growth investments.
Overall, our balance sheet demonstrates the effectiveness of our working capital initiatives and positions us well to execute on our strategic priorities for the remainder of 2026. Let me now take you through our working capital development, which showed a healthy development over the first half. Our working capital decreased by EUR 23.1 million during H1 2026, an improvement that was the primary driver behind our strong operating cash flow of EUR 36.5 million compared to EUR 10.8 million in the same period.
Breaking this down into the key components. Inventory decreased by EUR 19.7 million compared to end of last year, primarily driven by the energy storage battery allocation for a larger project. Looking at the mobile storage side, with strong mobile sales in the second quarter, we made a significant step in structurally bringing down battery inventory that was on the books with us for some time now.
For EV charging inventory decreased slightly, whereas Smart grid solutions, the inventory of it increased. This increase is related to higher stock levels to bridge summer period and Alfen Elkamo in Finland to cope with increased production levels over there. Since we are discussing inventory, I'd like to mention that in comparing to the last years, we are not anticipating a further reduction for the remainder of this year.
Trade and other receivables as well as trade payables showed an increase triggered by the activity level in the first half of this year. The combined effect is therefore limited. We remain focused on sustainable cash generation from our EBITDA results and working capital management needed to execute on our strategic priorities.
And with that, I'd like to hand back the call to Michael.
Thank you, Bart. Let me update you on our leadership changes that were made in line with our new organizational model. During the second quarter, we announced management changes in line with our new business unit structure. With the appointment of 3 business unit directors, the leadership of our business units is now complete. Each unit will be led by a dedicated director accountable for its performance and its development.
Stephanie Schockaert has been appointed as Business Unit Director for Energy Storage Systems. Stephanie has been with Alfen since 2017 and previously served as Sales Director for the business unit. She knows our customers, projects and the market deeply. Eva Hatzidemou has been appointed as Business Unit Director for EV charging. Eva brings over 25 years of international leadership experience in the energy and mobility sectors.
And finally, Evert Kooijstra has been appointed Business Unit Director for Smart Grid Solutions. Evert brings more than 25 years of senior leadership experience across technology, e-mobility and finance. Together with the appointment of our new HR Director, Marieke Hoorneman, I'm confident that we have the business leadership to guide us in the next phase of our transformation. On the right side of the page, we have outlined our new governance structure.
Now turning to our outlook. The solid performance in the first half reinforces our full 2026 guidance. Therefore, we reiterate our guidance in full, expect revenue to be between EUR 435 million and EUR 475 million. Our adjusted EBITDA margin guidance for '26 is between 4% and 7%, and our CapEx is expected to remain below 4% of revenue.
On business line level, Smart Grid Solutions revenue is anticipated to increase for both grid operator products and projects. While we're making every effort to restore EV charging revenue to growth for our 2026 planning, we assume a reduction as we upgrade our portfolio and services. For Energy storage, we anticipate year-on-year growth, while our revenue distribution remains consistent with the front-loaded pattern we communicated during the last 2 updates. I want to be as transparent as possible on where that leaves us for the second half of the year.
The second half will be softer than the first half, resulting in a lower top line compared to the second half last year and the first half this year. As a consequence, we expect this to affect our adjusted EBITDA in the remainder of the year. For 2027, we remain confident that the transformation, combined with our outlined growth strategies will reignite consistent profitable growth, resulting in year-over-year improvements in both revenue and adjusted EBITDA margin.
Lastly, we are convinced that the European energy system will continue to electrify over the coming decades. Alfen's 3 complementary business units are strategically positioned at the heart of the transition towards electrification. And with that, Alfen aims to be the go-to company when battling grid congestion. 2026, as we said previously, is our transformation year, focused on establishing the capabilities and market position that will drive long-term profitable growth. The progress we've made in the first half year reinforces our confidence in executing this successfully. The future, we believe, is electric.
Thank you. We'll now open the floor for questions from our analysts.
