LAM Research Aktienanalyse: Schaufelhersteller im KI-Goldrausch auf Allzeithoch

02.07.2024 | Carsten Dreyer

LAM Research Aktienanalyse

Im Goldrausch des 19. Jahrhunderts im Westen der USA verdienten vor allem die Schaufelverkäufer viel Geld. Dieser Umstand hat sich seitdem nicht verändert und die LAM Research Aktie profitiert.

Aktuell befinden sich viele Unternehmen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz in einer Art Goldrausch auf der Suche nach besten KI-Produkten. Die Halbleiterindustrie hat seitdem eine hohe Nachfragesituation. Im Umfeld der Halbleiterhersteller sind besonders die Hersteller von Maschinen, die für die Produktion notwendig sind, gefragt. Ohne diese Maschinenhersteller wäre die Produktion der besten KI-Chips nicht möglich. Einer der größten Hersteller von Maschinen für die Halbleiterproduktion ist LAM Research (ISIN: US5128071082).

LAM Research Aktienkurs

Quelle: LAM Research Aktienkurs

Die Aktie von LAM Research hat den Investoren in den letzten 10 Jahren sehr viel Freude bereitet und sich mehr als verfünfzehnfacht.

In dieser fantastischen Performance sind die erhaltenen Dividenden noch nicht enthalten. Seit 2014 zahlt LAM Research zusätzlich jährlich steigende Dividenden.

Lam Research Dividende

Quelle: Lam Research Dividende

Von 0,18 Dollar Dividende je Aktie im Jahr 2014 wurde die Dividende auf 8,00 Dollar je Aktie in diesem Jahr gesteigert.

Aus diesen Gründen wollen wir uns nun die Aktie von LAM Research in der folgenden Aktienanalyse genauer anschauen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Hersteller von Maschinen für den Halbleiter Produktionszyklus
  • Hohe Bewertung der LAM Research Aktie
  • Hohes Dividendenwachstum
  • Oligopolmarkt zusammen mit Applied Materials

Unternehmensprofil LAM Research – Maschinen für die Halbleiterproduktion

LAM Research ist ein amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in Fremont, Californien (USA). Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, den Bau und den Vertrieb von hochkomplexen Maschinen für die Halbleiterproduktion spezialisiert.

Dabei können die Geräte von LAM für die Herstellung aller Mikrochips eingesetzt werden. LAM gliedert dies in Datenspeicherung (Memory), Fertigung (Foundry) oder Intelligenz (Logic) auf.

LAM Research Jahresbericht 2023

Quelle: LAM Research Jahresbericht 2023

80 Prozent des Umsatzes erzielte LAM Research mit Geräten für die Herstellung im Memory-Segment (42 Prozent) und in der Foundry-Sparte (38 Prozent). Nur 20 Prozent entfallen auf den Logic-Bereich.

Kunden von LAM sind weltweite Fertigungsunternehmen von Halbleitern. Dazu gehören unter anderem TSMC oder Samsung.

Dies spiegelt sich auch im geografischen Umsatzmix des Jahres 2023 wider.

LAM Research Jahresbericht 2023

Quelle: LAM Research Jahresbericht 2023

Der wichtigste Markt für LAM ist China, da dieser mehr als ein Viertel des Umsatzes ausmacht. Auf jeweils 20 Prozent kommen Korea und Taiwan, gefolgt von Japan mit 10 Prozent. Auffällig ist, dass die USA auf lediglich 9 Prozent Umsatzanteil kommt. Europa kommt sogar nur auf 7 Prozent. Positiv ist dafür, dass der Anteil mit Europa und den USA seit 2021 steigt.

Ebenfalls auffällig ist, dass der China-Anteil rückläufig ist. Im Jahr 2021 lag dieser noch bei 35 Prozent. Ebenfalls rückläufig ist der Korea-Anteil. Dieser lag im Jahr 2021 noch bei 27 Prozent. Gestiegen ist der Umsatzanteil mit Taiwan. Nach 14 Prozent in 2021 sind es nun 20 Prozent.