[Operator Instructions] Our first question comes from Nikita Papaccio from Deutsche Bank.
2. Question Answer
I would have 2. The first one is on your charging business. I mean you're targeting now for 2027 year-on-year improvement and maybe in the long term, returning to initial margins we saw a couple of years back. Do you think that you need the huge turnaround in the chargers to hit this margin level? And especially with the new home charger, do you think that the margin or the gross margin of the business will deteriorate with this new charger?
Or is it as competitive or as profitable as it was -- as the other products were? The second one is on your guidance for the clarification on the margin we should think of in H2. Are there any mitigation measures in H2 to limit the impact from lower top line and also higher personnel costs?
Thank you, Nikita, for your question. I will take the first question on the EV charging business, and Bart will answer the guidance question second. Regarding the EV charging business, as I said earlier, we are using '26 to transform the business by developing new hardware, launching our digital platforms and making sure that we are prepared for future growth in that area again.
The home charger, which is under development is not only the hardware itself, but it is also the first step for us to renew our position in all 3 segments, which are home, business and public because it uses the same software platform that we're rolling out now. And as such, I expect that rollout across those 3 to also keep stable our position there, and it will help to improve profit, but it will also make sure that we get our footing back in our growth.
Regarding the long-term outlook, everything we're doing today is about building our platform stable that is really future-proof with all the features that we need to compete head on in a competitive market.
Yes. And now coming back to the first question, Nikita, you asked. So good first half year. As we just mentioned, we reiterate the outlook. We said also front-loaded here, which means Michael said in his introduction, a softer second half of the year. Market provides us still challenges, both challenges and opportunities. So we keep that outlook. And obviously, with a softer half year, there's this dynamic of the leverage effect, the ability of the organization to cover the organizational costs.
And the labor cost linked to the transformation. And obviously, it's our full focus to your question, to win tenders not only for next year, but also for this year, drive sales, keep our strict cost control and when it comes to more cash, keep a strict focus on our working capital. And that is what we have been doing, and that's what we will continue to do for the remainder of the year.
The following question comes from David Kerstens from Jefferies.
I have 2 questions. First on your Smart grids business, you had a strong momentum in the first half of the year driven by the project business leading to higher margins, but not yet that much from grid debottlenecking, which you don't expect to impact revenues in the second half of the year. But the question is, will you be able to maintain the momentum you had in the first half with revenues of over EUR 55 million? Should we assume that will also be reachable for the second half of the year?
Then the second question is on a follow-up on the personnel expenses. The EUR 40 million in the first half, you said will be higher in the second half. Can you give an indication how much higher? And can you give an indication roughly what the impact is of the transformation that then will disappear in 2027? And what would be a normalized level for personnel expenses given your current headcount?
Thank you, David. I think I'll take the first question, and Bart will take the second question. Regarding your SGS question, I'm really delighted with the question. One of the things that we are doing this year with a focus is to make sure that we are as predictable as possible. And in terms of the SGS business, we would expect that it will be a predictable smooth ride for the remainder of the year, meaning that we would see continuation of revenues as planned.
Yes, exactly. And when it comes to the personnel cost, your second question, indeed, personnel costs second half of the year higher than the first half of the year, really linked to the transformation effort, which is broad and we are fully into it.
Personnel costs, H1 also higher than H1 last year, but obviously, that is not only transformation, but also the inflation, the labor agreement component, roughly 5% coming in. These figures have been included in the outlook of this year, which we reiterated and an outlook for 2027, we don't give at this moment.
And just to clarify, the EUR 40 million is adjusted for the restructuring charge, right? And that is the basis for guidance for the second half. The EUR 40 million will be higher in the second half of the year.
Yes. So we make a distinction between the one-off restructuring cost of EUR 3.5 million linked to the transformation program and the running cost just in our P&L of the launch we mentioned.
The following question comes from Luuk Van Beek from Degroof Petercam.