Zwischenfazit: Der geografische Umsatzmix war im letzten Jahr besser diversifiziert als noch 2021. Im Jahr 2021 machte LAM Research fast zwei Drittel seines Umsatzes mit China und Korea. Dieser Anteil ist auf 46 Prozent gesunken. Entsprechend wichtiger ist nun Taiwan geworden. Ein gewisses China-Risiko ist dennoch zu erkennen, da China für mehr als ein Viertel des Umsatzes steht und die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China fast täglich Bestandteil der weltweiten Nachrichten sind.


LAM Research im Halbleiter Produktionszyklus

Um die Produkte von LAM Research und ihre Bedeutung für die Chiphersteller besser zu verstehen, schauen wir uns einmal kurz die Etappen an, in denen ein Halbleiter überhaupt produziert wird.

Dazu ein Schaubild aus dem Jahresbericht von ASML.

Jahresbericht ASML 2023

Quelle: Jahresbericht ASML 2023

  1. Runde Scheiben aus Silizium, die sogenannten Wafer, werden mit verschiedenen Metalllegierungen, z.B. Siliziumoxid, beschichtet.
  2. Es folgt die Auftragung einer lichtresistenten Lackschicht.
  3. Durch eine ausgewählte Maske wird der Wafer belichtet. Wo das Licht auf den Wafer trifft, löst sich die Lackschicht auf und ein Muster auf dem Wafer entsteht. Diese für den Vorgang benötigten Lithographiesysteme stellt ASML her.
  4. Nun wird der Wafer zunächst gebacken, um die in Schritt 3 entwickelten Strukturen zu verfestigen. Außerdem werden nicht notwendige Bereiche auf dem Wafer mittels eines Ätzverfahrens entfernt. Dieses Verfahren kann durch den Einsatz von Gasen erreicht werden. So erhält der Wafer seine 3D-Struktur.
  5. Durch die Ionen-Implantation wird der Wafer elektrisch leitfähig gemacht. Dafür wird der Wafer mit positiven und negativen Ionen beschossen.
  6. Im letzten Schritt werden überflüssige Materialien vom Wafer entfernt. Danach wird der Wafer getestet und verpackt.

Wir wissen nun, wie ein Halbleiter hergestellt wird. Bei welchen Schritten kommen die Maschinen von LAM Research zum Einsatz?

Es sind die Bereiche Deposition (Beschichtung), Etch (Ätzung) und Clean (Reinigung).

Gemäß der Aufzählung der Prozessschritte für einen Wafer baut LAM Research also Maschinen für die Schritte 1, 4 und 6.

LAM Research 2023

Quelle: LAM Research 2023

LAM Research bietet dazu noch verschiedene Gerätetypen je Prozessschritt an.

Je nach Bauart und späterem Einsatzgebiet des Halbleiters werden verschiedenartige Metalfilme auf dem Wafer platziert. Deshalb bietet LAM unter dem Segment Deposition auch 6 verschiedene Geräte für diesen Produktionsabschnitt an.

Im Bereich Etch (Ätzung) sind es 5 Geräte für verschiedene Ätzverfahren, die sich von radioaktiv bis zu hochradioaktiv unterscheiden.

Clean (Reinigung) enthält ebenfalls 5 verschiedene Arten von Maschinen, die sich in Nassreinigung und Plasmareinigung (Trockenreinigung) unterscheiden.

Nach Betrachtung des Geschäftsmodells können wir festhalten, dass das Unternehmen ein breites Produktportfolio für verschiedene Produktionsprozesse in der Halbleiterherstellung anbietet. Leider gibt das Unternehmen nicht an, wie die Umsatzverteilung auf die einzelnen Gerätetypen ist. Dafür haben wir eine sinkende geografische Abhängigkeit von China ausgemacht.


Die letzten Quartalszahlen von LAM Research April 2024

Die kürzlich gemeldeten Quartalszahlen von LAM Research sind unter mehreren Aspekten gesehen interessant.