First of all, a question about your EV chargers. You mentioned a new home charge. A couple of questions about that. So one is when do you expect that to start to improve your revenues? And also, how long do you think it will take you to roll it out to the other end markets and basically use the new platform for all of your chargers?
Furthermore, I was wondering there if the production of the new charge will be more efficient, so that will support your gross margin? And on energy storage systems, I was wondering if H2 will also be front-end loaded or that we should expect the orders to be delivered more evenly between Q3 and Q4?
Okay. Thank you, Luuk, for those questions. Again, I think the first question I will take and Bart will take the second question. Regarding EV charging, we expect to see the full impact of the new home charger in 2027. And all our chargers will also move to that new platform in 2027. So we should really reap the benefits of having a unified platform across our EV charging business.
With production costs, of course, when we designed the new charger, we kept in mind that we are in a competitive market and that we need to see the ability to compete head on in the coming years. And it's an ongoing effort. It's not a one-off. But obviously, we're aware that competition is strong, and we intend to be also competing with everybody else in that market.
Yes. And coming back to the backlog question for our Battery Systems, that business unit, EUR 56 million by the end of June backlog for next year 2027. Since then, we've seen -- we scored additional orders already, not only for this year, but also especially for next year.
And yes, then we recognize a healthy pipeline. And the idea is to get some wins from that in the course of the coming months and quarters. We're confident that we will end up with at least the level we had last year same period, that was around EUR 20 million.
Yes, but I was asking about the split between Q3 and Q4. Is there [indiscernible]?
Yes. So we don't provide details now over the exact month and quarters. And that also relates to the lumpiness of this business. You can just win several small orders or a bigger order that immediately has an impact, a smaller order on the backlog. Of course, the sooner the better, of course.
And one quick follow-up question on the OpEx. You mentioned that personnel expenses will go up in H2. Is there any special movement in OpEx you expected versus H1?
Sorry, on the order OpEx, you mean?
Yes the order operating cost?
No, we just -- that is under control. We continue to do a good cost control like we have done in the past, but also in H1 2026. So no significant movements there.
[Operator Instructions] The following question comes from Ruben Devos from Kepler Cheuvreux.
My first question is to follow-up on a prior question. I think regarding the personnel costs in the second half. So it will step up, but then normalize in '27. I think around in 2024 when you had this restructuring or rightsizing it was said that you had around EUR 13 million of net savings with a payback under a year. I think now you sort of provisioned EUR 4.5 million of restructuring -- so my question is what do you expect that to deliver in annual savings?
Yes. So in contrary maybe to the program you mentioned a few years ago, this is -- this has not been and we have communicated that earlier in our call, program to reduce FTEs is really to reallocate FTEs and building up capabilities. And in that sense, the business case is a quantitative one, you could say, and not by definition related to financial impact.
Okay. And regarding smart grids, Finland was about 500 of the 1,700 total. So quite a big contributor. Should we now think of Elkamo as a structural growth driver in [indiscernible] I mean in Finland, is it still largely concentrated with Fingrid? Or is more of the volume coming from a broader range of operators? And I guess, how sustainable is that trend you've seen in Finland moving into '27?
Thanks, Ruben. I think that the observation is correct that Elkamo did a significant chunk of the SGS business in the last half year. And we're very pleased with that. I think we've taken some measures to make sure that we can maximize the benefits of the Elkamo business. What I can say here is that the business is delivering to a general market trend to a wide range of customers.
And what we believe we see is a general grid revamp across Europe with investment in expanding the grid, renewing old transformer substations and making more available also for the addition of renewable energy into the grid. And we're benefiting from that. Obviously, we've been extremely active to also reap as much of that as possible. Elkamo forms part of the Alfen business, and we will continue to drive it as we do our other STS business as well.
Okay. And in the Netherlands, I think the investment plans, they seem to be stepping up quite strongly. You also are pointing to a fast track regime for larger projects as of October. You don't expect any volume impact this year yet, but of course, interested about how you see that regulatory changes translating into actual orders. Are you seeing any signs of, let's say, tender activity already or framework discussions for '27?
So I think this is a good question. By nature, I'm an optimist, and I'm always pushing for faster. We've mentioned before that we see the regulatory changes coming, and we see laws in progress. But I haven't seen anything concrete yet that immediately accelerates this market or spurs it on that you can have double-digit growth.
What I do see is that the general trend and readiness for everyone in this market is increasing, and we are looking to be part of that, and we're ready to do that whenever it happens. But I think that it is -- there are 2 elements. The regulatory battle is being fought and I think it will be solved.
After that has been solved, immediately comes the question, do we have enough structural as an industry, not specifically Alfen, but also the grid company, do we have enough structural capacity for executing on that growth because installers need training. So we expect a steady, predictable growth there, but not a big boom to come very quickly.
It appears there are no more questions. So I will hand the word back over to Mr. Colijn for any closing remarks.
Thank you, Elba. Thank you all for your time. As a reminder, I want to point out that from next quarter onwards, we will publish our results on the morning of the earnings call instead of the evening on the day before, starting with our Q3 trading update on the 4th of November. Looking forward to speaking to you then.
You may now disconnect.
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Alfen — Q2 2026 Earnings Call
Solide H1‑Zahlen: starkes Wachstum bei Energiespeichern und Smart Grids, Margenmix drückt Profitabilität, Guidance bestätigt.
📊 Quartal auf einen Blick
- Umsatz: EUR 261,5 Mio. (+23,6% YoY)
- Bruttomarge: EUR 68,3 Mio. (26,1% des Umsatzes; Rückgang infolge Geschäfts‑Mix zugunsten Energiespeicher)
- Adjusted EBITDA: EUR 16,4 Mio. (6,3% Marge; gegenüber EUR 13 Mio. in H1'25)
- EV‑Auslieferungen: ~53.700 Ladepunkte (−12,3% YoY)
- Backlog / Kasse: Batterie‑Backlog EUR 93 Mio. (EUR 37 Mio. für 2026, EUR 56 Mio. für 2027); Nettokasse EUR 6,2 Mio.
🎯 Was das Management sagt
- Organisation: Transformation mit vollständiger Besetzung der drei Business‑Unit‑Leiter; Fokus auf Verantwortlichkeit und operativer Reife.
- EV‑Strategie: Portfolioerneuerung: neuer Home‑Charger plus einheitliche Softwareplattform (Eve Control); Ziel: Wiederherstellung von Wachstum und Profitabilität ab 2027.
- Energiespeicher: Starkes H1 (≈+88% YoY) und Partnerschaft mit CATL für Natrium‑Ion‑Batterien; erste Pilotprojekte ab H2'27 geplant, Diversifizierung der Lieferkette.
🔭 Ausblick & Guidance
- Guidance 2026: Umsatz EUR 435–475 Mio.; adjusted EBITDA‑Marge 4–7%; CapEx <4% des Umsatzes – bestätigt.
- H2‑Erwartung: Zweites Halbjahr wird schwächer als H1; dadurch Druck auf EBITDA in H2, Maßnahmen: Kostenkontrolle und Working‑Capital‑Fokus.
- Zwischenzeitlich: Volle Wirkung des neuen Home‑Chargers und der Plattform wird für 2027 erwartet; Natrium‑Ion‑Piloten ab H2'27.
❓ Fragen der Analysten
- EV‑Margins & Timing: Analysten drängten auf konkrete Margenerwartungen; Management erwartet Erholung, nennt aber erst 2027 als Jahr der vollen Wirkung, ohne detaillierte H2‑Zahlen.
- Personalkosten: Personalaufwand steigt in H2 wegen Transformation und Indexierung (~5%); Management bestätigt Normalisierungseffekt in 2027, nennt aber keine genaue Größenordnung.