LAM Research Quartalszahlen Q1 2024

Quelle: LAM Research Quartalszahlen Q1 2024

Zunächst sehen wir einen Rückgang von 2 Prozent auf 3,97 Mrd. Dollar beim Umsatz. Durch gutes Kostenmanagement konnte LAM aber den Rohertrag um 9 Prozent steigern, sodass sich entsprechend die Bruttomarge erhöhte. Da aber sowohl die allgemeinen Verwaltungskosten als auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung jeweils stark angestiegen sind, verblieb ein EBIT von noch 1,09 Mrd. Dollar. Dies entsprach einer Steigerung von lediglich 4 Prozent im Vorjahresvergleich.

Nach Abzug von Steuern und Zinsen erreichte LAM einen Nettogewinn von 966 Mio. Dollar, eine Steigerung von 19 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal 2023.

Wie ordnen wir diese Zahlen ein?

Die Nachfrage nach den Geräten von LAM Research könnte trotz weltweitem AI-Hype und hoher Nachfrage nach den teuren GPUs von Nvidia gesunken sein, da der Umsatz gegenüber dem Vorjahr geringer ist. Gleichzeitig erhöht LAM seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich, was den Rückschluss zulässt, dass das Unternehmen aktuell noch einen gewissen Nachholbedarf für die Erstellung der hochwertigsten KI-GPUs sieht.


LAM Research-Aktie Prognose 2024

Nach Betrachtung der letzten Quartalszahlen von LAM Research schauen wir uns nun die Schätzungen der Analysten für das laufende Jahr an.

Lam Research Umsatzprognose 2024

Quelle: Lam Research Umsatzprognose 2024

Nach den wenig aufregenden Quartalszahlen sind Analysten auch für das Gesamtjahr vorsichtig mit ihren Schätzungen.

Es wird im Durchschnitt ein Umsatz von lediglich 14,86 Mrd. Dollar erwartet. Dies würde einen Rückgang von fast 15 Prozent im Vergleich zu 2023 bedeuten. Dafür soll die Nettomarge auf über 25 Prozent erhöht werden.

Anders sehen dagegen die Erwartungen für die Folgejahre aus.

Lam Research Umsatzprognose 2024 bis 2027

Quelle: Lam Research Umsatzprognose 2024 bis 2027

Für das Jahr 2025 schätzen Analysten den Umsatz wieder auf 17,6 Mrd. Dies entspricht in etwa dem Umsatz des vergangenen Jahres. Erst im Jahr 2026 und danach soll der Umsatz signifikant ansteigen, mit Wachstumsraten im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich.

Lam Research Margenprognose 2024 bis 2027

Quelle: Lam Research Margenprognose 2024 bis 2027

Auf der Gewinnseite erwarten Analysten in den nächsten Jahren eine deutliche Steigerung der Nettomarge. Aktuell liegt diese bei unter 25 Prozent und soll bis 2026 auf über 28 Prozent gesteigert werden.

Fazit: Wie sich der Nachfrageanstieg nach KI-Produkten entwickeln wird, kann niemand präzise vorhersagen. Wir erinnern uns: Der Bereich Logic macht lediglich 20 Prozent des aktuellen Umsatzes von LAM aus. Das ,,Brot-und-Butter-Geschäft’’ ist deshalb weiterhin in den Bereichen Foundry und Memory zu sehen.

Ohne eine entsprechend hohe Nachfrage im Bereich Memory und Foundry müsste LAM Research ein sehr starkes Wachstum im Bereich Logic verzeichnen, um die hohen Wachstumsraten der Analysten zu erreichen. Es ist allerdingsut möglich, dass LAM mit seinen Produkten höhere Margen erreicht.


Wichtige Kennzahlen der LAM Research Aktie aus der Levermann-Analyse

Nach der Levermann-Strategie wird LAM Research aktuell mit 4 Punkten als Topscorer-Aktie aufgeführt. Die hierfür benötigte Hürde von 4 Punkten hat die Aktie somit übersprungen.

Lam Research Levermann Strategie Kennzahlen

Quelle: Lam Research Levermann Strategie Kennzahlen

Punktgewinne erhält LAM Research vor allem für die Profitabilität, die gesunde Kapitalstruktur und für technische Faktoren.

Für die Eigenkapitalquote von 43 Prozent und für die Eigenkapitalrendite von circa 55 Prozent gibt es jeweils einen Punkt. Dies sind jeweils sehr gute Werte, da die Hürden von 25 respektive 20 Prozent deutlich übertroffen werden.