- Smart‑Grid‑Nachfrage: Nachfrage in Finnland (Elkamo) und Europa stark; Regulatorische Schnellverfahren angekündigt, kurzfristig aber kein deutliches Volumensprung‑Signal; Management vermeidet detaillierte Quartalsaufspaltung.
⚡ Bottom Line
- Fazit: Alfen zeigt robustes Wachstum in H1 und hat Bilanz/Working Capital verbessert; Margen werden kurzfristig durch Geschäfts‑Mix und Transformationskosten belastet. Investoren sollten Order‑intake, Fortschritt der EV‑Plattform (Rollout 2027) und Personalaufwandsnormalisierung als Schlüsselindikatoren verfolgen.
Finanzdaten von Alfen
Umsatz
Der Umsatz stellt die Summe aller Einnahmen eines Unternehmens z. B. für dessen Produkte oder Dienstleistungen dar.
Umsatz (TTM) einfach erklärtDirekte Kosten
Direkte Kosten sind die Kosten, die direkt im Zusammenhang mit der Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung entstehen.
Bruttoertrag
Der Bruttoertrag gibt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Herstellkosten im Unternehmen verbleibt. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der Bruttomarge (engl. Gross Margin).
Brutto Marge einfach erklärtVertriebs- und Verwaltungskosten
Die Vertriebs- & Verwaltungskosten (engl. Selling, General & Administrative expenses, kurz SG&A) beinhalten alle Aufwände für Marketing und den Verkauf sowie die allgemeine Verwaltung des Unternehmens.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (engl. research & development costs, kurz R&D) geben Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen in die Forschung und die Entwicklung seiner Produkte investiert. Vor allem prozentual vom Umsatz und im Vergleich zu direkten Wettbewerbern sind die Kosten interessant.
EBITDA
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von der EBITDA-Marge.
Abschreibungen
Abschreibungen stellen Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Unternehmens dar (z.B. durch Abnutzung von Maschinen).
EBIT (Operatives Ergebnis)
Das EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes) ist der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, das auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird. Berechnet man den prozentualen Anteil vom Umsatz, spricht man von
der EBIT-Marge.
Nettogewinn
Der Nettogewinn stellt den Gewinn oder Verlust nach Abzug aller Kosten dar.
Nettogewinn einfach erklärtaktien.guide Premium
| Jun '26 |
+/-
%
|
||
| Umsatz | 486 486 |
7 %
7 %
100 %
|
|
| - Direkte Kosten | 316 316 |
7 %
7 %
65 %
|
|
| Bruttoertrag | 170 170 |
8 %
8 %
35 %
|
|
| - Vertriebs- und Verwaltungskosten | 79 79 |
5 %
5 %
16 %
|
|
| - Forschungs- und Entwicklungskosten | - - |
-
-
|
|
| EBITDA | 26 26 |
187 %
187 %
5 %
|
|
| - Abschreibungen | 23 23 |
15 %
15 %
5 %
|
|
| EBIT (Operatives Ergebnis) EBIT | 3,10 3,10 |
117 %
117 %
1 %
|
|
| Nettogewinn | 0,66 0,66 |
104 %
104 %
0 %
|
|
Angaben in Millionen EUR.
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Alfen Aktie News
Firmenprofil
Alfen NV ist eine Holdinggesellschaft, die sich mit der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Produkten, Systemen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Stromnetz beschäftigt. Das Unternehmen konzentriert sich auf Smart-Grid-Lösungen, elektronische Fahrzeugladegeräte und Energiespeichersysteme. Das Unternehmen ist in den folgenden geografischen Segmenten tätig: Die Niederlande, Finnland und Belgien. Das Unternehmen wurde im Jahr 1937 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Almere, Niederlande.
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| Hauptsitz | Niederlande |
| CEO | Mr. Roeleveld |
| Mitarbeiter | 923 |
| Gegründet | 2015 |
| Webseite | alfen.com |