Ebenfalls beeindruckend ist die EBIT-Marge von 30 Prozent. Hier hätte es bereits für 12 Prozent einen Punkt gegeben.

Lam Research - EBIT-Marge

Quelle: Lam Research - EBIT-Marge

Besonders beeindruckt ist, dass der Wert in den letzten 5 Jahren nicht unter 25 Prozent lag.

Das hohe Kurswachstum in den letzten 6 und 12 Monaten bringt für die Aktie zwei weitere Punkte ein. Ebenso für das Gewinnwachstum von 20 Prozent.

Abzüge erhält der Wert für seine Bewertung. Sowohl das durchschnittliche KGV (Kurs Gewinn Verhältnis) in den letzten 5 Jahren, als auch das KGV bezogen auf den Gewinn im aktuellen Geschäftsjahr liegt jeweils bei über 30. Hier hätte LAM jeweils auf Werte unter 16 kommen müssen, um keine Punktabzüge zu bekommen.


LAM Research Aktie Bewertung

In der Levermann-Analyse wird bereits ein kritischer Aspekt von LAM Research deutlich, nämlich die hohe Bewertung der Aktie.

Mit einem aktuellen KGV von 39 erscheint die Aktie teuer bewertet. Analysten erwarten dank weiter steigendem Wachstum beim EPS (Gewinn pro Aktie), dass die Aktie in ihre hohe Bewertung hineinwachsen kann.

Lam Research EPS-Prognose 2024

Quelle: Lam Research EPS-Prognose 2024

Mit einer durchschnittlichen Erwartung des EPS bezogen auf das Jahr 2026 von 45 Dollar, sähe die Aktie mit einem KGV von dann noch 21 nicht mehr ganz so teuer aus. Aber das hohe Gewinnwachstum müsste das Unternehmen dafür erstmal liefern.

Schauen wir uns weitere Bewertungsparameter an.

LAM Research Kennzahlen

Quelle: LAM Research Kennzahlen

Versuchen wir es noch mit dem Enterprise Value/Free Cashflow-Verhältnis (EV/FCF). Das aktuelle Verhältnis liegt bei einem Faktor von 30. Das ist ebenfalls ein hoher Wert.

Wir ziehen noch das Enterprise Value/Sales (EV/Sales) hinzu. Dieser Wert liegt bei fast 10, was für einen Maschinenhersteller sehr teuer erscheint.

Zur Einordnung: Nach der High Growth Investing Strategie erhalten Aktien mit einem EV/Sales Verhältnis von unter 8 die vollen 3 Punkte. Dabei gilt dies für die Bewertung von Softwareunternehmen ohne wartungsanfällige Produktionsanlagen und mit wiederkehrenden Abo-Umsätzen.

Da LAM Research aber in einem Oligopolmarkt tätig ist, wird der Aktie eine höhere Bewertung zugestanden. Ob dieser Bewertungsaufschlag auch für das andere Unternehmen gilt, das Maschinen für die zum Teil gleichen Prozessschritte in der Halbleiterproduktion herstellt, schauen wir uns jetzt an.


LAM Research Vergleich mit Applied Materials

Größter Mitbewerber von LAM ist das ebenfalls aus den USA stammende Unternehmen Applied Materials (ISIN US0382221051). Auch Applied Materials bietet Geräte für diverse Ätz- und Beschichtungsverfahren an. Außerdem kommen noch Inspektionsgeräte für die Funktionsfähigkeit der Wafer und Geräte für die Ionen-Implantation hinzu.

LAM Research im Vergleich mit Applied Materials

Quelle: LAM Research im Vergleich mit Applied Materials

Schauen wir auf die gerade betrachteten Bewertungskennzahlen, dann fällt direkt auf, dass Applied Materials günstiger bewertet erscheint. Das KGV liegt bei AMAT nur bei 27 und das EV/Sales bei 7. Damit ist die Aktie kein Schnäppchen, sie erscheint aber nicht so hoch bewertet wie LAM Research. Das EV/FCF liegt bei $AMAT bei 28. Mit 30 ist die LAM Aktie auch hier höher bewertet.

Bei den Margen fällt auf, dass die Bruttomarge und die EBIT-Marge jeweils gleichauf liegen. Die Werte von 47 respektive 29 sind jeweils sehr hohe Werte für Unternehmen aus dem Maschinenbau und deuten auf eine gewisse Preissetzungsmacht ohne viel Aufwand für Vertrieb und Marketing hin. Die Free Cashflow-Marge von Applied Materials liegt allerdings mit rund 26 Prozent noch ein paar Prozentpunkte hinter den 32 Prozent von LAM.

Abschließend ziehen wir noch die Wachstumsraten hinzu, um uns ein vollständiges Bild beider Unternehmen im Vergleich zu machen.

LAM Research im Vergleich mit Applied Materials

Quelle: LAM Research im Vergleich mit Applied Materials

Dass das Umsatzwachstum bei LAM Research rückläufig ist, haben wir bereits gesehen. Im Vergleich mit Applied Materials wird deutlich, dass die Produkte des Hauptkonkurrenten aktuell mehr Nachfrage zu haben scheinen. Denn der Umsatz blieb bei AMAT im Vorjahresvergleich nahezu gleich, während LAM einen Rückgang von 24 Prozent verkraften musste. Noch deutlicher wird es beim EBIT. Während es bei LAM um ganze 31 Prozent zurückging, sieht der rund einprozentige Rückgang bei Applied Materials wie ein deutlicher Zugewinn von Marktanteilen aus.

Nach zusätzlicher Betrachtung der Aktie von Applied Materials erscheint LAM Research weiterhin hoch bewertet, da der Wert nicht nur höhere Parameter wie das KGV aufweist, sondern anscheinend auch noch Marktanteile an die Konkurrenz verliert, da diese deutlich geringere Rückgänge beim Umsatz und beim EBIT zu verzeichnen hatte.


Fazit zur LAM Research Aktie

Nach der durchgeführten Analyse können wir festhalten, dass es sich bei LAM Research um ein Qualitätsunternehmen handelt.

Für LAM sprechen die Marktstellung und die damit verbundene Preissetzungsmacht, das hohe Dividendenwachstum und der Vorteil, dass Halbleiter in Zukunft eine noch höhere Nachfrage erfahren könnten.

Auch die Zahl der ausstehenden Aktien ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Lam Research Aktienanzahl

Quelle: Lam Research Aktienanzahl

Über die letzten 6 Jahre hat LAM Research 20 Prozent der ausstehenden Aktien zurückgekauft.

Aus den genannten Gründen sieht die Mehrheit der Analysten die Aktie auch als Kauf an.

Lam Research Kursziel von Analysten

Quelle: Lam Research Kursziel von Analysten

Zwar sieht eine knappe Mehrheit die Aktie als Kauf an, allerdings liegt das durchschnittliche Kursziel dabei nur 5 Prozent über dem aktuellen Kursziel von 962 Dollar.

Auf der Kontra-Seite müssen wir festhalten, dass Applied Materials aktuell an Marktanteilen gegenüber LAM Research zu gewinnen scheint und dazu noch günstiger bewertet erscheint.

Auf dem aktuellen Niveau scheint die LAM Research Aktie kein Kauf zu sein. Dies könnte sich bei einem Kursrückgang auf unter 700 Dollar ändern. Dann läge das KGV bei rund 20 bezogen auf den erwarteten Gewinn pro Aktie 2025. Die Aktie könnte dann einer erneuten Analyse unterzogen werden.

Aus diesem Grund könnte die Einrichtung eines KGV-Alarms bei 20 für interessierte Investoren Sinn ergeben.


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Der Autor und/oder mit dem aktien.guide verbundene Personen oder Unternehmen besitzen oder können Anteile von LAM Research besitzen. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachte die rechtlichen Hinweise.

Autor: Carsten Dreyer

Carsten Dreyer hat Wirtschaftswissenschaften studiert und ist hauptberuflich als Kaufmann bei einem Logistikunternehmen tätig. Seit dem Studium ist er begeistert von der Börse. Hier bringt er seine Leidenschaft für Aktienanalysen als Gastautor für den aktien.guide ein.